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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meine Empfehlung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sandsturm (Taschenbuch)
Der Untertitel des Buches lautet: „- ein Roman zum Träumen". Wie wahr!Tatsächlich lässt dieses - im wahrsten Sinn - phantastische Werk den Leser nach nur wenigen Seiten eintauchen in eine Welt voller Geheimnisse und Merkwürdigkeiten. Traum und Wirklichkeit sind im weiteren Verlauf der Handlung oft nicht mehr zu unterscheiden, gehen fast unmerklich ineinander über und entziehen sich dadurch einer allzu nüchternen und nur auf logisches Denken ausgerichteten Beurteilung. Manches ist vieldeutig an diesem Werk, lässt der eigenen Phantasie daher immer genug Raum sich zu entfalten. Das Gelesene auf diese schöne Weise gedanklich zu reflektieren und dabei auch so mancherlei über sich selbst, seine Wünsche und Vorstellungen vom menschlichen Zusamenleben zu erfahren, ist einfach wunderbar! Durch den ständigen Wechsel zwischen Realem und Irrealem in der Schilderung der Ereignisse wird eine Spannung erreicht, die im Verlauf der Handlung immer größer wird und schließlich kommt es wie selbstverständlich dazu, dass man sich von der Autorin vertrauensvoll an die Hand nehmen und bereitwillig führen lässt. Wohin? Vielleicht in eine Welt, die wir Menschen vor unendlich vielen Jahren einmal als Paradies gekannt haben. Sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sandsturm v. Ute Eppich,
Rezension bezieht sich auf: Sandsturm (Taschenbuch)
„In Träumen zu reisen..."Wieder nimmt uns die Autorin in ihrem Roman mit auf eine Traumreise. In eine Welt, in welcher nur Friede und Harmonie aus längst vergangener Zeit, ganz im Verborgenen und weit ab vom Getriebe und der Hektik unseres alltäglichen Daseins, das Leben bestimmt. Doch es ist nicht das Paradies. Auch in dieser harmonischen, friedliebenden Welt gilt es den Unbilden der Natur mit den einfachsten Mitteln stand zu halten. Eine zarte, aufkeimende Liebe zweier Menschen zueinander hat in dieser Welt eine harte Prüfung zu bestehen. Auf der einen Seite die unbedingte Liebe und Friedfertigkeit der Menschen die in dieser fremden Welt das Leben bestimmt, auf der anderen Seite ein Leben ohne jeden Luxus und ohne all' jene Erleichterungen die das moderne Leben von heute zu bieten hat. Spannend und einfühlsam schildert die Autorin den Kampf in den Herzen dieser beiden Menschen von denen der eine fortstrebt in sein gewohntes Leben und der Wunsch anderen, die in dieser, für sie neuen, alten, noch heilen Welt bleiben möchte. Wer dieses Buch gelesen hat, dem würde es wahrscheinlich ebenso schwer fallen sich für das neue oder das alte Leben zu entscheiden. Ich empfehle dieses Buch allen, die das Träumen noch nicht verlernt haben. Elsbeth Jahns Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fantastisches Gigantomanien,
Rezension bezieht sich auf: Sandsturm (Taschenbuch)
Die Schriftstellerin Ute Eppich nennt ihren Roman SANDSTURM, ein Roman zum Träumen. Das machte mich neugierig: Das klingt nach Abenteuer, auch nach Romantik - das wollte ich lesen. Ich tat es, und es war ganz anders als erwartet. Gleich vorweg: Zum Träumen hat mich das Buch nicht gebracht. Ich habe es voller Spannung, voller Lust und Freude an der Formulierung des Textes, mit großer Neugierde des Ausgangs gelesen. Woran mag es gelegen haben, dass mich das angesagte Träumen nicht erfasst hat? Ich war hellwach. Ich habe für mich resümiert, dass ich als Leser auch zum Träumen bereit sein muss. Das ist mir nicht gelungen.Das Buch ist zweifelsfrei fantasievoll und gediegen. Eva, eine schon über 60-jährige Reiseteilnehmerin einer Gruppe, die ins sagenumwobene Land Gigantomanien aufbricht, erzählt diese Geschichte, die die Wende in ihrem fast schon vollendeten Leben ermöglicht. Sie hat sich diese Reise jahrelang erspart, nachdem ihre Kinder bereits erwachsen sind und ihr Mann kein Interesse bekundet. Kein Interesse an der Reise, aber auch kein Interesse an den Sehnsüchten seiner Frau erkennen lässt. Auf dieser Reise wird Reimer, den Eva für sich „Tom der Reimer" nennt, ihr Wegbegleiter, ihr Beschützer, ihr Vertrauter, ihr Liebster. Gigantomanien ist ein Land mit Millionenstädten, aber auch mit unendlich großen, dunklen Wäldern, über die kuriose Geschichten erzählt werden. Auf dieser Reise im Zug beginnt dann das Abenteuer. Der Zug wird von einem Sandsturm tagelang angehalten. Während dieser Wartezeit fallen die Reisenden in einen tiefen Schlaf, vor dem sich Eva und ihr nachfolgend auch Reimer retten können. Sie entkommen in den geheimnisumwitterten Wald, in einen wunderschönen Wald, in dem dann die märchenhafte Geschichte ihren Anfang nimmt. Ein Pelzmensch, der zu den Präadami, den Bewohnern eines fantastischen kleinen Reiches innerhalb Gigantomaniens, gehört, bringt Eva und Reimer in das märchenhafte Dorf. Hier erfahren sie so unendlich viel Fantastisches, Hehres, Frieden, Güte, Freundschaft, Wohlwollen - einfach: Unmenschliches im positiven Sinne. Und sie erleben eine Märchenwelt als Menschen, die mit ihrem Menschsein versuchen, ins Reine zu kommen. Eva erlebt die Glückseligkeit, Reimer dagegen kann sich mit all dem „Unrealen" nicht abfinden, was dazu führt, dass er Eva und die Präadami verlässt und in die reale menschliche Welt zurückkehrt. Eva findet in der Gemeinschaft eine Aufgabe, die ihr sehr am Herzen liegt: Sie lehrt die Sprache, ihre Sprache, die die Präadami nicht kennen und können. Sie haben gar keine tönende Sprache und kommunizieren trotzdem. Unter dem Motto: Zuerst das Gemüt bilden und dann den Verstand ... gelingt ihr die Bildung menschlicher Sprache, insbesondere bei den Kindern. Eva ist glücklich, aber auch traurig. Traurig, weil sie ohne Reimer bei diesen fantastischen Wesen lebt und bleiben möchte. Aber weil alles wie im Märchen ist, wird auch Evas Glück vollkommen, denn Reimer kommt zurück. Die menschlichen Unzulänglichkeiten sind für ihn nicht mehr tragbar. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute ...? Nein, ihr Leben ist nicht unendlich. Auch Präadami müssen sterben. Eine wahrhaft fantasievolle Welt lässt uns Ute Eppich miterleben. Sie erzählt so lebhaft, so geistreich, so spannend, dass das Lesen für mich ein immer neues „Weiter - weiter" auslöste. Übrigens, der Sandsturm war irgendwann beendet, die schlafenden Reisenden erwachten wieder und konnten die Reise fortsetzen - ohne Eva und Reimer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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