Die Idee zum Buch ist nicht uninteressant und auch die Verlegung der auf die arabische Halbinsel mit Bezügen zu geschichtlichen Ereignissen der Weltreligionen hat Potential, das zum Teil auch abgerufen wird. Leider greift der Autor dann aber tief in die Klischeekiste. Die Charaktere sind dermassen schablonenhaft und zusammen mit dem Drehbuch Schreibstil anscheinend schon für die spätere Verfilmung als B-Movie ausgelegt. Da ist der edle gute Vertreter einer neuen amerikanischen Spezialbehörde, die vom Schicksal gebeutelte super geniale Heldin auf dem Weg zu sich selbst, die Superreiche Sponserin, ebenfalls auf dem Weg zu sich selbst, der Indiana Jones, der tolpatschige Helfer, die absolut Böse, eine mysteriöse Organisation, ein sagenumwobener Stamm. Dem Buch hätte etwas weniger Klischee, etwas weniger Action und dafür mehr Hintergrund gut getan.
Fazit: Leichte Unterhaltung für Zwischendurch, mit Abstrichen. Massenware.