Beim Sandisk Cruizer Titanium handelt es sich um einen USB Stick, der aus Metall besteht. Das Gehäuse des Sticks macht wirklich einen sehr soliden Eindruck und ist wirklich aus Metall, und nicht aus verchromten Plastik. Die Beschriftung ist so wie es aussieht auf das Metall eloxiert. Der Hersteller gibt die Belastung für das Gehäuse mit 2000lbs an, was etwa 906kg entspricht. Es macht dem USB Stick also nichts aus, wenn man auf dem Boden mal auf das Gehäuse tritt. Als Zubehör ist in der Packung dieses Sticks noch ein Clip um den Stick wie einen Stift an z.B. der Hemdtasche fest zu clipsen. Der Clip selber ist ebenfalls aus Metall. Weiterhin ist noch eine Halsschlaufe mit einem Karabiner im Lieferumfang, um den Stick um den Hals zu tragen. Der Stick selber hat eine kleine Metallöse für den Karabiner. Das Band selber macht auch einen stabilen Eindruck, genauso wie der Karabiner.
Performance des Sticks:
Ich habe für den Test der beiden Geschwindigkeiten ~260MB auf den Stick kopiert, und danach wieder auf den PC zurück kopiert, und dabei die Zeit gemessen. Als Plattforn hatte ich Windows XP verwendet. Bei den Dateien handelte es sich um 6 Dateien die von ~30MB bis ~70MB groß waren. Als Ergebnis dieses Tests erhielt ich eine Schreibgeschwindigkeit von 11.8MB/s und eine Lesegeschwindigkeit von 14.5MB/s. Der Hersteller selber gibt eine Schreibgeschwindigkeit von 9MB/s und eine Lesegeschwindigkeit von 15MB/s an. Somit liegen meine Ergebnisse in dem selben Bereich wie die Angaben von Sandisk, sogar etwas besser. Von der Geschwindigkeit liegt dieser Stick schon recht gut, er erreicht aber keine Top Werte. Top Werte würden bei über 20MB/s liegen. Die Werte sind übrigens identisch mit den der 2GB Variante.
Handling des Sticks:
Beim Zugriff auf den USB Stick flackert eine blaue LED die unter dem Schiebemechanismus angebracht ist, mit dem man den USB Stecker im Gehäuse verschwinden lassen kann. Der Schiebemechanismus funktioniert sehr präzise und macht auch bei der 4GB Variante einen gleich guten Eindruck wie bei der 2GB Variante. Der Vorteil eines solchen Mechanismus ist, dass man keine Kappe verlieren kann. Ein kleiner Nachteil ist aber evtl. , dass der USB Stecker des Sticks natürlich noch von vorne zu sehen ist, und in den Stecker selber Fremdkörper eindringen können. Wenn dieser Stick in einer extrem verschmutzen Umgebung verwendet wird ist ein Stick mit Kappe vielleicht besser geeignet? Ich finde diese Lösung für meine Zwecke aber optimal!
Die "Smart Fähigkeit" U3
Eine weitere Besonderheit an diesem Stick ist die U3 Fähigkeit. Auf gut deutsch der Stick hat zwei Partitionen, die eine wird als CD ROM erkannt, und beinhaltet einen U3 Launcher. Mit diesem Launcher kann man unter Windows 2000 und Windows XP Software vom Stick laufen lassen ohne diese auf dem PC zu installieren. Das ist meiner Meinung nach schon eine pfiffige Sache. Das Synchonisationstool CruzerSync macht ein wirklich guten Eindruck. Man kann nach der Konfiguration dieses Tools die Daten zwischen seinem Stick und dem PC automatisch synchonisieren. Das beinhaltet, wenn man möchte auch Outlook, Outlook Express Mails und die Bookmarks von Internet Explorer und Firefox. Das macht den Datenabgleich dann wirklich einfach. Die Software ist übrigens eine Vollversion.
Es ist auch noch SignupShield Password Manager als Vollversion auf dem Stick installiert. In dieser Software kann man seine Passworte und Zugangsdaten speichern. Auf den ersten Blick macht die Software einen durchaus brauchbaren Eindruck.
Weiterhin ist noch Skype und AVAST Antivirus auf dem Stick installiert. Bei beiden Versionen handelt es sich um Testversionen. Skype ist für einen Monat frei, und AVAST für zwei Monate. Danach muß man entweder für diese Software zahlen, oder man deinstalliert sie.
Da natürlich die Software auf dem Stick Platz benötigt ist gerade die 2GB und 4GB Variante sinnvoll und gerade groß genug. Kleinere Sticks machen da meiner Meinung mit U3 oder anderen Smart Lösungen nach wenig Sinn.
Fazit:
Wirklich ein super Stick, wenn man Windows 2000 oder Windows XP verwendet. Für Windows Vista soll es übrigens ein Software Update für den Stick geben, der es auch Vista Systemen ermöglicht den Stick zu nutzen. Man kann nur hoffen, dass sich U3 mehr durchsetzen tut, da die Idee wirklich klasse ist. Es gibt z.B. Openoffice und Firefox in einer U3 Version. Diese ist zwar nur jeweils in Englisch verfügbar, es ist aber schon ein Anfang. Wenn man mit U3 nichts anfangen kann, dann kann man von SanDisk eine Software herunterladen zum entfernen der U3 Software. Dieses ist allerdings nicht mehr rückgängig zu machen laut SanDisk.