Dies ist der zweite Krimi, den ich von Fred Vargas gelesen habe. Er hat mir noch besser gefallen. Und zwar ist hier sehr bewundernswert die Darstellung des geistig minder bemittelten Clément gelungen, der in einem kurzen Kapitel mit seiner sprachlichen Einschränkung gekonnt vorgestellt wird. Ich habe dieses Mal sehr früh geahnt, wer der Mörder ist, ohne das sich dadurch ein Spannungsabfall ergeben hätte.
Wiederum fiel mir die liebevolle, kurzweilige Beschreibung der Charaktere und ihrer Marotten auf. Fred Vargas mag ihre Figuren. Ihre Dialoge sind wunderbar.
Ich hatte mir diesen Krimi ausgesucht, weil ich vier Protagonisten bereits kannte. Dieses Mal kam ein weiterer dazu, der wohl auch in anderen Büchern vorkommt, Louis Kehlweiler. Eine geschickte Verwebung, die es erleichtert, den nächsten Krimi von Vargas zu kaufen.
Wieder ein toller Krimispaß.