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Samurai William: Ein englischer Navigator im Dienste des Shogun
 
 
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Samurai William: Ein englischer Navigator im Dienste des Shogun [Gebundene Ausgabe]

Giles Milton
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Wunderkammer Verlag; Auflage: 1. Aufl. (3. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939062081
  • ISBN-13: 978-3939062080
  • Originaltitel: Samurai William
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 15,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 351.642 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Giles Milton
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

James Clavells 1975 erschienener Bestseller Shogun erzählt die Geschichte des englischen Navigators John Blackthorne, der im Jahr 1600 an Bord eines niederländischen Handelsfahrers Schiffbruch vor der japanischen Küste erleidet und vom aufstrebenden Kriegsherrn Toranaga in seine Dienste gepresst wird, der dabei aber die japanische Kultur zu schätzen lernt und schließlich selbst zum Samurai aufsteigt eine Geschichte, die so fantastisch ist, dass sie einen wahren Kern haben muss. Dass es einen englischen Anjin, einen Steuermann, wirklich gab, der James Clavell als Vorbild diente, ist im angelsächsischen Sprachraum verständlicherweise besser bekannt als bei uns. Trotzdem ist die wahre Geschichte bislang niemals umfassend aufgearbeitet worden. Der Journalist und Erfolgsautor Giles Milton, ein Spezialist für die Geschichte der Entdeckungsreisen und des Fernhandels, hat diese Lücke nun geschlossen. (...) In seinem jüngsten Werk wird packend, bunt und doch historisch akkurat erzählt, wie William Adams das Vertrauen des Kriegsherrn Tokugawa Ieyasu gewann und damit die Jesuiten in Japan gegen sich aufbrachte. Zwar bleiben die Bilder von Richard Chamberlain und Toshiro Mifune im Kopf immer präsent, doch gelingt es Giles Milton, anhand der historischen Figur des zum Hatamoto, zum Bannerträger aufgestiegenen Barbaren, darzulegen, wie ein einzelner Mensch mit Diplomatie und Verve zweieinhalb Jahrhunderte japanischer Außenpolitik prägen konnte. Giles Milton stützt sich bei seiner Recherche auf Briefe und Tagebücher aus der Zeit des englischen Königs Jakob I. und andere Quellen, erklärt aber auch die Anfänge der (portugiesischen) Japan-Fahrten im 16. Jahrhundert und legt dar, warum die jesuitische Japan-Mission trotz anfänglicher Erfolge schließlich zum Scheitern verurteilt war. Nicht zuletzt ist das Buch wie bei Milton üblich ein Loblied auf das englische Entdecker- und Teerjackentum, aber die verständliche Anglozentriertheit sei ihm ob der äußerst gelungenen Darstellung gnädig verziehen. (Frankfurter Neue Presse, 23.04.2009)

Ein ebenso geschickter wie verführerischer Kompromiss zwischen historischem Zeugnis, Reisebericht und Roman, der immenses Wissen mit großer Leichtigkeit darbietet, ist es doch in eine lebendige und spannende Erzählung eingebettet. Die Gewissenhaftigkeit des Historikers verbindet sich hier mit der unverkennbaren Begabung des Romanciers. (Le Littéraire)

Giles Milton ist es gelungen, anspruchsvollen Geschichtsunterricht in Form einer packenden Erzählung zu liefern. Fesselnder Lesestoff für jeden, der sich für die Geheimnisse des Fernen Ostens oder die Kultur der rätselhaften Japaner interessiert. (Sunday Business Post)

Kurzbeschreibung

William Adams' (1564-1620) abenteuerliche Karriere im Reich der aufgehenden Sonne inspirierte James Clavell zu seinem Roman-Bestseller Shogun, der in der gleichnamigen Fernsehverfilmung mit Richard Chamberlain Kultstatus erlangte.
Der britische Journalist und Schriftsteller Giles Milton erzählt in Samurai William auf der Basis aller verfügbaren historischen Quellen die wahre Geschichte des englischen Navigators, der als Schiffsbaumeister und Berater des Shogun zum mächtigsten Ausländer im Japan des 17. Jahrhunderts aufsteigen und die Weichen für die nächsten 250 Jahre japanischer Handels- und Außenpolitik stellen sollte.
Im Frühjahr 1600 wurde die Liefde, ein holländisches Handelsschiff , nach einer entbehrungsreichen Irrfahrt über zwei Ozeane an die Küste Japans verschlagen. Unter der Handvoll Überlebenden befand sich der Navigator William Adams, der als erster Engländer japanischen Boden betreten und dort das Abenteuer seines Lebens erleben sollte: Intrigen portugiesischer Jesuiten, brutale Kriege rivalisierender Fürstenhäuser, Christenverfolgungen und nicht zuletzt die Begegnung mit einer fremdartigen und faszinierenden Kultur, die sich von allen anderen unterschied. Inmitten der Wirren eines Landes im Umbruch gewann Adams das Vertrauen des Shoguns und wurde unter dem Namen Miura Anjin (der Navigator aus Miura) als erster Europäer in den Samuraistand erhoben.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tolles Buch! 22. April 2009
Von Wortfex
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch über William Adams ist eine tolle Lektüre, spannend geschrieben und manchmal sogar richtig witzig. Man will es gar nicht aus der Hand legen. Beim Lesen macht man Bekanntschaft mit allerlei exzentrischen und faszinierenden Persönlichkeiten, deren herausragendste nicht unbedingt William Adams ist: mein Favorit ist der "brave Mr. Cocks", der später nach Japan kam und mit Adams zusammenarbeitete. Wie ein englischer Seemann und Faktorist sich allmählich zum Goldfischexperten entwickelt, zu dem die Japaner pilgern, ist eine der köstlichsten Episoden in diesem Buch. Außerdem gibt es da noch jede Menge Trunkenbolde, religiöse Wirrköpfe und gerissene Chinesen, von undurchschaubaren japanischen Höflingen ganz zu schweigen. Ein Geschichtsbuch? Ja und nein (aber das zu entscheiden bleibt jedem selbst überlassen). Eine bereichernde und interessante Lektüre auf jeden Fall. Außerdem ist das Buch sehr schön ausgestattet, mit Karten, vielen zeitgenössischen Abbildungen (Holzschnitten und Kupferstichen) und einem Register. Sehr empfehlenswert!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Joerg
Format:Gebundene Ausgabe
Zu William Adams hatte ich schon vor einigen Jahren eine Sphinx-Doku auf Arte gesehen, in der auch der Autor Giles Milton zu Wort kam. Außerdem bin ich ein großer Fan von Clavells "Shogun" (Roman und Verfilmung) und war daher superneugierig auf das Erscheinen von Samurai William, in dem die Geschichte des echten "Anjin-san" erzählt wird. Ich habe nicht zu viel erwartet: Der Autor versteht es, die spannende Geschichte des ersten europäischen Samurais so mitreißend wie einen Roman zu erzählen. Dabei stützt er sich auf die verfügbaren europäischen Quellen und der einzige Schwachpunkt des Buches ist, daß er keine japanischen Quellen zu Wort kommen läßt, die es zu so einer prominenten Persönlichkeit doch bestimmt gegeben haben muß. Ein reines Sachbuch ist dies sicher nicht, beim Lesen mußte ich immer wieder an ein mehrstimmiges Radio-Feature oder an eine Doku-Fiction denken, und es werden sich vielleicht einige Leute daran stoßen, daß das Buch nicht so eindeutig in eine Schublade zu stecken ist. Aber reine (und trockene) Sachbücher gibt es ja genug und jedem, der den Roman "Shogun" gelesen hat und sich für Japan ganz allgemein interessiert, sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Mich hat z.B. am Ende viel mehr die Geschichte des Richard Cocks und seiner skurrilen Kollegen interessiert und begeistert als William Adams selbst. Man glaubt die Leute dank der lebendigen Beschreibungen des Autors wirklich zu sehen und ich habe mich an einigen Stellen vor Lachen gebogen, während mir an anderen die Haare zu Berge standen. Die Übersetzung muß also ziemlich gut sein. Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die vielen Bilder und das wirklich schön gemachte Äußere, der bedruckte Vorsatz und der Schutzumschlag. Gibt's auch nicht so oft. Also: unbedingt lesen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Den Film SHOGUN haben bestimmt viele gesehen und Japan fasziniert bis heute durch seine Etikette, Tradition und hochstehende kulturelle Blüte. Wie wirkte dies erst auf Europäer des Jahres 1600, auf Engländer, auf Portugiesen und auf die damals allmächtigen Jesuiten? William Adams landete mit letzter Kraft und fast dem Tode nah in Japan an und stieg durch Zufall zum Bannerträger des Shogun auf, damit und dadurch bestimmte er das Schicksal und Verhalten Japans innerhalb der nächsten 250 Jahre bezüglich Europa und Außenpolitik. SAMURAI WILLIAM ist die Reisebeschreibung dieses Mannes, ein außergewöhnlicher Bericht, welcher sich streckenweise wie aus einer anderen Welt zu stammen scheint.

Mir lief es persönlich eiskalt den Rücken herunter, ob der Schilderungen von Menschfressern und Räubern, denen man noch im 17. Jahrhundert auf dem Weg nach Osten in die Hände fallen konnte. Gewalt und Morde waren an der Tagesordnung, die Reisen waren beschwerlich, die Länder unbekannt und die Gefahren vielfältig.

SAMURAI WILLIAM von Giles Milton ist eine außergewöhnliche Reisebeschreibung und die Darstellungen Japans im 17. Jahrhundert faszinieren - selten ist die Politik, die Wirtschaft und die alles beherrschende Etikette so farbenfroh geschildert worden.

Japan erscheint hier wie ein von Kontrasten und starken Gegensätzen beherrschtes Land. In Asien erscheint Japan wie das Kronjuwel unter den vielen Ländern. Exotisch und doch kulturell hochstehend, mit einer ungewöhnlichen Geschichte und intelligenten Bewohnern. In der Interaktion mit Europäern entsteht hier in diesem Buch ein kaleidoskopisch anmutender Tanz der Mächte und Beziehungen - anmutig und teils skurril.

Wer Interesse an Japan hat, wird um dieses Buch von Giles Milton nicht herum kommen - den SAMURAI WILLIAM ist die erste und wohl beste Darstellung des spätmittelalterlichen Japan und die sprachlich teils eigenwillige (basierend auf der historischen Vorlage und den Originaldokumenten von William Adams) Darstellung ist ebenfalls lesenswert.

Empfehlenswert!
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