Santiago, der Verdammte 1955

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Nach einem Raubzug hat der alternde Bandit Santiago (Artur Kennedy) gerade seinen Partner verloren, da winkt ihm Hilfe von Seiten des jungen Farmerehepaars Manuel und Maria Hilfe: Gegen Geld soll Manuel den Räuber samt seine Beute in die nächste Stadt bringen. Doch hier beginnt der einst unbescholtene Bauer den Versuchungen von Geld und kriminellem Lebensstil zu erliegen. (1 DVD) Neben Fritz Lang und Robert Siodmak gehört Edgar G. Ulmer zu den eher unbekannten deutschsprachigen Exilanten, die Hollywood in den 40er und 50er Jahren ihren künstlerischen Stempel aufdrückten. Namentlich mit dem in nur zehn Tagen abgedrehten Western-Meisterwerk "Santiago, der Verdammte", der mit dem fünffach oscarnominierten Arthur Kennedy zum Lehrstück in Sachen soziale Unterschiede und menschliche Niederungen wird. Und zum Vorbild für Francois Truffaut, der den Film als großen Einfluss für "Jules & Jim" genannt hat.

Darsteller:
Arthur Kennedy, Roy Engel
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 18 Minuten
Darsteller Arthur Kennedy, Roy Engel, Tony Martinez, Betta St. John, Eugene Iglesias
Regisseur Edgar G. Ulmer
Genres Western
Studio Koch Media
Veröffentlichungsdatum 6. Dezember 2013
Sprache Deutsch
Originaltitel The Naked Dawn

Andere Formate

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gavin Armour am 27. Februar 2014
Format: DVD
[ACHTUNG: SPOILER]
Der Bandit Santiago (Arthur Kennedy) überfällt mit seinem Kumpan Vicente (Tony Martinez) einen Zug, wobei Vicente getötet wird. Santiago versteckt die Beute und flieht. Er stößt auf das Paar Manuel (Eugene Iglesias) und Maria (Betta St. John) Lopez, die im Grenzland zu Mexiko eine Farm betreiben. Schnell merkt Santiago, daß es Unstimmigkeiten zwischen den beiden gibt. Er überredet Manuel, der im Besitz eines Wagens ist, ihm zu helfen, die versteckte Beute zu holen und in die Stadt zu fahren. Dort treffen sie Guntz (Roy Engel), der für die Ware – Uhren – zahlt. Allerdings nur die Hälfte der vereinbarten Summe, da Vicente ja tot sei, Santiago erpresst mit brachialen Methoden das gesamte Geld von Guntz, läßt den jedoch am Leben. Dem ob dieser Gnade verdutzten Manuel erklärt er, nicht zum letzten Mal, daß man immer großzügig sein müsse. Die bedien gehen feiern und Santiago tanzt in der Cantina mit Tita (Charlita) zur Mariachimusik, spendiert Manuel Cerveza und Tequlia und feiert das Leben. Diese Haltung verwirrt Manuel, gefällt ihm aber auch. Zurück auf der Farm wird Santiago erneut Zeuge, wie Manuel Maria schlecht behandelt. Maria will mit ihm weggehen, Santiago versucht, ihr zu verdeutlichen, daß sein Leben, ein Banditenleben, nur allein zu führen und zudem nur dadurch zu ertragen sei, indem man sich belüge. Sie will dennoch mit ihm gehen. Manuel derweil beschließt, Santiago zu töten und das Geld, das bei ihm besser aufgehoben sei, an sich zu bringen. Er versteckt sich und wird gerade, als er den Anschlag verüben will, von einer Klapperschlange angegriffen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT am 2. Januar 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
[Vorsicht, starke Spoiler!]

Beide dieser Beschreibungen, die erste von dem sich als “respectable man” bezeichnenden Bauern Manuel Lopez (Eugene Iglesias), die zweite von seiner Frau Maria (Betta St. John), treffen auf den Banditen Santiago (Arthur Kennedy) zu, wobei das Wort „man“ ganz sicher auch in seiner umfassenderen Bedeutung „Mensch“ verstanden werden kann.

Edward G. Ulmer gehört so eindeutig zu den sträflichst unterschätzten Regisseuren Hollywoods, daß man seine Verbitterung und die daraus resultierende Neigung, die eigenen Verdienste höher anzusetzen, als ihnen dies eigentlich zukäme, durchaus verstehen kann. In seinem Western „The Naked Dawn“ aus dem Jahre 1955 zeigt Ulmer denn auch beispielshaft, was jemand wie er mit einem kleinen Budget und der damit wohl einhergehenden geringfügigen Einmischung durch das Studio selbst auf die Beine stellen kann. Man gebe Ulmer drei ordentliche Schauspieler, ein Drehbuch, das sich eher auf zwischenmenschliche Konflikte und vielleicht sogar philosophische Fragen als auf Action konzentriert, und Ulmer gibt uns einen Western, der sich hinter den großen Filmen dieses Genres keinesfalls zu verstecken braucht. Und er gibt uns eine Geschichte über die Natur des Menschen, hin- und hergetrieben zwischen Gier und kleinlicher Selbstsucht andererseits sowie der Liebe anderseits.

Die Handlung ist denn auch schnell umrissen: Nach einem Eisenbahnraub versteckt sich der lebenslustige Bandit Santiago bei den beiden armen Bauern Manuel und Maria.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
"Santiago, der Verdammte", veröffentlicht in Koch Medias Reihe Western Legenden hat alle Zutaten, die einen Western ausmachen, angefangen von dem flüchtigen Räuber, Schußwechsel, schönen Landschaften und man meint noch die Luft eines Wilden Westens zu riechen, doch je länger man dem Film folgt, desto mehr stellt man fest, daß dieser wilde Westen bereits untergegangen ist, und nur noch wenige mit dem Pferd unterwegs sind, da man den flüchtigen Verbrecher auch bereits mit dem Auto verfolgt. Fast kammerspielartig erzählt der Regisseur Edgar G. Ulmer seine Geschichte über einen Verbrecher, der nicht wirklich bösartig ist, über einen kleinen Farmer, der scheinbar der Macht des Geldes erliegt sowie seiner Frau, die aus einfachsten Verhältnissen kommend Liebe, Zuneigung und Verständnis sucht. Auf den weiteren Inhalt dieses tollen Filmes möchte ich aber hier nicht eingehen, sondern Verweise auf die beiden wirklich ausgezeichneten Rezensionen "He's a thief" - He's a man!" Von Tristram Shandy sowie "Kleinod eines Vergessenen" von Gavin Armour, die dies hinreichend darstellen.
In nur 10 Tagen hat Regisseur Ulmer ein kleines Meisterwerk geschaffen, das gradlinig seine Geschichte erzählt und getragen von dem ausgezeichneten Schauspiel von Arthur Kennedy (Santiago), Eugene Iglesias (Farmer Manuel) und Betta St.John (Farmersfrau Maria). Nie habe ich Arthur Kennedy überzeugender und besser gesehen als in der Rolle des lebenslustigen Verbrechers Santiago, Eugene Iglesias erinnert mich in seiner Darstellung an den jungen Robert Mitchum, der anfangs zerrissen und fast hochmütig sich verführen läßt und erst fast in letzter Sekunde Läuterung zeigt, während Betta St.
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