Bei der vorliegenden Story handelt es sich um eine Anthologie. Als Gaiman auf sein Sandman Gesamtwerk zurückblickte, stellte er zu seinem eigenen Erstaunen fest, dass es keine japanische Story vorweisen konnte. Also beschloss Gaiman zum 10. Jahrestag von Sandman in Abstimmung mit Karen Berger ein japanisches Volksmärchen, das erstaunliche Parallelen zum Sandman Universum verfügte, als Basis für einen Sandman Roman zu nehmen und umzuschreiben. Darüber hinaus bot sich Gaiman die Gelegenheit, mit Yoshitaka Armano zusammenzuarbeiten, der den Roman illustrierte.
Erst später wurde dieser Roman erfolgreich und mit viel Einfühlungsvermögen von Gaimans langjährigem Standardpartner P. Craig Russell für die Neunte Kunst adaptiert.
Die Story selbst ist sorgsam aufgebaut, so dass der Spannungsbogen langsam, aber doch kontinuierlich, gespannt wird. Hierfür nutzt Gaiman das Stilmittel der Rückblenden, aber auch überraschende Wendungen, die den Leser mitnehmen und fesseln.
Es zeigt sich einmal mehr, wie sehr und wie deutlich sich Dream von den Menschen distanziert. So bleibt es konsequenterweise nur bei einer Andeutung eines Happy Ends.
Das Essentielle eines Märchens ist es, dass die richtigen Lehren daraus gezogen werden. Dream ist sich sicher, dass alle etwas gelernt haben, besonders der Mönch. Auch hier bleibt es unklar, ob auch der Mönch etwas gelernt hat.
Wer seine Sandman Sammlung komplettieren möchte, darf weder den illustrierten Roman noch die Comic Adaption in seiner Sammlung missen. Immerhin wurde diese Story für einen Hugo Award nominiert und hat einen Eisner Award gewonnen.