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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2014
Zuerst einmal zur Bewertung:

je nach persönlichem Standpunkt ist alles zwischen 2 und 5 Sternen möglich und auch gerechtfertigt, ich hab mich für fünf entschieden.

Warum: die GN120 polarisiert, und eine 5 Sterne Bewertung auch und das ist gut so

Die "reine" Kamera:

Vorneweg: als reine Kamera macht die GN120 genauso gute Bilder wie die NX30 oder die NX300, da alle drei sehr ähnliche Sensoren haben. Auch was den Autofokus angeht ist die GN120 auf dem Niveau der NX30, wobei diese bei weniger Kontrast besser arbeitet.
Die Konfigurationsoptionen sind was die Kamera angeht auch fast identisch. Was -warum auch immer- bei der GN120 fehlt ist die Option des Auslösens ohne AF-Confirm (oder auch AF priorität), also auch wenn der AF kein Ziel erfasst hat ein Bild aufzunehmen. Man muss hierzu bei der GN120 in den manuellen fokus gehen.

Ansonsten ist das was die NX300 an Einstellungen bietet auch in der GN120, die Firmware der NX30 ist neuer und bietet zusätzliche Funktionen (Drahloses Blitzen mit dem SEF580 etc)

Zum Handling:

Der erste eindruck der GN120 nach dem Auspacken: also als fernseher ist sie zu klein....das riesige Display (aus dem Galaxy S3) nimmt den meisten Platz ein und man findet außer dem Ein/Aus/sleep, dem Kameraauslöser, dem Videoauslöser, dem Kombiknopf (Push&Rotate) keinen signifikanten Bedienelemente.

Wer also eine traditionelle Benutzerführung mit vielen Knöpfen, Schaltern, Drehrädchen braucht ist bei der GN120 völlig falsch, wer sich auf das bedienkonzept einlässt wird positiv überrascht sein, wie gut sich die Gn120 bedienen lässt. Im direkten vergleich zur NX30 und NX20 liegt sie am besten in der Hand, nicht zuletzt weil "nichts stört". Die Daumenauflage für die rechte Hand erlaubt ein absolut sicheres Festhalten der Galaxy NX, wo mich bei der NX30 oftmals stört, daß ich mit dem Handballen an das untere Navikreuz komme und dort in erster Linie den AF-Modus verstelle.

Durch den sehr schmalen Body bekommt der griff nochmals mehr tiefe und man kann Hand fest schließen (fast wie bei einer großen DSLR)

mit einem Pancake ist die GN120 auch sehr schnell in einer schmalen Taschen untergebracht

Akku:

riesig ! Hält bei richtiger Konfiguration von Android lange durch

Sucher:

der Sucher entspricht in der Auflösung und Qualität dem der NX20 und reicht nicht an die Qualität der NX30 heran, allerdings ist er sehr aufgeräumt und hat eine besseres Suchergrösse. Bei schnellen Bewegungen zeigt er deutliche Schlieren. Hier hat Samsung meines Erachtens am falschen ende gespart und ein hochwertigeres Bauteil nutzen sollen. An die Haptischen Eigenschaften des Ausziehbaren Suchers der Nx30 kommt sowieso im Moment keine andere Kamera heran

Das rückwärtige Display ist starr eingebaut, was nicht optimal ist, aber man auf Grund der Grösse und des guten Blickwinkels damit Arbeiten. Zum Nachbearbeiten und betrachten der aufgenommen Bilder ist es allerdings ein traum

Was stört:

> der Hardwareknopf ist nicht wirklich optimal genutzt, teilweise wird er aber auch von externen APPS nicht "verstanden" und daher muss man oft auf den Bildschirm tappen. Es würde z.B. Helfen bei der Abfrage nach "OK" dies mittels der PUSH funktion am Knopf zu erledigen
> Viele der Samsung Cameraanwendung und auch Smartmodi werden von dem hardwareknopf nicht unterstützt....dies sollte eigentlich, weil Samsungeigene apps kein Thema sein, es zu ändern
> Man sollte den Homebutton nach links verlegen können um ihn von dem Griff wegzubekommen. Damit kann man ungewolltes Auslösen des touchscreens im Androidmodus verhindern.
> Es sollte eine option geben direkt via Tasten druck in das FN Menü zu kommen. Aktuell geht das nur via Touchscreen.
> Warum bei der GN120 die option des konfigurierens des iFN weggefallen ist erschliesst sich mir nicht.
> Das Akkufach wird deutlich warm
> die GN120 ist im Grundes "zwei Geräte", eine Kamera und ein Android Tab, die beide nicht voll integriert sind, so werden von fast keiner android anwendung die Kameraspezifische HArdware voll unterstützt. einige Apps wie HDR+ z.B erlauben zumindests die Nutzung des Auslösers.

Zum Schluss noch zur Frage "warum soll ich mir Android bei einer kamera antun"

> da wäre zuerst die sehr gut Kommunikationsunterstützung, bei mir wird die GN120 meinen 3G WLAN Mobile Router ablösen, den brauche ich nicht mehr seit ich meine 5GB datentarif SIM für unterwegs in der kamera habe und diese zum WLAN tethering nutze
> ich habe die SIM karte via FindMyMobile bei Samsung (wie auch mein Smartphone) registriert und kann mir den Standort meiner kamera anzeigen lassen (sollte sie mal verlegt sein oder auch im Fall eines Diebstahls)
> Dropbox 50GB mit upload als datengrab für die Bilder....die Datentransferierung ist deutlich einfacher als mit der NX30
> GPS, mit der Gn120 ist das Geo taggen der Bilder kein problem mehr
> Angeben... das Gesicht anderer zu sehen, wenn man unterwegs Google maps in der Kamera öffnet und den Wegweiser spielt, priceless ;-)
> einfachestes Teilen von Bildern (meine Familie z.B. ist völlig mit WhatsAPP vernetzt und tauscht Reiseberichte und Urlaubserfahrung ad hoc aus.)

Oft gehört: "ich will nicht das meine kamera klingelt..."

Mal ehrlich: wenn ich nicht will das meine Kamera klingelt stell ich das ab ! genauso wie ich erwarte, dass wenn ich im Konzert nicht will das meine Handy klingel ich es auch per Druck auf eine taste im Android Menue abstelle.

Wer also sein Handy auf lautlos schalten kann wird mit der Gn120 kein Problem habe (Tip: Notifications auf OFF, Sound=off, Ruhemodus). Die Kamera selber ist davon nicht betroffen und wird weiter sein AF-confim Piepsen ansenden.

mehr wie immer im DSLR Forum als rolling review....

P.S. zum orginalen preis hätte ich die GN120 wohl nicht gekauft....
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 9. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die wichtigste Frage, die mir in den Sinn kam, als ich die Kamera das erste Mal vor einigen Monaten in einem Schaufenster sah: WAS SOLL DAS? Braucht es wirklich eine Kamera mit Smartphonefunktionen - exclusive Telefon? Die nächste Frage: kann man das Paket in der Praxis auch tatsächlich einsetzen und die Funktionen nutzen?

Nun, die Antworten auf meine Fragen und einiges mehr beschreibe ich im folgenden...

Die Samsung Galaxy NX (im folgenden: Kamera oder NX) kommt schick verpackt daher, das mutet schon etwas smartphonemäßig an. Zudem kommt ein Ladekabel, ein Tragesäckchen.

Die Kamera ist, wie von Samsung in der gehobenen Preisklasse bekannt, sehr gut verarbeitet. Zur Kamera kommt das klassische 18-55mm Objektiv, welches auch schon bei anderen Samsungs zum Einsatz kommt. Das Objektiv ist ebenfalls gut verarbeitet, komplett aus Kunststoff, lässt sich gut bedienen. Jedoch: kein Premium-Objektiv, welches in der 4-stelligen Preisklasse schon sein dürfte.

Beim ersten Anfassen der Kamera fällt natürlich das gigantische, 4,8-Zoll Display auf. Zum Vergleich: das Display ist deutlich größer als das eines iPhones!

An der rechten Vorderseite der NX befindet sich ein tüchtige Wulst, also ein Haltegriff, der dafür sorgt, dass die Kamera wirklich sehr gut in der Hand liegen kann.

Auf der Oberseite befindet sich ein Rändelrad, das auch gedrückt werden kann, sowie ein Auslöseknopf für die Kamera. Dazu noch der on/off-Taster sowie der Auslöser. DAS WAR's.

Also: Micro-SD-Karte (!) und SIM-Karte eingelegt, Gerät laden und los...

Nach dem ersten Start dauert es eine geraume Zeit, bis alle Funktionen der Android-Plattform zur Verfügung stehen: zunächst wollen Google, Dropbox etc. verknüpft werden. Wer sich also gegen die Speicherung der eigenen Daten wehrt, sollte gleich Abstand von diesem Gerät nehmen - das versteht sich aber wohl von allein. Bei Dropbox gibt es gleich mal 50 GB für ein Jahr umsonst. Interessant: es lässt sich einstellen, dass bei einer bestehenden WLAN-Verbindung alle Fotos in der Dropbox gesichert werden. Sehr cool. Da ist kein weiterer Handgriff nötig.

Der elektronische Sucher ist hochauflösend, hell und zeigt das Bild auch bei Schwenks ohne Schlieren. Sehr gut.

Bei meiner ersten Fotosession war ich mit ein paar Bekannten beim HSV. Das Spiel war für mich nebensächlich, ich wollte die Kamera testen. Neben vielen Portraits hatte ich auch die Möglichkeit, Fotos im Weitwinkel als auch Tele zu schießen sowie Fotos bei gutem und schlechtem Licht. Also ideale Testbedingungen.

Die Bedienung mehr oder weniger ausschließlich über das sehr gut funktionierende Touchdisplay vorzunehmen ist zunächst ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte schon eine Halbzeit intensiven Gefummels an der Kamera, bis ich mich mit der Funktionsweise richtig vertraut gemacht hatte. Bei anderen Kameras ist dies nach wenigen Sekunden erledigt. Als ich mich dann jedoch mit dem Display angefreundet hatte, ging alles schnell von der Hand. Die Kamera, das möchte ich nicht verhehlen, lässt sich jedoch am besten im Auto-Modus nutzen. Dieser ist nicht nur a) quasi sofort parat sondern liegt b) bei der Programmwahl in der Regel richtig. Der Bildqualität tut der Automodus zumindest keinen großen Abbruch.

Die Android-Oberfläche bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für die Kamera, es ist eine wahre Freude. Zudem gibt es die üblichen PSAM-Modi. Auf die einzelnen Gimmicks möchte ich nicht weiter eingehen, jedoch gibt es hier Einstellungen, die mich geradezu erfreut haben aufjuchzen lassen. Klar: mit Android geht da schon deutlich mehr, als bei einer konventionellen Kamera.Neben den üblichen Hund, Katze, Maus-Modi kann man "animiertes Foto" aufnehmen (z.B.: Kind bewegt sich auf dem Foto, die Umgebung ist als Foto eingefroren - sehr cool), mehrere Bewegtbilder zu einem zusammenfügen und so weiter und sofort. Also: alles Spielkram - aber sehr lustig. Und funktioniert herausragend gut. Für "ernsthafte" Fotografen sind diese Funktionen natürlich komplett überflüssig.

Das wahre Potential dieses Boliden erschließt sich unterwegs übrigens nur mit einer eingelegten SIM-Karte. Ich hatte so gleich während des HSV-Spiels (s.o.) die Möglichkeit, ein paar Schnappschüsse per Mail an meine Bekannten weiterzuleiten. Ein großer Spaß. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich unterwegs Empfehlungen für gute Motive anzeigen zu lassen - auf einer Karte von Google. Gut, das ist für mich in Hamburg als ortskundiger nur bedingt interessant, ich konnte diese Funktion aber auch schon auf Reisen durch die BRD nutzen.

Die vielen anderen Android-Funktionen wie Kalender, Spiele etc. sind zwar nett zu haben, ehrlich gesagt greife ich für derlei Funktionalitäten aber dann doch zum Handy. In der S-Bahn wurde ich schon angesehen wie ein Bekloppter, als ich mit der Kamera im Internet gesurft bin. Als dann eine Mail mit lautem Geklingel einging, wurde ich vollends für komisch gehalten...

Nochmal zu den "eigentlichen" Funktionen einer Kamera: Die Auslösegeschwindigkeit ist gut aber nicht überragend. Für mich im Durchschnitt. Bei schlechtem Licht beginnt die Kamera mit dem Kit-Objektiv dann schon deutlich an zu suchen. Hier gibt es noch Verbesserungspotential.

Bildqualität

Ich habe so einige Vergleichsmöglichkeiten und muss sagen, dass die Bildqualität bzw. Farbgebung, Schärfe und Rauschverhalten an der NX sehr gut ist. Die Bilder sind bis ISO 1600 nahezu rauschfrei, die Bildschärfe bei gutem Licht hervorragend. Allerdings nutze ich auch gern eine 30mm Festbrennweite, die ich dem geneigten Käufer gern ans Herz legen möchte. Ist nicht teuer und lohnt sich. Die Kamera büßt zwar deutlich an Geschwindigkeit ein, das Ergebnis entschädigt jedoch.
Die Farbgebung erscheint mir im Standardmodus sehr gut getroffen: natürliche Farben, nicht zu bunt und nicht zu blass. So soll es sein.

Der eingebaute Blitz reicht für den Hausgebrauch.

Die Akkulaufzeit orientiert sich natürlich sehr stark daran, wie das Display genutzt wird. Ich habe mir angewöhnt, das Gerät komplett auszuschalten, wenn ich es längere Zeit nicht nutze, um die Laufzeit möglichst lang zu halten. Nach dem Neustart dauert es dann zwar etwas länger und der SIM-PIN ist neu einzugeben, das nehme ich aber gern in Kauf.Der Akku ist mit 4.360 mAh aber schon sehr großzügig bemessen und sollte auch bei starker Beanspruchung reichlich Power liefern. Ich habe in einer Systemkamera bisher nicht annähernd so große und starke Akkus gesehen. Da hat sich jemand echt Gedanken gemacht.

Mein Fazit:

Die Kamera ist für den klassischen Fotografen sicher nicht geeignet. Hierfür ist das Handling zu gewöhnungsbedürftig. Als Zielgruppe bieten sich hier ehrlich gesagt wohl eher die NERDS an - zu denen ich mich auch zähle, von daher passt es schon. Gleichwohl werde ich ich längst nicht alle Funktionen an der Kamera nutzen - wer spielt schon Angry Birds auf seiner Systemkamera!?

Die Bildqualität ist hervorragend und zählt im Systemkamerabereich sicher zum besten, was derzeit am Markt ist (excl. Vollvormat, die kann ich nicht vergleichen, weil ich sie nicht kenne).

Der Preis ist hoch. Eine vergleichbare Kamera aus dem eigenen Hause ohne Android gibt es für ca. EUR 300,- weniger.

Was für Samsung spricht ist der sehr faire Preis der Festbrennweiten. Hier gibt es inzwischen eine gute Auswahl zu vergleichsweise günstigen Preisen.

Ob man nun die erweiterten Funktionen der Kamera nutzt muss jeder für sich entscheiden. Das große Display lädt auf jeden Fall dazu ein und die Bedienung geht leicht von der Hand.
Die Zusatzkosten für eine SIM-Karte (in meinem Fall EUR 7,99 p.M.) sollte man mit einkalkulieren.
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am 13. Juli 2015
Als ich zum ersten Mal von dieser Kamera erfuhr, war ich sofort Feuer und Flamme. Eine Vermählung von Digicam und Smartphone - perfekt, darauf hatte ich gewartet.
Bildqualität: Die Bildqualität ist ausgezeichnet, sie muss sich vor einer "größeren" Kamera nicht verstecken. Auch die Videoqualität ist sehr gut.
Smartphone-Seite: Hier ist fast alles, was das Herz begehrt. Schade, dass WhatsApp sich nicht installieren lässt. Wer aber unbedingt mit der Kamera telefonieren will, kann das mit Skype. Die Möglichkeit, Bilder von unterwegs gleich über LTE zu verschicken ist schon verlockend, aber Achtung, da kommt ganz schön was an Daten zusammen. Flatrate oder großes Datenvolumen ist hier dringen angeraten, sonst kann es teuer werden.
Handhabung und Praktikabilität: Das ist der Schwachpunkt bei dieser Kamera. Das Display ist zwar groß und hat im Prinzip eine tolle Auflösung und schöne Farben, aber nur im stillen (will heißen dunklen) Kämmerlein. Im Freien, wo ich meistens fotografiere, sieht das anders aus. Bei Gegenlicht kann man kaum etwas auf dem Display erkennen, und mit der Sonne im Rücken sieht man ebenfalls so gut wie nichts, weil das Display stark spiegelt. Ein gutes Display - aber in diesem Kontext ein Ausfall. Dazu kommt noch die Haltung beim Fotografieren. Wenn ich über das Display fotografiere, muss ich die Kamera ja mindestens 25 cm vor den Kopf halten. Die Kamera mit dem Kit-Objektiv kann ich noch ruhig halten, aber mit einem größeren (schwereren) Objektiv muss ich befürchten, dass ich die Kamera icht mehr ruhig halten kann. Das ist allerdings eine Vermutung, probiert habe ich es noch nicht.
Gut, man hat ja noch den Sucher. Über den gibt es nichts zu meckern, er bietet ein klares Bild. ABER - manchmal will er sich nicht einschalten, wenn man sich mit dem Auge nähert. Nach einigem Hin und Her bin ich auch dahinter gestiegen warum: Weil ich mit der Nase das Display berühre! Dann weiß die Kamera offensichtlich nicht, was ich jetzt will, Display oder Sucher. Außerdem verstelle ich mit der Nase ständig das Display, ständig verschwindet die Wasserwaage aus der Anzeige, ich schalte es wohl mit der Nase auf dem Display aus. Sie mit der Nase wieder hervorzurufen habe ich noch nicht geschafft.
Die Kamera braucht auch im Standby ganz schön Strom und trotz großem Akku hält sie nicht lange durch. Deshalb fahre ich sie, wenn ich sie nicht brauche, runter. Sie dann wieder hochzufahren, kann ganz schön dauern. Manchmal eine gefühlte Minute, in der sie auf keinen Touch regiert. Unterwegs habe ich immer einen Ersatzakku dabei, nach ca. 3 Stunden ist sonst Schluss.
Der Autofokus ist manchmal etwas unentschlossen, obwohl im Mootiv eigentlich genug Kontrast sein sollte, hier gibt es Verbesserungsbedarf. So habe ich schon einige Motive, bei denen es auf Geschwindigkeit ankam, nicht erwischt.
Was gar nicht klappt, ist das Geotagging von Aufnahmen. Trotz eingeschaltetem GPS und eingeschalteter Option ist es mir bisher (ca. 300 Aufnahmen) nicht gelungen, auch nur ein einziges Foto mit Geotag zu produzieren. (Das GPS funktioniert ansonsten einwandfrei, z.B. bei LocusMap). Dies wurde auch in einem Testbericht moniert, wo man hoffte, das dieser Fehler über ein Firmwareupdate behoben würde. Dem ist aber nicht so, ich habe die neuste Firmware aufgespielt.
Ich hatte vorher eine NX300, die ja in vielen Dingen der NX gleicht. Dort funktionierte auch ein Adapter (nicht von Samsung) mit dem ich meine Minolta-Objektive (Non-AF) benutzen konnte. Das hat mich dann doch etwas überrascht und bei Samsung wollte man mir bei diesem Problem absolut nicht helfen. Es gibt auch im NX-Menü keine Option, wo man das Auslösen ohne Ojektiv akktivieren kann. Wenn der Adapter an der Kamera ist, kommt die lapidare Meldung "Kein Objektiv" und ich kann nicht auslösen.
Fazit: Wer eine Kamera mit guter Bild- und Videoqualität sucht und eher statische Motive fotografiert, ist mit der Kamera bestens bedient. Eine Datenflat ist zu empfehlen, wenn man die kommunikativen Fähigkeiten der Kamera nutzen möchte. Wer aber eher auf schnelle Reaktion der Kamera angewiesen ist, dem würde ich eher vom Kauf der Kamera abraten.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
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Als SAMSUNG diese ungewöhnliche Kamera mit eingebautem Smartphone (ohne Telefonfunktion) herausgebrahct hat war ich ziemlich irritiert.
Was soll das denn?

Als zufriedener Nutzer mehrer SAMSUNG Systemkameras war ich enttäuscht, dass es statt einer NX30 (die es inzwischen ja nun auch gibt) diese Kamerakombination gab, und das auch noch zu einem exorbitant hohen Preis.

Jetzt hatte ich Gelegenheit, diese Kamera zu testen.

Technisch soll sie auf dem Niveau der neuen NX30 liegen. Ich konnte aber keinen signifikanten Fortschritt zu meiner NX 20 feststellen; insbesondere die Lowlight-Fähigkeiten sind nicht auf dem derzeit möglichen Stand anderer Hersteller.

Bis etwa ISO 2000 ist noch alles ok.; dann aber wird das Bildrauschen immer sichtbarer und ab ISO 3200 schon sehr störend und dabei das Bild dann auch schon deutlich weniger Details zeigt.

Für mich besonders störend ist die fast auschließliche Steuerung über das allerdings wirklich schöne riesige Display.
Dadurch wird die Bedienung eindeutig zu langsam, wenn man nicht nur im Automatikmodus fotografieren will.
Das Einstellen von Zeit, Blende und Belichtungskorrektur wird durch die extrem kleinen Touschfelder zum Geduldsspiel.
Langsam wird die Kamera auch dadurch, dass sie aus dem Kaltstart (Neustart) mehrere Sekunden braucht, bis sie einsatzbereit ist.

Es ist zwar insgesamt eine sehr gute Kamera; aber auch keine Spitzenkamera mit einer für mich allerdings unpraktischen Bedienung über das Display.

Nun zu der Kombination mit dem Smartphone.
Auch nach längerem Test habe ich der Kombination; obwohl der Smartphoneteil; wie von SAMSUNG gewohnt, keine Schwächen aufweist und in etwa dem Galaxy S4 entspricht (nur telefonieren kann man damit nicht), keinen sinnvollen Nutzen erkennen können..

Auch vom Preis her ist die Kamera nicht interessant. Auch zu dem aktuell schon etwas gesunkenen Verkaufspreis wird sich kaum ein ernsthafter Fotoamateur (ich habe einige dazu befragt) mit dieser Kombination anfreunden können.

Zusammnegefasst:

Kamerateil: gut bis sehr gut
Smartphone: sehr gut

Als Kombination aus meiner Sicht nur für Smartrphone-Fetischisten mit leichtem Interesse an der Fotografie zu empfehlen
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 7. März 2014
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Was Samsung hier auf den Markt gebracht hat ist wirklich eine interressante Idee. Was die Kombination aus Kamera und Android kann durfte ich testen:

Die Bilder:

Beginnen wir mit dem Teil der Kamera der für die Fotos zuständig ist. Hier kann ich nur sagen das die Kamera auf sehr hohem Niveau arbeitet. Den großen Sensor im APS-C Format den Samsung verbaut leistet großartige Arbeit. Die Bilder werden gestochen scharf mit schönen Farben. Sogar mit dem Kit-Objektiv lassen sich Bilder mit schönem Bokeh aufnehmen. Verwendet man ein Objektiv mit Fixbrennweite (hab's getestet mit dem 30mm f2,0 Objektiv) zeigt die Kamera was sie kann. Das Rauschverhalten hat sich im Vergleich zu meiner alten NX20 auch verbessert. Bis ISO 1600 werden die BIlder noch richtig gut, danach fällt das Rauschen jedoch mehr auf und Details verschwimmen. Generell sind alle gängigen Features einer Systemkamera an Bord. Hierzu zählt auch ein automatischer HDR Modus, welcher, durch die Kombination von zwei verschieden belichteten Aufnahmen, ein BIld mit mehr Dynamik erstellt. Das funktioniert sehr gut, wer jedoch gern manuell solche Kompositionen erstellt hat natürlich auch die Möglichkeit selbst eine Belichtungsreihe zu erstellen. Ansonsten sind neben den üblichen manuellen Modi auch diverse Automatik- und Filterprogramme an Bord. Cooles Feature ist auch das "Focus Peaking", dabei wird beim manuellen fokussieren das Objekt mit farbigen Strichen umrandet wenn es optimal scharfgestellt ist. Eine sehr praktische Hilfefunktion für den manuellen Fokus.

Die Bedienung mit Touchscreen:

Die Bedienung ist ein wichtiger Punkt bei dieser Kamera, da sie kaum über analoge Tasten verfügt. Es ist in der Tat gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man von einer Nicht-Touch Kamera umsteigt. Allerdings lassen sich die meisten einstellungen wie Blende, Belichtung und ISO durch Kombination des Drehrades rechts an der Kamera und den iFunktion-Knopf am Objektiv problemlos einstellen, auch wenn man die Kamera am Kopf hält und durch den Sucher schaut.
Für alle anderen Einstellungen nimmt man die Kamera meistens sowieso "normal" in die Hand. Und ob ich diese Einstellungen nun an einem Touchscreen oder auf einer analogen Taste vornehme ist, zumindest mir persönlich, relativ egal.
Tatsächlich ist die Adaption der Bedienung einer Kamera auf den Touchscreen (kombiniert mit den verbleibenden analogen Drehrädern) sehr gut gelungen.

Multimedia und Konnektivität:
Der große Vorteil des Android Betriebssystems der Kamera ist natürlich die Multimediafähigkeit der Kamera. Zum einen kann ich durch WLan,LTE oder Bluetooth jederzeit meine Bilder verschicken oder in der Cloud speichern. Das ist wirklich eine nette Spielerei und funktioniert auch einwandfrei. Über WLan kann man nicht nur Bilder übertragen, sondern es ist auch möglich sein Smartphone als Fernauslöser zu benutzen. Ansonsten können auch alle anderen Funktionen von Android genutzt werden. Sei es die Installation von Apps zur Bildbearbeitung, Spiele, surfen im Web oder YouTube, alles ist hier möglich.

ABER:
Es stellt sich jetzt natürlich die Frage ob das alles nötig ist. Zum einen kommen mit Android nicht nur Vorteile, sondern auch beispielsweise die üblichen Datenschutzbedenken mit an Bord.
Zum anderen finde ich es irgendwie abartig wenn meine Kamera klingelt, weil eine E-Mail angekommen ist. Irgendwo verliert das Fotografieren seinen Reiz, wenn die ständige Erreichbarkeit der heutigen Zeit nun auch auf der Kamera Einzug hält.
Zum anderen wird sich zeigen, wie das Betriebssystem und das große Display sich auf die Akkulaufzeit auswirken.

Fazit:
Technisch liefert Samsung hier eine spitzen Kamera mit toller Bildqualität und einer innovativen Bedienung, welche sich vor der etablierten analogen Bedienung nicht verstecken muss. Insgesamt ist die Verschmelzung von Kamera und Android, technisch gesehen, sehr gut gelungen.
Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil kein externes Akkuladegerät mitgeliefert wird. Wenn man einen zweiten Akku besitzt ist es einfach furchtbar unpraktisch den Akku in der Kamera laden zu müssen, den dadurch macht ein Zweitakku keinen Sinn mehr. Diesen Mangel finde ich bei diesem Preis einfach nicht aktzeptabel.

Braucht man das:

Die Frage ob man auf seiner Kamera Android haben will spielt für meine Bewertung keine Rolle, denn das ist Geschmackssache.
Doch gerade zu diesem Preis ist es fraglich ob sich für dieses Kameraexperiment eine Zielgruppe findet.
Wer jedoch die gleiche Bildqualität ohne Android will, der sollte sich das Modell NX30 ansehen.
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am 13. Mai 2014
Ich habe diese Kamera in einer Spezialaktion mit dem 18-55 und 50-200 sowie eine Tab3 7'' und Adobe Lightroom 5 gekauft - und ich bin begeistert!

Als Standard-Objektiv nehme ich ein separat gekauftes 30mm/2.0, was dann ganz toll in die kleine Tasche Lowepro Apex 100 AW passt.

Über Kamera und Objektive ist den anderen Kritiken nicht viel hinzu zu sagen.

An dieser Stelle mal ein kleines Loblied auf Android auf so einer Kamera:
Wenn man Android-User ist, kann man sich ganz toll sein bekanntes "Universum" von Apps wieder einrichten. Hier ein paar spezifische App High-Lights:
* Offline-Karten mit OsmAnd+: man hat für die ganze Welt - auch offline - qualitativ hochwertige Karten auf dem Gerät. Welche Pro-Kamera bietet das?
* Qualitativ hochwertige Notiz-Snapshots machen und direkt in die Cloud mit Evernote
* "Scannen" mit MDScan
* Immer die gesamte Dropbox dabei haben mit Dropsync
* Kindle ebooks und andere Doks lesen

Die üblichen Apps muss man eigentlich gar nicht erst erwähnen: Mail, Tagebuch, mal ein kleines Schach-Spiel machen etc.. Man hat einfach stets ein kleines Tablet dabei und kann Fotos direkt bearbeiten und verschicken.

Wer das Android-Universum nicht kennt und/oder mehr in der traditionellen Ecke mit physischen Rädchen etc. daheim ist, wird vermutlich eher weniger glücklich mit dieser Kamera.

P.S.: Bin "fotografisch groß geworden" mit einer Minolta X-700 und einem Set von Fix-Brennweiten (28, 35, 50, 135) und vermisse eigentlich - außer dem kristallklaren Sucher der Minolta - eigentlich nichts. Z.B. den Aperture-Mode kann man wirklich sehr bequem über das Touch-Display nutzen.
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