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Sandberg: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 10. Dezember 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 492 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 4 (10. Dezember 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518464043
  • ISBN-13: 978-3518464045
  • Originaltitel: Piaskowa Góra
  • Größe und/oder Gewicht: 10,9 x 2,4 x 17,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.599 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»... die wichtigste Literaturübertragung aus dem Polnischen seit Dorota Maslowskas genial-rotzigem Debüt Schneeweiß und Russenrot von 2002 oder Wojciech Kuczocks Dreckskerl von 2003. … So sinnlich-detailgenau und erinnerungsgesättigt hat man die sozialistische Kleinstadt- und Plattenbauwelt in der Literatur noch nicht beschrieben gefunden...Piaskowa Góra, Sandberg - es gibt diesen Ort wirklich, denn man kann ihn lesen.«
Richard Kämmerlings, DIE WELT 02.04.2011



»Selten wurde in der jüngeren Vergangenheit eine kaputte Gesellschaft schonungsloser und unerbittlicher beschrieben. Der Text hat, auch in der deutschen Fassung, eine unglaubliche Wucht. Von Joanna Bator wird noch viel zu hören sein.«
Nils Beintker, NDR Kultur 27.04.2011



»Joanna Bator könnte noch viel haarsträubendere Geschichten glauben machen ... Es ist ein digressives Erzählen, ironisch, mitleidlos, sarkastisch und, wenn es um Männer geht, oft satirisch. Die quicklebendige, rasch Register wechselnde und sie zudem vorführende Sprache (Übersetzung: Esther Kinsky) sowie die Sympathie für Frauen erinnert deutsche Leser an Elfriede Jelinek.«
Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur 01.06.2011



» ... (es ist) vor allem ihr literarisches Können, das den Sandberg zu einem ungemein eindrucksvollen Gesellschaftsroman macht. Ihr genauer Blick, ihr exzellentes Sprachgefühl und nicht zuletzt ihre Fähigkeit, diesem schlesischen Plattenbau-Mikrokosmos eine universelle Dimension zu verleihen.«
Marta Kijowska, Neue Zürcher Zeitung 07.06.2011



»In den überbordenden Bildern dieses Romans werden die extremen Gefühle einer doppelt traumatisierten Gesellschaft bis an die Schmerzgrenze spürbar. …  Deftig … ist dieser fulminante Roman erzählt, doch hat er eine verstörend genaue, politische und anthropologische Seite.«
Nicole Henneberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung 17.06.2011



»… erzählen, das kann Joanna Bator. Und Esther Kinsky hat alle Tonarten zwischen Frechheit, Aufgeregtheit und Abgeklärtheit virtuos ins Deutsche geholt.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung 21.06.2011



»Sandberg ist ein Provinzroman von Weltniveau, angesiedelt in der niederschlesischen Kohlestadt Wabrzych ... Bator erzeugt mit ihrem weit ausholenden erzählerischen Gestus und den liebevoll ausgeschmückten Details einen starken Sog, dem man sich gerne hingibt … «
Marie Luise Knott, Deutschlandfunk 22.07.2011



»Ein großes Epos aus den abgelegenen Provinzen Europas und des Herzens, ein erstaunliches Lesevergnügen.«
Iris Radisch, DIE ZEIT 28.07.2011



»Ein literarisches Wunder: Es geht um nichts als Tristesse und Trostlosigkeit, und doch möchte man immer weiterlesen ... Die Charakterstudien der Bewohner, der schwarze Humor, der alles durchzieht, und vor allem Joanna Bators Sprache ergeben ein einziges großes Lesevergnügen.«
Antje Deistler / Cathrin Brackmann, WDR 2 28.05.2012



»Vermutlich ist Bators Doppelroman das wichtigste polnische Erzählwerk des jungen 21. Jahrhunderts.«
Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung 04.01.2014

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joanna Bator, 1968 geboren, studierte in Wrocław Kulturwissenschaft und Philosophie, publizierte in wichtigen polnischen Zeitungen und Zeitschriften. Für ihre Reportagen Japonski wachlarz (Der japanische Fächer) erhielt sie 2005 den Beata-Pawlak-Preis.

Die deutsche Übersetzung ihres Romans Sandberg (2012) durch Esther Kinsky war ein literarisches Ereignis. Seither gilt Joanna Bator als eine der wichtigsten neuen Stimmen der europäischen Literatur. Joanna Bator ist Hochschuldozentin und lebt in Japan und Polen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Miedary am 21. Dezember 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Joanna Bator ist meine Entdeckung des Jahres. Auf dem "Sandberg", einer Siedlung am Rande einer westpolnischen, früher schlesischen Kleinstadt, ensteht auf den Trümmern der europäischen Geschichte eine neue, von Frauen dominierte Gesellschaft. Nicht der ersehnte Wohlstand, das Ende der Angst ist die eigentliche Errungenschaft der Veränderungen von 1989. Das Buch ist zurecht preisgekrönt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein Lob auch der Übersetzerin.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von polymob am 14. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Unser Nachbarland Polen wie man es noch nicht erlebt hat.
Joanna Bator lässt wortgewandt ein Bild der jüngeren Geschichte Niederschlesiens entstehen, das ich mir trotz einiger Vorkenntnisse so nicht vorgestellt habe. Der Sozialismus im Nachkriegspolen bildet zwar den politschen Rahmen der Handlung, steht aber nicht im Vordergrund. Eine Realität, die zwar als gegeben angenommen wird, die die Figuren aber auch dazu zwingt sich anzupassen oder gedanklich zu fliehen. So ist das Buch nicht bloß ein Gesellschaftsbild, sondern auch eine zutiefst persönliche Reise in die Vergangenheit der Autorin.
Die Sprache des Buches ist überbordend, fantastische Sätze und bis dato unbekannte Metaphern strömen unablässig aus ihm heraus und bilden einen Sog, der bis zur letzten Seite anhält.
Ein intesives Leseerlebnis, das noch lange nachhallt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Pallaske am 13. Januar 2013
Format: Taschenbuch
Dies ist einer jener Romane, auf die man zufällig beim Bücherstöbern im Internet stößt, von dessen Autor/in man noch nie gehört hat aber der Inhalt klingt so vielversprechend, dass man es spontan kauft und dannn... Whow! Was für ein brillianter Roman!

Schauplatz ist die Stadt Walbrzych in Niederschlesien, das früher Waldenburg hieß. Hier siedelten sich nach 1945 Polen aus ihren an die Sowjetunion verlorenen Giebiete an. Der titelgebende Sandberg ist ein Neubaugebiet im typisch sozialistischen Stil und in diesem Kosmos entfaltet Joanna Bator ihre Geschichte, die von drei Generationen polnischem Leben erzählt. Hauptfigur ist Jazia Chmura, die aus einen Dorf bei Warschau kommt und zum Arbeiten nach Walbrzych geschickt wird und bei ihrer Ankunft auf der eisglatten Bahnhofstreppe ihrem späteren Mann Stefan buchstäblich in die Arme fällt. Stefans Familie stammt aus dem heutigen Weissrussland und wurde in Walbrzych nach dem Krieg angesiedelt. Es ist eine graue triste Stadt, in der Arbeit und der sozialistische Alltag das Leben bestimmen. Die Ehe der Chmuras wird schnell von Stefans Alkoholismus belastet und Jazia muss die Tochter Dominika nach Stefans Tod schon bald alleine großziehen. Die Frauen sind die Starken in diesem Roman. Sie halten die Familien zusammen, träumen von einem Schwiegersohn aus "Castrop-Rauxel", während die Männer trinken und ihren Plänen nachhängen, die sie nie verwirklichen. Dieses negative Männerbild durchzieht den Roman mit wenigen Ausnahmen, wie der amerikanische Jude Ignatz Goldberg, mit dem die Jazia schicksalhaft verbunden ist, ohne es zu ahnen.

Über sechzig Jahre zieht sich die Geschichte.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. September 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich ist es kein Frauenbuch, obwohl der facettenreiche Alltag dieser Frauen, die wahrlich keine Heldinnen sind und streckenweise ein exzessives Leben führen, im Mittelpunkt dieser polnischen Familiengeschichte steht, sondern es ist vielmehr ein Buch das alles in den Fokus nimmt und Platz für ausschweifende Feinheiten hat, die eine bisher wenig bekannte Welt für alle Altersgruppen aufmacht. Es ist auch ein Generationenroman mit drei Generationen - Großmutter, Mutter, Kind - in dem auch eine politische Geschichte erzählt wird.

Zum Plot: Sandberg ist eine heruntergekommene Plattenbausiedlung am Rande einer westpolnischen Kleinstadt. Hier in den polnischen Westgebieten lebten einst die Schlesier. Sie wurden vertrieben und die Bewohner der ehemaligen polnischen Ostgebiete fanden hier, in einer der wichtigsten Vertreibungsgeschichten des 20. Jahrhundert, eine neue Heimat. Die Geschichte der Vertreibung ist weit im Hintergrund der Erzählstränge, wird von Mal zu Mal eingeblendet. Im Vordergrund stehen die Alltagsgeschichten mit vielen Details der Familien, garniert mit etlichen Facetten, die den Alltag im real existierenden Sozialismus ausmachen. Alles geht seinen sozialistischen Gang, das Leben ist öde, die Lebensmittel sind knapp, die Frauen träumen von Freiheit und Wohlstand, die Männer arbeiten im Bergbau und genießen den Alkohol in vollen Zügen. Immer wieder ändern sich schlagartig die Perspektiven.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kiepura am 29. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Leute werden - als Folge des Krieges oder aus wirtschaftlichen Gründen (Kohlebergbau) - aus allen Himmelsrichtungen nach Piaskowa Góra (Sandberg) in Wa'brzych in Niederschlesien knapp neben der tschechischen Grenze gespült. Dort in den Plattenbauten entwickelt sich die für diese Umgebung typische Atmosphäre. Jadwiga und Stefan sind verheiratet, ihre Tochter Dominika sieht so ganz anders aus als die beiden. Es stellt sich heraus, daß die Männer, die beide für ihre Väter halten, das nicht sind: Stefan ist der Abkömmling eines russischen Zirkusartisten und Jadwigas Vater ist ein Jude, der im Krieg geflüchtet und von ihrer Mutter halberfroren im Garten aufgelesen worden war. Aber sie halten sich für Kinder von Polen, einem honorigen Handwerker und einem Kriegshelden. Jadwigas Mutter hatte in einem überfüllten Zug ein Photoalbum einer adeligen Frau gefunden und es so lange als ihr eigenes ausgegeben und mit Geschichten garniert, bis sie selbst daran geglaubt hat. Dominika wächst also im Plattenbau auf und hat als Achtzehnjährige eine anrüchige Beziehung, die von der Mutter ihres Liebhabers auf energische, fast brutale Weise beendet wird. Um diese Hauptfiguren herum treiben Kriegsgewinnler und Kleinkapitalisten, eifersüchtige, abgewiesene Liebhaber und jede Menge gescheiterter Figuren ihr Unwesen. Auch Stefan, dessen einziges Ziel es ist, endlich vom Oberbergmann zum Steiger befördert zu werden, sich bei seinem Vorgesetzten einzuschmeicheln und seinem Parteisekretär Gierek zu dienen, endet im Suff, als seine Karriere ins Stocken gerät und macht Jadwiga zu einer relativ jungen Witwe.Lesen Sie weiter... ›
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