wow, was für ein buch. ich habe es von der ersten bis zur letzten seite genossen, diesen abenteuerroman zu lesen. spannend von der ersten bis zur letzten seite. dieses buch ist eine mischung aus action a la "ice station" von matthew reilly und "operation amazonas" von james rollins selbst.
erzählt wird von der suche nach der verschwundenen stadt ubar. warum nach dieser stadt gesucht wird? nun, weil man dort eine antimateriequelle vermutet. aber ganz der reihe nach: im britischen museum in london ereignet sich eine seltsame und gewaltige explosion. wie eine amerikanische geheimdienst-spezialeinheit, nämlich die sigma force, herausfindet, handelte es sich dabei um eine antimaterieexplosion. antimaterie - eine giganische energiequelle - wer sie besitzt ist mächtiger als der dann unbedeutende rest der welt... darum wollen sie auch alle haben - zumindest die, die davon wissen, und das sind ausser der sigma force auch eine art terrororganisation, die sich "die gilde" nennt.
dieser suche schließen sich auch die museumskuratorin safia und die geldgeberin des museums namens kara an, allerdings aus anderen motiven.
safia findet in einer bei der explosion zerstörten statue ein eisernes herz auf dem das wort "ubar" steht. ubar - der name einer verschollenen, geheimnisvollen stadt in der wüste omans. safia findet heraus, dass das herz eine art wegweiser ist und begibt sich aus mehr oder weniger wissenschaftlichen gründen auf die suche, kara, die geldgeberin hat in der wüste auf mysteriöse weise ihren vater verloren und sieht einen zusammenhang mit ubar und schließlich und endlich die agenten der sigma force, painter crowe und seine kollegin coral (die beiden sind anfangs noch als wissenschaftler getarnt, allerdings nicht lange). angeführt wird die expedition von safia's exverlobten omaha, einer art indy jones in buchformat. die gegenspieler sind wie gesagt die terroristen der gilde, angeführt ausgerechnet von painter's exkollegin/gespielin.
diese beiden parteien jagen sich nun gegenseitig durch den halben oman, mal sind jene vorne, mal die anderen. es wird mit den modernsten waffen gekämpft (wie bei "ice station"), werden tausend jahre alte mystische geheimnisse gelöst (wie bei "der Tempel"), es wird entführt, geliebt und gemordet, dass es eine freude ist. immer wieder treten auch geheimnissvolle frauen auf, die aus dem nichts erscheinen und wieder im nichts verschwinden und über scheinbar magische kräfte verfügen.
dass die geheimnisvolle stadt ubar gefunden wird ist klar, was die expeditionsteilnehmer dort finden und wie das alles ausgeht, das müsst ihr schon selbst lesen.
ich kann dieses buch jedenfalls nur wärmstens empfehlen, vor allem jenen, denen "operation amazonas" genau so gut gefallen hat wie mir.