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96 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Farbe: schwarzVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die NX3000 ist meine dritte Systemkamera, nach den Nikon S1 und der Panasonic GF5, und die erste, die mir sehr gut gefällt. Dies liegt vor allem an der sehr einfachen Bedienung, die meinem Fotoverhalten am besten entgegen kommt.

Da ich viel mit Hunden unterwegs bin, und dabei gerne draussen in der Natur fotografiere, muss eine Kamera handlich sein und alles schnell gehen, wenn es drauf ankommt. Am liebsten ist mir ein guter Automatikmodus, der mir die Arbeit abnimmt.
Beides bietet die NX3000. Sie lässt sich gut mitnehmen und ist relativ leicht. Die allermeisten Bildsituationen werden richtig erkannt und technisch entsprechend umgesetzt. Die Belichtung passt, der Fokus sitzt und die Farben sind super.

Gespeichert werden die Bilder als jpeg, jedoch mit immerhin 7-8 MB pro Bild, damit lässt sich auch in der Nachbearbeitung etwas anfangen.
Und möchte ich doch in den Programmmodus, einfach am Rad neben dem Auslöser gedreht und über die FN-Taste alle relevanten Werte schnell einstellen. Nichts mit irgendwelchen Untermenüs oder doppelten Tastenbelegungen, die ich mir eh nicht merke. Im Programmmodus und den anderen Einstell-Modi kann man dann auch im RAW-Format seine Bilder knipsen, die dann immerhin mit über 20 MB pro Bild daherkommen.

Grundsätzlich ist die NX3000 ja der kleine Bruder der NX300M und der NX300, und so gesehen eine zusammengeschnürte Version. Es fehlt der Touchscreen, der Autofokus ist nur kontrast-basiert, Videos sind nur mit 30fps möglich, das Display ist ein wenig kleiner, eine Streulichtblende fehlt. Für mich ist das Gesamtpaket trotzdem stimmig.

Die einzelnen Punkte im Überblick:

/AUSSEN/

Mir gefällt das Nostalgie-Design sehr gut, das schwarze Plastik wirkt in der Riffelung wertig und lässt sich gut anfassen. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand. Alle Tasten lassen sich gut erreichen und drücken; die NX3000 ist auch für grössere Männerhände geeignet. Der Akku ist einer, wie man ihn von diversen Smartphones kennt, meine anfängliche Skepsis hat sich schnell verflüchtigt, der Kleine hat eine Menge Power. Geladen wird entprechend über den Mini-USB-Kabel-Anschluss. Im Urlaub ein Vorteil, weil man nur ein Ladekabel für Smartphone und Kamera mitnehmen muss.

Gespeichert wird alles auf einer micro-SD-Karte. Hier gibt es Mängelpunkte: die Karte ist fürs Fotografieren zu winzig; micro-SD mag für Smartphones geeignet sein, weil sie da als dauerhafte Speichererweiterung dient. Beim Fotografieren wechselt man ab und zu die Karten, die normalen SD-Karten bieten für den Fotografen klare Vorteile.

Das Display lässt sich hochklappen (bis es über Kopf steht, um sich dann selbst fotografieren zu können). Beim Einrasten schaltet die Kamera automatisch in den Portrait-Modus, bei welchem dann Falten und Pickel in einem gnädigen Rauschen untergehen. Dieser Modus lässt sich ausschalten, falls man detailgetreuere Portraits bekommen möchte.

Obwohl klar ein Ableger aus der Smartphoneproduktion, könnte dieses Display etwas heller sein, bei Tageslicht kann man nur erahnen, was man gerade knipst. Bei anderen Herstellern ist dies ähnlich, hierfür gibt es entprechend keinen Punktabzug.
Hat der grosse Bruder ein Touchscreen, so hat man bei der NX3000 drauf verzichtet. Für mich okay, weil der Bildschirm klein ist (und zB der Touchscreen der GF5 überhaupt nicht richtig zu bedienen war), und die Bedienung über die Tasten sehr schnell geht.

Der beigelegte Blitz ist eine Notlösung, weil eine rechte Funzel. Ausserdem saugt die Blitzgeschichte sichtbar am Akku. Auf den Blitz-Schuh lässt sich ein anderer, batteriebetriebener Blitz aufstecken, der dann mehr Leistung mitbringt.

/INNEN/

Die Bedienung ist wie schon angesprochen, sehr einfach. Es gibt keine verschachtelten Untermenüs, die Kamera ist nicht mit unnützen Funktionen überfrachtet. Ein absoluter Pluspunkt!

Das Menü für die Video-Einstellung ist aber zu kurz gekommen, da hätte man mehr Funktionen einbauen können. Deshalb ist die NX3000 auch keine Video-System-Kamera. Videos können nur im mp4-Format gespeichert werden, ein kleiner Minuspunkt.
In einer ruhigen Umgebung werden die Videos gut, die Belichtung sitzt, der Fokus leise und schnell; aber in der Normaleinstellung 25 fps sind schon wenig. Setzt man im Menü den Punkt Video-Ausgabe von Pal auf Ntsc, kann man immerhin auf 30 fps hochtricksen. Draussen im Freien werden die Videos aber nur mau. Ist irgendeine schnelle Bewegung drin, Blätterrauschen im Wald, sieht man nur noch Pixelmatsch.

Was evtl. auch am Zwischenspeicher liegt: dieser ist schwachbrüstig dimensioniert, entsprechend sind Serienbilder beschränkt, bei Videoaufnahmen blinkt es noch recht lange nach, bis alles gespeichert ist. Und selbst die ultraschnelle micro-SD-Karte scheint hier nicht richtig beschrieben zu werden (bei grossen Datenmengen durch das Filmen mehrmals Aussetzer in der Aufzeichnung); mich stört das insofern nicht, da ich 95% fotografiere. Trotzdem waren hier die Nikon und die Panasonic besser. Leider hatte die Nikon aber ein sehr sperriges Format bei den Videos, die GF5 hingegen konnte vor lauter Einstellungsmöglichkeiten kaum laufen. Wer viel filmt, ist folglich mit einer DSLR immer noch besser aufgehoben.

Zumindest der Ton in Innenräumen ist hingegen schlicht perfekt. Man hört die Kamera nicht auf den Aufnahmen, hier war ich beeindruckt.

Der überall angesprochenen Kontrast-basierte Fokus. Tatsächlich fällt es der NX3000 schwer, bei kontrastarmen Motiven richtig scharf zu stellen. In den blass bewölkten Himmel reinknipsen ging nur mit jedem zweiten Bild, in die weite Landschaft rein wird dann schon mal nicht richtig belichtet, die Farben passen nicht. Dies alles im Automatikmodus, im Programm-Modus kann man tricksen. Inwieweit das Kit-Objektiv mitbeteiligt ist, kann ich mangels Alternative nicht beurteilen.
Zum Kitobjektiv ist noch zu sagen, dass es in den allermeisten Situationen aber sehr gute Ergebnisse abliefert. Alles schön scharf, schöne Details, schöne Farben. So gut wie keine Farbsäume, und keine Verzerrungen. Einzig lichtschwach ist das gute Teil, was die Kamera auszugleichen versucht, indem sie bei schlechten Lichtverhältnissen die ISO-Zahlen im Automatikmodus hochschraubt, oder alternativ recht lange Belichtungszeiten auswählt.

Die Auslösegeschwindigkeit insgesamt ist für meine Begriffe vollkommen in Ordnung, wer aber Wert legt auf sehr schnelles Auslösen und sehr schnelle Serienbilder, muss woanders gucken. Die Nikon war insgesamt immer einen Tacken schneller, die Panasonic aber sogar noch einen Hauch langsamer.

Im Internet findet sich die Kritik, die NX3000 würde schwarze Flächen als einzigen dunklen Brei wiedergeben. Das kann ich nicht bestätigen; ich habe mehrere Bilder hochgeladen, da findet sich ein Beispiel dazu. Ebenso ist Weisses weiss und überstrahlt nicht.

Grossartig ist die Bildqualität in schlechten Lichtsituationen. Hier ist die NX3000 überlegen. Selbst ISO 6400 lässt sich am Bildschirm betrachten, ohne das es auf den ersten Blick auffällt, wie hoch die ISO-Zahl ist. Erst in der Vergrösserung fällt Bildrauschen/fehlende Details auf. Aber die Farben sind einwandfrei. Vor allem löst die Kamera auch in eben diesen schlechten Lichtsituationen schnell aus. Habe ich mich erst noch über den kleinen Blitz geärgert, so war schnell klar, dass die Kamera eigentlich keinen braucht (natürlich nicht unter professionellen Gesichtspunkten besehen, sondern für den normalen Anwender).
In einer Kirche habe ich tolle Fotos komplett ohne Blitz gemacht, alle anderen Besucher aussenrum haben vor sich hin geblitzt. Meine Kamera brauchte das nicht *g*. Auch für Museumsbesuche somit eine Empfehlung.

Der Bildstabilisator arbeitet gut. Wer alles das nicht möchte, kann den Bildstabi ausschalten, die Rauschunterdrückung deaktivieren und die ISO-Werte festzurren. Allerdings sehen dann die meisten Bilder aus der Hand geknipst, nicht mehr so toll aus.
Festzustellen bleibt, dass hier das Gesamtpaket aus Bildstabi, Rauschunterdrückung, Sensor, und anderen Faktoren eine für den Preis der Kamera sehr gute Bildqualität liefert, und dies schon mit dem Kit-Objektiv. Lichtstärkere Objektive für die Samsung sollten noch bessere Ergebnisse liefern.

/EXTRA/

In der Zusammenarbeit mit meinem Smartphone hat alles einwandfrei funktioniert. Selbst mit meiner alten Kröte Galaxy S2. Die Kamera schickt natürlich nur jpeg-Fotos rüber, mit RAW wäre das Smartphone überfordert. Das Foto senden geht auch recht schnell, auch die App läuft rund. Somit steht einer schnellen Bearbeitung mit Snapseed nichts im Weg. Alles andere habe ich nicht ausprobiert, da mir diese Möglichkeit der Zusammenarbeit von Kamera und Smartphone ausreicht. Auf der Kamera kann man natürlich die Fotos auch etwas bearbeiten, aber da ist der Bildschirm einfach zu klein.

Das beigelegte Lightroom hätte man sich sparen können. Für den Anfänger und ambitionierten Laien viel zu kompliziert, auch wenn sich die Bilder damit top bearbeiten lassen. Photoshop Elements 12 wäre die bessere Wahl gewesen, auch wenn die Lightroom-Beigabe gut gemeint sein mag. Kleine und schwache Rechner gehen damit in die Knie, auch das ein Grund, warum ein einfacheres Programm optimaler gewesen wäre.

/FAZIT/

Für meine Belange genau die richtige Systemkamera. Leicht zu bedienen, trotzdem durchaus mit Anspruch. Die Bilder werden in den allermeisten Situationen sehr gut, es gibt genügend Objektive zur Auswahl und insgesamt macht die NX3000 einfach Spaß. Die Technik nimmt mir gekonnt viel Einstellungsarbeit ab, und ich kann mich somit aufs Motiv konzentrieren. Ein paar Schwächen hat sie allerdings, und das sind die Video-Aufnahmen und manchmal der Autofokus, dafür ist dann die NX300 der richtige Fotopartner. Beispielbilder habe ich hochgeladen, Fragen beantworte ich jederzeit gerne. Danke fürs Lesen und hoffentlich konnte ich Ihnen einen ersten Eindruck der NX3000 vermitteln. Von mir gibt es unter den genannten Bedingungen fünf Sterne und eine Empfehlung. Samsung hat hier vieles richtig gemacht und umgesetzt, was ich mir persönlich schon seit Jahren von einer guten Kamera wünsche.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2014
Vorab, ich bin kein Kamera Experte und Fotografiere nur aus Spaß an der Freude. Neben einigen günstigen 'Knipsen' hatte ich bisher eine in die Jahre gekommene digitale 10 Megapixel Spiegelreflex Kamera, mit der ich bisher dachte einigermaßen Bilder zu schießen.

Meistens musste die Spiegelreflex aber im Schrank bleiben, weil sie mir zu Ski-, Kanu- und Radfahren einfach zu unhandlich war. Nachdem im letzten verregneten Herbsturlaub mit der Qualität der Bilder eher unzufrieden war, überlege ich mir zunächst ein lichtstarkes Objektiv für meine Spiegelreflex Kamera zu kaufen. Der Plan hatte sich schnell zerschlagen, da ich in die alte Kamera kein fünfhundert Euro investieren wollte, die das Objekt meiner Begierde gekostet hätte.

Meine Recherchen haben mich sehr schnell zur Samsung NX 3000 geführt, die mit dem 20-Megapixel APS-C Sensor auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Die Funktionen der Kamera selbst waren mir bis auf das Klapp Display eher unwichtig, da ich Fotos aus ungewöhnlichen Perspektiven mag und mir ein Klapp Display dafür äußerst nützlich erschien. Der aktuell unwiderstehliche Preis von 299 Euro für eine Kamera mit diesem Sensor, hat für mich den Ausschlag gegeben und ich musste diese Kamera haben.

Nach ca. eintausend Fotos kann ich nun sagen, dass die Funktionalität und die Qualität der Bilder einfach sagenhaft sind.

Ich wusste bisher nicht, dass es ein Live View bei Kameras gibt. Bisher konnte ich mir nicht vorstellen, dass man die Qualität eines Bildes schon sehen kann bevor man auf den Auslöser drückt.

Durch diese Kamera bin ich zum Fotofan geworden. Seitdem ich auf dem Display verfolgen kann, wie sich die Veränderungen der Einstellungen von Blende und Belichtungszeit auf das noch nicht gemachte Bild auswirken, fotografiere ich am liebsten über die manuelle Einstellung. Wenn es das Objekt zulässt, schalte ich sogar den Autofokus aus, damit ich bei 8 Facher Vergrößerung auf dem Display sehen kann, ob sich der Fokus auch tatsächlich auf dem Objekt oder auf dem Blatt davor bzw. dahinter befindet.

Meine Spiegelreflexkamera habe ich mittlerweile verkauft und ich möchte auch nicht wieder dahin zurück.

Ich finde die NX 3000 einfach toll und das Fotografieren macht mir damit so viel Spaß, wie bei keiner Kamera vorher.

Etwas zu bemängeln habe ich trotzdem, auch wenn ich dem Produkt NX 3000 dafür keine Punkte abziehen kann.

Die Auswahl der Objektive ist qualitativ hochwertig, aber sehr gering. Ich benötige für Hallensportarten ein lichtstarkes Objektiv mit Autofokus und habe bei Samsung genau ein einziges Objektiv zur Auswahl.

Das 85 mm / F 1.4. (http://www.amazon.de/Samsung-EX-T85NB-i-Fn-Objektiv-Serie/dp/B005VDKB28/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1417046697&sr=8-1&keywords=samsung+85mm)

Zum Glück, konnte ich mir noch eines der letzten Exemplare besorgen, obwohl ich eigentlich mit der nächsten Investition noch warten wollte.

Samsung hat nach eigenen Aussagen die Produktion des 85 mm F1.4 Objektives eingestellt, da es schon seit Dezember 2012 auf dem Markt ist. Leider haben die Produktmanager vergessen eine Alternative für dieses Objektiv anzubieten. Dieses einzigartige Samsung Objektiv wurde einfach ersatzlos gestrichen und befindet sich nicht mehr in den Samsung Listen.

Ich habe zwar keine Ahnung was in Korea so den ganzen Tag geraucht wird, aber warum Samsung mit dem letzten Handy so Umsatzprobleme hatte, liegt für mich spätestens seit dieser Erkenntnis klar auf der Hand.

Dennoch, wer mit der Firma Samsung leben kann, der sollte sich diese Kamera kaufen, so lange die anderen Kameras mit 20-Megapixel APS-C Sensor oder sogar den älteren und kleineren Sensoren noch erheblich mehr kosten. Mehr können tun die anderen Kameras auch nicht, da muss man sich nur einmal die Testfotos bei 'dkamera' ansehen.

Der Autofokus ist, wie bei verschiedenen Rezensionen angemerkt, in der Tat bei schlechten Lichtverhältnissen sehr langsam.

Allerdings dachte ich, das wäre immer so bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich habe bisher die Schuld dafür bei den zu geringen Lichtstärken der Objektive gesucht. Bei normalem bis gutem Licht hatte ich bis jetzt keine Probleme mit dem Autofokus.

Mir kann es egal sein, ich habe noch eine Festbrennweite mit F1.4 bekommen. Die steht vor mir auf dem Schreibtisch und sieht aus wie ein zu kurz geratenes Ofenrohr. Schlechte Lichtverhältnisse gibt es ab heute nicht mehr bei mir.

Spot aus, Licht an !!! :o)
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2014
Also vorweg ich bin kein Profifotograph und dies ist meine erste Systemkamera!! Meine derzeitige Kamera ist eine Nikon P310.
Leider war ich mit der Qualität der Fotos nicht besonders zufrieden, besonders die Farben fand ich sehr lau und sogar Fotos im Sonnenschein wurden als ob ein Grauschleier darüber liegt!
Naja daher hab ich mich schon lange für eine Systemkamera interessiert!! Ich hab unzählige Testberichte und Rezessionen und konnte mich einfach nicht entscheiden!
Naja warum dann die NX 3000 geworden ist? Ganz einfach! Ich war schon kurz davor die NX 300M zu bestellen, da hab ich bei einem bekannten Elektroriesen (MM) folgendes Angebot gefunden NX 30000 + Samsung EX-T50200CSB + 2ter Akku + NX Tasche von Samsung um 329€ !! Also hab ich sofort zugeschlagen!

So und da war sie also! Ich war etwas beunruhigt da sie nicht wie die 300M vollständig aus Kunststoff gefertigt ist!
Aber ich muss sagen, sie fühlt sich wirklich sehr gut an und alles ist sehr sauber verarbeitet! Das einzige was mir nicht sooo gefällt, ist der Haltewulst, dieser könnte etwas größer sein, aber das ist wirklich nicht schlimm!!

Die NX 3000 verfügt über keinen Touchscreen und leider hat Samsung die Auflösung auf 460.800 reduziert! Weiters wurde auch der Klappmechanismus vereinfacht, es lässt sich nur im 180 Grad nach oben klappen in die so genannte "Selfie" Position. Naja find ich etwas schade aber gut kann ich damit leben!!!
Alle Einstellungen werden mittels 2 Einstellräder und diverse Knöpfe erledigt und ich finde das klappt auch sehr schön!
Weiters sind an der Kamera noch ein Micro HDMI und Micro USB zu finden! Über einen Klinkenanschluss verfügt sie für zB. für ein Microfon nicht.
Was noch zu beachten ist die Kamera schluckt nur Micro SD Karten!

Weiters liegt dem Kit noch ein 16 - 50mm Kitobjektiv ein Ladegerät und ein Aufsteckblitz bei.

Zum Objektiv! Wie schon oben angegeben hat das Objektiv eine Brennweite von 16 - 50mm und eine Lichtstärke von F 3,5 ansteigend bis 5,6!
Das Objektiv ist ein Poowerzoom Objetiv also der Zoombereich kann auch elektrisch mittels Knöpfe eingestellt also nicht nur manuell wie bei "normalen" Objektive!
Auch dieses Objektiv ist mit der iF Funktion ausgestattet!
Zur Qulität muss ich sagen das ich es sehr schön gemacht finde! Als ich es das erste mal in der Hand hielt dachte ich es wäre aus Metall gefertigt aber ich denke nur der Zoomring ist aus Metall gefertigt!
Update: Sorry natürlich kann man auch mauell fokusieren man muss nur im Menü auf Manuellen Fokus stellen!!!

Der Blitz:
Puh ja der Blitz! Der Blitz muss aufgesteckt und festgeschraubt werden, er ist also nicht in der Kamera eingebaut! Er ist meiner Meinung extrem schwach!!! Zum Vergleich zu der Nikon L830 meiner Eltern die mit dem eingebauten Blitz einen dunklen Raum fast aus ausleuchtet kann der Blitz der NX 3000 nicht mal ansatzweise mithalten!
Also bei mir wird er nicht oft zum Einsatz kommen!! Wirklich schade das wär nicht nötig!!!

Ein Trageriemen liegt auch noch bei, naja aber ich denke den muss man nicht extra beschreiben! Ist ganz ok nix besonderes!
ich finde nur er stört etwas beim halten der Kamera!

Weiters liegt der Kamera Adobe Lightroom 5 bei! Endlich mal eine Software die man wirklich mal benutzt :)

Gut so nun zurück zur Kamera!
Man kann soweit ich sehe alles was man möchte manuell einstellen Belichtung, Blende, Weißabgleich, Jpg, RAW uvm. weiters gibt es noch Szenen und ein paar Smartfilter!!!
Alles lässt sich alles sehr schnell einstellen und ist meiner Meinung sehr übersichtlich und verständlich aufgebaut!
Der fehlende Touchscreen ist hier kein Problem! Mir persönlich ist es mit dem Einstellrad sowieso am liebsten!

Auch eine Videofunktion ist natürlich an Bord aber ich nutze diese nur sehr sehr wenig und möchte sie deshalb nicht bewerten!

Nun zur Bildqualität! Und hier ist bin ich einfach nur Happy :) Ich hab sie jetzt bei Kunstlicht, bewölkten Himmel und einem relativ schönem Herbsttag getestet und hier zeigt sich doch der große unterschied zu einer Kompaktkamera!
Die Farben strahlen und alles ist extrem scharf! Möglicherweise schärft sie etwas viel nach was viele "Profifotographen" natürlich gar nicht mögen! Aber für mich als reiner Hobbyfotograph ist das absolut keine Problem, da ich froh bin nicht jedes Foto nachbearbeiten zu müssen!
Der Autofokus ist meiner Meinung absolut ok aber kann wahrscheinlich nicht mit einem Profigerät mithalten! Er ist nur als Kontrastautofokus ausgeführt und ab und zu liegt er etwas daneben, aber es ist jetzt absolut nicht so das er nicht zu benutzen ist!!!! Bitte lasst euch nicht zu sehr abschrecken und probiert ihn wenigsten einmal selbst aus! Weiters kann man bei fast allen (außer beim Kitobjektiv) manuell Fokussieren!
Die minimale Verschlusszeit liegt bei 1/4000s und wirkt auch subjektiv sehr flott! Leider hab ich derzeit nur Landschafts bzw. Blumen ect. fotografiert und kanns daher noch nicht wirklich beurteilen!!
Also bis jetzt bin ich mit der Bildqualität wirklich mehr als zufrieden!!!

Wenn ich nicht das oben angeführte Angebot gefunden hätte, hätte ich wohl zur 300M gegriffen da sie doch noch etwas hochwertiger ist und über einen Touchscreen bzw. diese über einen besseren Klappmechanismus verfügt!
Wer aber eine einfache Kamera mit sehr guter Bildqualität zum sehr günstigen Preis sucht liegt mit der NX3000 goldrichtig!!
Für alle Profifotografen würde ich eine andere Kamera ans Herz legen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2014
Die Samsung NX3000 habe ich als Nachfolgemodell zu meiner NX1000 erworben. Hierbei hat der um 180 Grad klappbare Monitor die Kaufentscheidung sehr stark beeinflusst. Auch die NX3000 habe ich mittlerweile oft "im Einsatz" gehabt und bin rundum zufrieden. Allenfalls das m.E. arg laute Auslösegeräusch und die fizzelige Mini-USB Karte trüben etwas die Begeisterung.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2015
Motivation für mich war, dass ich eine kleine Systemkamera mit gutem Weitwinkel suchte, die bei meinem anstehenden Auslandsaufenthalt in Südamerika in einer größeren Jackentasche oder der Seitentasche (nicht Hüfttasche) verschwinden kann, mir gute Bilder liefert, und bei einem etwaigen Verlust/Diebstahl aufgrund ihres geringen Anschaffungspreises kein Weltuntergang ist. Meine D7100 ist zu klobig/wertvoll für mein Vorhaben, meine TZ25 zu beschränkt bezüglich Bildqualität, ebenso die SX50 die aber für Zoom/Makro trotzdem mitgenommen wird, und eine sicher gute Qualität liefernde RX100III oder vergleichbares ist mir zu teuer. Letztendlich war es der/das Prospekt des roten Technikriesen, was mich zum Kauf der NX3000 bewogen hat, denn 199€ incl. Lightroom 5 sind ja schon fast die reinen Materialkosten :D :D

Nach 2 Tagen intensiven Testens behalte ich die Kamera definitiv, vor allem aufgrund folgender Merkmale:

+++ Preis absolut unschlagbar (gewesen) im Vergleich zu aktuellen m4/3 oder APS-C Modellen

+++ Kompaktheit trotz APS-C Sensor

+++ RAW Dateien bei niedrigen ISO-Werten

++ mit dem beigefügten Lightroom 5 (hatte ich aber schon) ist eine RAW-Bearbeitung zudem jetzt sehr gut möglich

++ Klappdisplay ist ne nette Spielerei

++ 16-50mm Kit-Linse eben mit 24mm WW, und ist (selbst bei Offenblende) überraschend scharf in der Mitte, Ränder noch ok (1 von 2 Testobjektiven [hatte 2 Sets gekauft] war links aber unakzeptabel unscharf und ging zurück; diese Streuung hatte ich in dieser Preisklasse aber erwartet)

++ RAW Dateien bei mittleren ISO-Werten

+ Naheinstellgrenze bei 50mm (=75mm KB) überraschend noch für Pseudo-Makros nutzbar

+ 1/4000 s ist auch nicht immer Standard

+ Fokus bei genug Licht schnell genug, wenn auch sicher nichts für Sportfotografen ;)

+ Akkulaufzeit besser als erwartet, dazu relativ günstige Ersatzakkus

+ Lederoptik (Geschmackssache)

+ (noch nicht genutze) Möglichkeit der kabellosen Übertragung zB aufs Handy

- kein Sucher, aber das weiß man ja vorher bereits ;)

- Blitz seeehr schwach auf der Brust

- der vielzitierte schwächelnde Kontrast-Autofokus bei eben wenig Kontrast und/oder Dunkelheit

- AF-Hilfslicht wird zudem teilweise vom Objektiv beschattet, bzw Objektiv ist im Weg

- das nicht-mechanische Zoomen ist halt ne Gewöhnungssache wenn man von ner DSLR kommt

- ausführliches Handbuch wiedermal nur zum selbst ausdrucken (ist aber leider zZ eher die Regel statt die Ausnahme)

- JPEG Dateien sind im Allgemeinen viiiiel zu kontrastverstärkt/scharf [aber für Einsteiger von Kompaktkameras kommend evtl gerade deshalb perfekt ;) ], oft aber auch viel zu glatt gebügelt (wenn man denn mal weiter rein zoomt und es evtl auch noch mit der RAW Datei vergleicht) wenn die Rauschreduzierungsoptionen noch nicht ausgeschaltet ist (würde ich SEHR empfehlen). Dabei sind die JPEGs keinesfalls "schlecht", nur eben sind sie schon so über-arbeitet, dass man damit nicht mehr allzu viel nachbearbeiten KANN, sofern man denn WILL. Für Nutzer ohne jeglichen Willen/Notwendigkeit der Nachbearbeitung sind wie gesagt diese (zT Grund-)Einstellungen (kontrastreich, scharf, kein Rauschen) möglicherweise absolut ideal, und für DIN A4 erst recht.

- recht dürftige Einstellmöglichkeiten/Optionen und "wenig" Einstellrädchen/Tasten (aber bitte den Preis beachten!)

- Akku-Laden in der Kamera.....DER Stecker hält sicher keine Ewigkeit

- - RAW Dateien sind bei hohen ISO-Werten definitiv vor-bearbeitet, also als "nicht mehr RAW" zu erkennen. Schade, viel Potential verschenkt. TIPP: Rauschreduzierungsoptionen ganz ausschalten, dann werden die RAW files immerhin DEUTLICH unbearbeitetER, auch wenn sie dann immer noch nicht völlig unbearbeitet zu sein scheinen. Siehe hierzu auch mein hochgeladenes Bild, wo tatsächlich BEIDE Seiten die lediglich in Lightroom 5 geöffnete und sofort abgespeicherte RAW-Datei zeigen; links MIT und rechts OHNE eingeschalteter Rauschreduzierungsoptionen. Der Unterschied ist wirklich immens!!

Muss gesehen, hab noch nicht die neueste Firmware, evtl sind damit ja einige meiner Kritikpunkte schon angegriffen worden. Oder es gibt gar im Menü oder unter den Optionen ne Möglichkeit einige Punkt selbst abzustellen bzw zu ändern. Immer her mit den Vorschlägen :)

Insgesamt sehe ich die NX3000 ganz persönlich als "unschlagbar billige APS-C-Systemkamera mit guter Bildqualität [für mich als RAW-Bearbeitender] mit zu erwartenden etwas ärgerlichen aber unterm Strich verkraftbaren Abstrichen". Da ich schon einen Nikon-Objektivpark habe, werde ich mir sicher kein weiteres Objektiv von Samsung zulegen. Ich sehe die NX3000 daher eher als eine billige APS-C-Kompaktkamera :D

PS: Musste die ganze Rezension löschen und nochmals einstellen, weil man im Nachhinein keine Bilder mehr einfügen kann.....sinnlos kompliziert mMn....
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2014
Einfache Steuerung, gute Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen, dank hohen Isowerten. Die Auslösung ist einen Tick zu langsam, aber bei sich nicht bewegenden Objekten und besonders bei guten Lichtverhältnissen macht die Kamera gestochen scharfe Bilder. Schönes Spiel mit Tiefenschärfe möglich. Ich denke, es ist eine super Einsteigerkamera.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2015
Ich habe mir die Kamera bei Saturn im Bundle mit einem Billig-Tablet von Samsung gekauft.

Die Bildqualität ist super bei Tageslicht und auch Abends macht sie solide Bilder bis in hohe Isozahlen. Leider, wie schon in anderen Rezensionen zu lesen war, ist der Autofokus großer Mist. Ich liebe diese Kamera, aber wenn das Ding im Automatikmodus nicht scharf stellt (neueste Firmware ist drauf), würde ich das Ding manchmal am liebsten an die nächste Wand klatschen.

Ich will gar nicht drüber nachdenken, wie viele tolle Motive mir dadurch schon durch die Lappen gegangen sind. Erst gestern habe ich meine Rennmaus über die Couch flitzen lassen. Weder im Automatik noch im Sportmodus sind brauchbare Bilder rausgekommen. Erst wenn das Objekt oder Subjekt starr dasteht, gelingt die Aufnahme. Anfokussieren dauert bisweilen eine Ewigkeit.

Hinzu kommt die Problematik mit dem Display. Was hat sich Samsung dabei gedacht, so ein Schrott-Display zu verbauen? In der Sonne ist praktisch nichts darauf zu erkennen. Man löst auf Verdacht aus und kann nur hinterher am PC hoffen, das irgendein Motiv geworden ist.

Außerdem sind Objektive teurer als die ganze Kamera. Da ich das aber vorher wusste, ziehe ich dafür natürlich keinen Stern ab. Trotzdem ärgerlich, was Samsung da in manchen Punkten mit dem Kunden veranstaltet. Die Kamera könnte ein echter Killer sein, wenn die dummen Fehler nicht wären. Mittlerweile spiele ich mit dem Gedanken, die NX3000 zu verkaufen und den Erlös stattdessen in die Sony Alpha 5000 zu investieren. Da muss ich mich allerdings erst noch einlesen, ob die nicht ähnliche Probleme hat.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2015
Hallo,

ich habe mir vor Weihnachten eine neue Kamera gegönnt. Ich muss dazu sagen, dass ich Bilder von Freunden gesehen habe, die mit einer DSLR Bilder von unserem Sohnemann gemacht haben. Beim Vergleich dieser Bilder mit unserer digitalen Kompaktkamera fiel mir auf, wie viel besser die Bildqualität war. Bei der Suche nach einer kompakten und gleichzeitig günstigen DSLR mit Objektiv und guter Qualität habe ich schnell festgestellt: "DAS WIRD TEUER". Es musste eine andere Lösung her.

Zu meiner Alternative:

Ich habe dann in einem Forum gelesen, dass es durchaus günstige Alternativmöglichkeiten zu DSLR's gibt. Hier kam ich erstmals mit dem Begriff der DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) in Kontakt.

Was sind DSLM:
Als DSLM bezeichnet man Kameras, die ähnlich den bekannten Spiegelreflexkameras (DSLR - Digital Single Lens Reflex) über Wechselobjektive verfügen. Sie lassen sich also den Brennweitenbedürfnissen der Käufer anpassen, und bieten dabei eine recht anständige Objektivgüte. Sie sind also wie bei DSLR zu unterteilen in ein Gehäuse (Body genannt) und den Objektiven. Je nach Hersteller (und Preis) gibt es zusätzliche Konfigurationen mit eingebautem Blitz und elektronischen Suchern.

Was ist der Hauptunterschied zwischen DSLR und DSLM:
Bei DSLR ist Hauptmerkmal, dass man durch den optischen Sucher durch die Linse (das Objektiv) blickt. Man könnte dies auch als WYSIWYG (Was du siehst, ist was du bekommst) der Fotografie bezeichnen. Das ist gerade für Profis ein riesiger Vorteil, zumal die elektronisch präsentierten Bilder (auf dem Display oder dem elektronischen Sucher) von DSLM teilweise stark vom Original abweichen können, und Bewertungen hinsichtlich der Blende, Belichtungszeit, Fokussierung etc. schwierig machen. Die DSLM simulieren viele dieser Effekte digital, während echte DSLM mit optischem Sucher das Bild durch das Objektiv so zeigen, wie es auch auf dem Sensor belichtet wird. So klappt bei Spiegelreflexkameras ein Spiegel, der im Normalzustand den Blick des Auges vom Sucher durch das Objektiv lenkt so um, dass für diese Zeit das Bild auf den Sensor, und nicht mehr in das menschliche Auge fällt. (Es gibt bei DSLR auch Prismenkonstruktionen, die allerdings ein dunkleres Sucherbild liefern und auch dann noch ein Sucherbild liefern, wenn man den Auslöser drückt)

Jetzt zur NX3000:

Meine Wahl viel auf diese Kamera, weil sie:

1. Meinem Budget entsprach (mehr als 300 € wollte ich nicht ausgeben)
2. Sie gute Testergebnisse erzielen konnte...
3. ...auch wenn man die Automatikfunktion nutzt. (Ich bin ja Anfänger)

Die Kamera bietet dem Fotoeinsteiger alles, was man so braucht. Tolle Automatikfunktionen wie sie auch die Kleinbildkameras bieten.(siehe auch meine Test der WB250F von Samsung) Sicherlich können auch ambitionierte Anfänger und Amateure bis hin zu Profis die die Kompaktheit der Kamera schätzen, durchaus zufrieden mit diesem Modell sein.

Hauptmerkmale:
Bildauflösung bis max. 5.472 x 3.648 Pixel (3:2)
-APS-C Sensor mit 20,4 Mio. Pixel
-Videoaufnahmen (1024p) in FULL HD
-Bildempfindlichkeit ISO 100 bis 3200 (Auto) oder bis 25.600 (manuell)
-Blitz zum aufstecken auf Blitzschuh (Leitzahl 8)
-PASM (Programmautomatik, Zeitautomatik (Blendenvorrang), Blendenautomatik (Belichtungszeitvorrang), Manuell)

Es gibt auch die Best Face Funktion (Serienbilder für blinzelfreie Portraitbilder) und viele weitere Features, die ich aber nicht im Detail beschreiben möchte, da diese den meisten Kameras entsprechen (Partymodus, Sportmodus, Kerzenschein, Kleinkindaufnahme (mit lustigen Geräuschen, damit die Kleinen in die Kamera blicken)

Außen:
Bei ausreichend viel Licht zaubert die NX3000 wirklich tolle Bilder auf die mikro SD-Karte. Ich habe ein Beispielfoto an einem Wintertag (Sonnenschein) gemacht, 16mm ISO100 mit Blende F/5,0 und 1/200s Belichtungszeit. Mit toller Tiefenunschärfe und gut geschärftem Eiszäpfchen. Wundervoll! (Nur den Kontrast habe ich mit Light Room leicht erhöt, eine Software die zum Lieferumfang gehört und teilweise schon mächtige Funtionen mitbringt)

Innen:
Hier kann man sich auch nicht beklagen, man kann sich auf die Automatik verlassen. Nur bei schlechtem Licht kann es etwas dauern bis die Kamera scharf stellt. Tipp: Im Notfall auf ein ähnlich nahes, besser beleuchtetes Motiv Fokussieren und dann zurück schwenken. Klappt in der Praxis ganz gut. Alternativ bleibt der manuelle Fokus, der leider, ohne Fokus Peaking außkommen muss. (Fokus Peaking färbt die Kanten der scharf gestellten Objekte ein.)

Fazit:
Ich bin sehr zufrieden. Für dieses Geld bekommt man glaube ich nicht viel besseres (wenn überhaupt). Die Farben wirken lebhaft, die Bilder sind knackig scharf (kein Vergleich zur WB250F, die aber nicht schlecht ist) Akkulaufzeit finde ich ausreichend, auch wenn keine Akkuladeschale dabei ist um einen Zweitakku zu laden (Um die 300 Bilder schafft man eigentlich immer). Den gibt es (mit Ladegerät) für schmales Geld auch bei Amazon. Ich habe noch ein Beispielbild angehangen, dass mir besonders gut gefällt (Einstellungen siehe Oben).
Ich würde die Kamera immer wieder kaufen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 16. April 2015
Auf der Suche nach einer günstigen, einfachen Kamera mit guter Bildqualität für die Eltern meiner Freundin, habe ich mich für die Samsung NX3000 entschieden. Ich persönlich bin eher mit teureren spiegellosen Systemkameras, wie der Olympus OM-D E-M5 und seit einem Jahr mit der Fujifilm X-E1 vertraut. Deshalb war ich gespannt was so eine günstige Kamera leisten kann.

++ Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist für den Preis sehr ordentlich und die Kamera liegt gut in der Hand. Außerdem gibt es einen Blitzschuh, falls man doch mal noch ein größeres Blitzgerät benutzen möchte, sowie ein Moduswahlrad. Darüber hinaus ist das Auslösegeräusch sehr dezent und leise, so dass es auch z.B. in der Kirche nicht zu sehr stören sollte.

++ Bedienung:
Die Bedienung ist sehr einfach und durchdacht und mit dem Fn-Menü hat man alle Einstellung schnell zur Hand, so dass man nicht ständig in das Menü abtauchen muss. Außerdem dem hat die Kamera auch sonst viele Tasten zum direkten Zugriff auf bestimmte Einstellungen, so dass auch der fortgeschrittene Fotograf zufrieden sein sollte.

++ Kit-Objektiv:
Das 16-50mm Kit-Objektiv ist optisch überraschend gut. In der Mitte ausreichend scharf und auch die Schärfe am Bildrand ist sehr gut. Andere Objektivfehler, wie Vignettierung, Verzeichnung oder CA's sind ebenfalls kaum vorhanden oder werden effektiv korrigiert. Die Leistung hat mich auf jeden Fall überrascht, da ich das beim sehr ähnlichen Sony 16-50mm schon deutlich schlechter gesehen habe.

++ Lightroom 5:
Sehr nette Dreingabe. Sicherlich kein Programm für Anfänger, aber wenn man sich mal ein paar Stunden damit beschäftigt hat, dann hat man zumindest die wichtigsten Funktionen drauf und kann deutlich mehr aus den RAW-Bildern herausholen, als das die Kamera tut.

++ Serienbildgeschwindigkeit:
5 Bilder/s sind in der Preisklasse sehr gut. Inwieweit der Autofokus da hinterherkommt konnte ich aber noch nicht testen.

++/-- Bildqualität:
Die Kamera liefert ansehnliche und knackig scharfe Bilder direkt aus der Kamera und ohne Nachbearbeitung. Für meinen Geschmack sind die Bilder aber deutlich zu überschärft und die Farben etwas zu kräftig, was aber wahrscheinlich Ansichtssache ist. Auch bei hohen ISO-Werten(bis ISO 6400) sind die Bilder noch sehr gut bis gut, wenn auch ein wenig sehr detailarm und glattgebügelt.
Insgesamt macht die Kamera super Bilder, aber die Bildaufarbeitung ist etwas zu aggressiv und feine Details gehen schnell verloren. Aus den RAW-Bildern kann man farblich deutlich neutralere Bilder mit feineren Details herausholen. Zur Verdeutlichung habe ich ein paar Vergleichsbilder eingestellt.

++/-- Autofokus:
Bei gutem Licht ist der Autofokus sehr schnell und zuverlässig, bei schlechten Lichtverhältnissen trifft das nicht mehr ganz zu. Vor allem bei kontrastarmen Objekten hat er dann hat er dann mächtig zu kämpfen. Das AF-Hilfslicht hilft etwas ist aber auch etwas schwach und nur auf kurze Distanz zu gebrauchen (max. 3-4 m). Insgesamt kommt man mit dem Autofokus aber ganz gut klar und in den meisten Fällen findet er auch bei mauen Lichtverhältnissen sein Ziel.

++/-- Display:
Die Auflösung ist mit 460.800 Pixeln nicht besonders hoch, aber absolut ausreichend. Bei wenig Licht ruckelt das Bild ein wenig. Außerdem ist das Bild bei wenig Licht auch relativ dunkel, dunkler als die Umgebung eigentlich ist. Insgesamt ist das Display aber absolut in Ordnung - klar, deutlich, mit guten Farben und automatischer Helligkeitsanpassung. Bei starkem Sonnenschein ist es aber schwer abzulesen, was aber bei fast jeder Kamera so ist.

++/-- Wifi-Funktion:
Die Wifi-Funktion funktioniert, könnte aber besser sein. Die Verbindung klapp schnell und problemlos (NFC vorausgesetzt). Die Übertragung von Bildern an das Smartphone ging auch sehr einfach und schnell (4-5 s/Bild), bei voller Auflösung (8-9 MB). Im Menü lassen sich die Bilder für die Übertragung auch auf max. 2 MB begrenzen, was sehr sinnvoll ist wenn man die Bilder nur für Whatsapp, Facebook o.ä. verwenden möchte. Nach der Übertragung werden die Bilder in Samsung App angezeigt, wobei es aber keine Taste gibt mit der man die Bild nun mit Whatsapp oder ähnlichem gleich verschicken kann, wie das ja sonst immer geht. Dafür muss man erst den entsprechenden Ordner finden und dort das Bild anklicken (DCIM->Camera -> Samsung Smart Camera Application -> MobileLink). Viel zu umständlich!
Natürlich lässt sich die Kamera auch fernsteuern, was auch problemlos funktioniert. Allerdings ruckelt das Bild wirklich extrem, weshalb die Funktion als Fernauslöser sicher geeignet ist, aber für mehr auch nicht.

++/--Video:
Die Kamera nimmt insgesamt ganz ordentliche Videos auf und auch der Autofokus funktioniert hier recht zuverlässigund schnell. Sie nimmt Videos in FullHD, aber nur mit 25p auf, was doch etwas wenig ist. Manuelles fokussieren ist im Videomodus ebenfalls etwas schwierig, da es kein Fokuspeeking gibt.
Die Bildeffekte lassen sich bei den Videos auch zuschalten, z.B. Miniatureffekt mit 4facher Geschwindigkeit erzeugt echt witzige Videos. ABER bei eingeschalteten Bildeffekt ist die Auflösung auf 640x480 begrenzt, was die Videos nahezu unbrauchbar macht. Also mehr eine Spielerei als eine Funktion.
Ganz schlecht sind die Videos der NX3000 sicher nicht, aber wer mit der Kamera viel filmen möchte sollte sich anderweitig umschauen.

#### FAZIT ####
Die Samsung ist eine sehr gute spiegellose Systemkamera für Einsteiger. Vor allem die klare und einfache Bedienung konnte mich überzeugen, die trotzdem genügend direkte Zugriffe auf Funktionen ermöglicht, um auch fortgeschrittene Fotografen zufriedenzustellen. Nur die Bildaufarbeitung ist für meinen Geschmack etwas zu aggressiv, liefert aber insgesamt knackig scharfe und ansehnliche Bilder. Auch das Kit-Objektiv konnte mich überzeugen.
Zum Preis einer gehobenen Kompaktkamera (z.B. Canon s120) bekommt man hier deutlich bessere Bildqualität als bei einer Kompaktkamera. Dazu gibt es dann auch noch Adobe Lightroom 5, was allein schon gut 100 € kostet. Von daher gibt es von mir 5 Sterne.

### Alternativen ###
In dieser Kategorie (kompakte Kamera, gute Bildqualität, unter 300€)gibt es eigentlich nur eine Alternative - die Sony A5000. Die A5000 nimmt Videos auch in 50i auf und bietet Fokuspeeking, aber hat keine elektronische Wasserwaage, wie die NX3000. Die Bildaufarbeitung ist nicht ganz so aggressiv, wie bei der Samsung NX3000, weshalb mir die Bildqualität etwas besser gefällt. Das Kit-Objektiv finde ich wiederrum bei der NX3000 besser (bessere Randschärfe). In Kombination mit Lightroom 5 ist die Bildqualität der NX3000 wiederrum besser. Dafür müssen die Bilder aber erst am Computer entwickelt werden, was mit etwas Übung aber recht schnell geht. Die A5000 hat außerdem kein Moduswahlrad und weniger direkt Einstellmöglichkeiten, wodurch fortgeschrittene Fotografen öfters ins Menü abtauchen müssen. Anfänger werden sich daran wohl kaum stören. Auch so ist die Benutzeroberfläche der NX3000 etwas übersichtlicher und einfacher.
Ich habe die NX3000 im Angebot für 222€ bekommen, weshalb mir die Entscheidung einfach fiel. Bei gleichem Preis ist das aber nicht mehr ganz so einfach - wer öfters Videos machen möchte ist mit der Sony A5000 sicher etwas besser beraten, aber ansonsten ist die Wahl wohl eher Geschmacksache. Am besten im Fachmarkt mal beide Kameras ausprobieren.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2014
Nachdem ich mit der NX 2000 (bis auf die fehlenden Einstellungsrädchen) sehr zufrieden war, habe ich mit der NX 3000 einen Supertreffer gelandet. Die Bildqualität excellent. Bei anderen Kameras muss ich immer wieder mal nacharbeiten, Farbe, Schärfe etc. Bei dieser Kamera kann ich die Bilder nehmen, wie sie aus der Kamera kommen! Vielleicht mal hier und da einen veränderten Beschnitt, aber alles andere stimmt. Schade nur, dass der elektronische Sucher soooooo teuer ist, sonst wäre er schon mein. Die Kamera habe ich zu einem Superpreis von 249,00 € bekommen (allerdings nicht hier bei Amazon), die sich gelohnt haben. Das Klappdisplay wird von mir sehr intensiv genutzt, das ermöglicht auch mal eine Perspektive von unten her. Das Laden des Akkus in der Kamera stört mich nicht sonderlich, erstens habe ich einen Ersatzakku und zweitens wird die Kamera abends wieder aufgeladen, um für den nächsten Einsatz gerüstet zu sein.
Ich kann diese Kamera nur empfehlen, sie kommt gleich nach meiner Olympus OM-D EM10!
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