Dieses Buch ist keine Empfehlung. Ein pensionierter areligiöser Psychologe wandert mit seiner Gemahling nach Santiago und beschreibt die Landschaft, die sie durchwandern. Da sie nicht auf der Suche sind und auch keine Motivation erkennbar ist, erfährt der Leser nichts wissenswertes. Eine Übernchtung in einer Pilgerherberge erscheint den beiden völlig abwegig. Der Besuch einer Messe dient den beiden als Bereicherung. Pausenlos wird der mittelalterliche Weg ignoriert, um eine Abkürzung zu nehmen oder mit dem Taxi oder Bus eine Wegstrecke zu fahren. Das Ehepaar Aebli hätte sich die Wanderung und das Buch sparen können!