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Sandra Vásquez de la Horra [Großdruck] [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Juerg M. Judin
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

31. Oktober 2010
Das ausschließliche Medium der 1967 in Chile geborenen Sandra Vásquez de la Horra ist das Zeichnen mit Bleistift und Farbstift auf Papier. Zum Motivrepertoire gehören Volksreligion, Aberglaube, Märchen und Erinnerungen an die Pinochet-Diktatur, wobei die Künstlerin lateinamerikanische Traditionen mit europäischen verbindet. In einem ungewöhnlichen weiteren Bearbeitungsschritt verleiht sie den Zeichnungen ihre endgültige und charakteristische Form: die Künstlerin taucht sie in ein Bad aus geschmolzenem Bienenwachs, der als gelblich-brauner Film haften bleibt. Die Zeichnungen wirken nach dieser Prozedur durchscheinend und seltsam zeitlos – eine Ästhetik, die den surrealen Gehalt der Darstellungen noch verstärkt. Sandra Vásquez de la Horras Werke fanden Eingang in bedeutende Sammlungen, wie der des Centre Georges Pompidou in Paris, der Piermont Morgan Library in New York und des museums kunst palast in Düsseldorf. Ausstellungen: Nolan Judin Berlin 1.5.–5.6.2010 | Bonnefantenmuseum, Maastricht 11.7.–24.10.2010 | Und weitere Stationen

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 184 Seiten
  • Verlag: Hatje Cantz Verlag; Auflage: 1 (31. Oktober 2010)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3775726551
  • ISBN-13: 978-3775726559
  • Größe und/oder Gewicht: 33,3 x 24,9 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 911.380 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Man kann die Art und Weise, wie die 1967 in Chile geborene und heute in Düsseldorf lebende Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra mit ihren Bleistiftzeichnungen umgeht, nicht anders als verstörend nennen. Denn die Arbeit auf zum Teil altem, sorgsam ausgesuchten Papier ist nur der erste Schritt eines mehrstufigen, „grausamen“ Produktionsprozesses, der nicht zuletzt auch die Präsentation mit einbezieht: Die Trockel-Schülerin Sandra Vásquez de la Horra taucht ihre Bilder in ein Bad aus heißem Bienenwachs, was den Blättern einen zeitlosen, pergamentenen Objektcharakter verleiht. In Ausstellungen arrangiert die Künstlerin ihre Arbeiten in Bildschlangen und Bildtrauben, indem sie sie mit Nadeln einfach an die Museumswand pinnt.

Die Qual des Bildes spiegelt dabei oft nur die Qual der dargestellten Figuren, die von Skeletten – also vom nicht selten selbst schon etwas altersschwachen Tod – umarmt sind, an Galgen oder Kannibalenstäben hängen, plump von Leitern fallen oder in einem Fegefeuer aus souverän gezogenen Strichen schmoren. Hier ist die Arbeit der Künstlerin, die in ihrer Jugend die Pinochet-Diktatur miterlebte, der von Goya ähnlich. Ein anderer Teil ihrer Motive aber, die vor dem Hintergrund eines von Volksreligion, Aberglaube, Märchen und biblischem Wissen geprägten Anspielungsreichtums auf den leicht transparenten Blättern aufscheinen, ist noch fantastischer, geheimnisvoller, undurchschaubarer als die Welt der Caprichos oder der Desastres de la Guerra. Und der Witz, ist hintergründiger. Dass ein Blatt zum Beispiel nahelegt, der heilige Antonius sei in seiner Einsiedelei nicht vom Teufel, sondern von Pilzen, also von Drogen, versucht worden, ist schon komisch.

Im Juli 2010 hat das Bonnefantenmuseum Maastricht der für eine Retrospektive noch recht jungen Künstlerin eine ebensolche Retrospektive aus rund 400 Arbeiten gewidmet. Die parallel hierzu erschienene Monografie aus dem Hatje Cantz Verlag zeigt eindringlich, wie sehr Sandra Vásquez de la Horra dies verdient hat. -- Thomas Köster


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen ein gelungener katalog 8. Mai 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
wer sich mit den zeichnerischen arbeiten von sandra vasquez de la horra einführend vertraut machen möchte, hat mit diesem katalog einen gelungenen einstieg in ihre ikonographie...sehr gute repros, verständliche und subtile textbeiträge..sehr empfehlenswert...!!! eine mehr als gute anregung, sich die originale von sandra in galerien oder museumssammlungen anzusehen...machen sie sich ihr eigenes bild...!!! es lohnt sich sehr...
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