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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2014
Ich bin im Prinzip noch immer ein Laie und werde das Gerät auch aus dieser Sicht beschreiben, mein bisheriger Zugang zum Thema Fotografie beschränkte sich – abgesehen von den letzten Wochen – auf die Automatik von Kompaktkameras.

Ich habe die NX 300M inzwischen einige Wochen im Einsatz und habe (nach meinen Maßstäben) hervorragende Bilder damit produziert. Die Kamera ist m.E. – für diese Preisklasse – hochwertig verarbeitet, liegt gut in der Hand und ist sehr griffig, sämtliche Tasten sind gut erreichbar, sinnvoll positioniert und der Touchscreen ist eine Wucht.

Ich verwende das 20-50mm Power Zoomobjektiv und habe mir auch die 30mm Festbrennweite besorgt. Das Powerzoom liefert bereits gute Ergebnisse und vor allem die Festbrennweite von Samsung kann ich jedem ans Herz legen, diese ist wirklich lichtstark und ermöglicht tolle, knackscharfe Bilder, auch bei schwachem Licht (ohne Blitz). Porträtfotos werden einfach genial und das Spiel mit der Tiefenschärfe bzw. der Unschärfe („Bokeh“, etc.) finde ich grandios.

Vor einigen Wochen waren mir einige Begriffe in der Fotografie völlig neu und ich habe in vieler Hinsicht nur Bahnhof verstanden.... Ich habe mich zuletzt etwas intensiver mit den Möglichkeiten jenseits der Automatikfunktionen einer Kamera beschäftigt (manueller Modus, Einstellungen zur Blende, Verschlusszeit, ISO, manueller Fokus, etc.) und es hat mir richtig Spaß gemacht mit dieser Kamera zu experimentieren... Der schwenkbare Display mit Touchscreen birgt viele Möglichkeiten, so auch geniale Fotos aus richtig unorthodoxen Winkeln (Selfies natürlich auch). Die übersichtliche Bedienungsanleitung zur Kamera, welche auch hilfreiche Tipps zur Fotografie enthält, fand ich richtig toll, ich hab mir diese gleich aus dem www heruntergeladen (die beiliegende Anleitung hab ich mir erst gar nicht angesehen)... Die Bedienung der Kamera ist intuitiv und selbst als „Anfänger“ hatte ich viele Funktionen in verschiedenen Modi bald im Griff.... Selbst im manuellen Modus liefert der Display viele wertvolle Informationen, sodass man rasch begreift, „an welchem Rädchen man noch drehen muss“, um ein gutes und ordentlich belichtetes Foto zu erhalten.... Habe mir vor dem Kauf – quasi im Schnellkurs – auch einige andere Anleitungen von etablierten Herstellern angesehen und ich hatte (subjektiv) das Gefühl bei der NX 300 ist das Menü am Verständlichsten...

Der Autofokus ist bei schlechten Lichtbedingungen bzw. bei sehr schwierig zu erfassenden Motiven nicht immer zu 100% zuverlässig und „pumpt“ gelegentlich etwas vor dem Scharfstellen. Dies ist mir (und scheinbar auch einigen anderen Nutzern) aufgefallen, ich fand es aber nicht weiter schlimm und verwende bei solchen (seltenen) Bedingungen auch gern den manuellen Fokus. Wie hier andere Geräte im Vergleich abschneiden kann ich nicht sagen, für Schnappschüsse liefert jedenfalls der Automatikmodus – bei fast allen Gelegenheiten bzw. bei Normalbedingungen - hervorragende und zuverlässige Ergebnisse. Ich fotografiere im Wesentlichen maximal bis ISO 1600 und ich muss sagen, das „Rauschen“ ist gering und die Bildqualität ist mehr als ausreichend. Der Bildstabilisator (nur Powerzoom) ermöglicht außerdem – bei halbwegs ruhigem Händchen – erstaunlich lange Verschlusszeiten (auch jenseits der Warnungen der Kamera), sodass man auch mit dem Kit noch bei relativ schlechten Bedingungen fotografieren kann...

Der Akku ist leider etwas „brustschwach“ und ich hab mir einen Ersatzakku und ein Ladegerät (noch nicht mal Originalteile) besorgt und komme jetzt sicher über die Runden...

Die Kamera ist meiner Meinung ein Schnäppchen, im Vergleich zu anderen Geräten, welche (vermutlich) kaum bessere Ergebnisse liefern und im Verhältnis doch relativ teuer sind.... Also für mich hat das Gerät 5 Sterne verdient, tolles Preis-Leistungsverhältnis, ausgezeichnete Fotos und selbst der Videomodus ist – abgesehen vom Ton – absolut brauchbar.....
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2014
Ich habe mich lange informiert welche wohl die richtige Kamera für mich ist. Ich selber bin Aufsteiger vom Kompaktkamera-Bereich und wollte eine Systemkamera um meinem gestiegenen Anspruch gerecht zu werden. Trotzdem sollte die Kamera noch relativ handlich und leicht sein, so dass man diese auch gerne auf Touren mitnimmt.

In meine engere Auswahl hatten ich nun zuletzt die Sony Alpha 6000 und die Samsung NX300M geschlossen. Nach lesen von unzähligen Tests und Rezensionen gab nun letztendlich der Test von Ralfs-Foto-Bude zu der NX300 den Anstoß dafür mir die NX300M zu holen. In diesem Test wurde eigentlich nur der fehlende elektronische Sucher bemängelt. Ansonsten wurde der Kamera eine gute Bildqualität und Bedienbarkeit bescheinigt. Da sich die NX300 und die NX300M eigentlich nur durch die Selbstportrait-Funktion unterscheidet habe ich mich also für die NX300M entschieden.
Die Sony Alpha 6000 mag in vielerlei Hinsicht einen Ticken besser sein als die Samsung. Dafür hat man zwischen diesen beiden Modellen aber auch einen Preisunterschied von momentan 250 €. Dieser Aufpreis war es mir nicht Wert. Und als Umsteiger von einer Kompaktkamera konnte ich auf den fehlenden Sucher und das letzte Quäntchen Bildqualität verzichten. Und das kann ich nach den ersten Tests mit der Kamera immer noch.

Nach dem Auspacken erwartet einem ein sehr wertig in der Hand liegendes Kameragehäuse. Das Kit-Objektiv hatte ich mit allerdings etwas wertiger vorgestellt, ich habe aber leider auch keine Vergleichwerte zu anderen Objektiven. Es erfüllt aber absolut seinen Zweck und hat nach meinem Geschmack eine gute Abbildungsleistung. Außerdem gehört zum Lieferumfang eine Sonnenblende, Trageriemen, Ladekabel und- stecker, und Lightroom 5 auf CD-Rom.

Die Ersteinrichtung ist schnell erledigt. Und zu meiner Überraschung findet man sich dank der verständlichen und übersichtlichen Menüs schnell mit der Kamera zurecht. Klar muss man bei der ein oder anderen Funktion erstmal nachschlagen was die Samsung Programmierer damit meinen, aber das Handbuch ist durchaus brauchbar und verständlich erklärt. Und enthält sogar noch nützliche Tipps zur Bildgestaltung. Dass das Handbuch lediglich in elektronischer Form mitgeliefert wird Werte ich nicht als Negativpunkt da das meines Wissens bei den meisten Kameras oder elektronischen Geräten mittlerweile der Fall ist.

Danach musste sich die Kamera auf der ersten Fototour beweisen. Und für meine Begriffe konnte ich schon nach kurzer Zeit sehr brauchbare Bilder mit der Kamera aufnehmen. Verschiedene Parameter sind schnell zu erreichen und eingestellt und die Bildqualität lässt sich auch sehen!

Die Kamera kann auch mittels App bedient werden. Dies habe ich jedoch nur kurz ausprobiert da es nicht zu meinen Anwendungsszenarien zählt. Es funktioniert jedoch problemlos. Man hat jedoch in der App selbst nur wenige Einstellungsmöglichkeiten.

Einen Kritikpunkt habe ich dann doch. Ich hätte mir noch einen Zeitraffer-Modus gewünscht. Dieser ist in der Kamera nicht integriert. Dafür lässt sich aber wie ich gelesen habe über den USB-Anschluss ein Timer anschließen. Ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht.

Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Kamera-Wahl überaus zufrieden. Sie erfüllt alle meine Erwartungen und es ist schon ein großer Unterschied zu einer Kompaktkamera. Die leichte Bedienung macht es einem Umsteiger leicht und es macht einem Lust mehr zu experimentieren. Die Kamera bringt die Leistung dafür auch in jedem Fall mit.

Ich werde die Rezension noch ergänzen wenn mir weitere Sachen auffallen.
Zudem ist ein Feedback ob die Rezension hilfreich war natürlich gerne gesehen. Ich beantworte auch gerne Fragen zur Kamera und ihrer Funktionen.

Mit freundlichen Grüßen
PS
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 11. März 2014
Farbe: schwarzStil: inkl. 18-55 mm ObjektivVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Fangen wir bei dem Erscheinungsbild und der Handhabung an:
Die NX300M wird mit einem 18-55-Millimeter-Kit-Objektiv (OIS III) geliefert. Ein kleines USB-Ladegerät, eine GLB sowie die Software Lightroom 5 ist inklusive. Die Kamera hat ein für mich sinnvolles und schickes Format, welches ich persönlich bevorzuge. Ich sehe das Systemkamera-Segment als kleineren, leichteren Ersatz gegenüber den großen schweren DSLR's, denn das Spiegelsystem fällt weg und die Bildqualitäten beider Typen unterscheiden sich gar nicht mehr so sehr! Die NX300M bringt samt Objektiv, Akku, GLB sowie Trageriemen 641 Gramm auf die Waage (selbst gewogen). Die Qualität des Kameragehäuses ist sehr in Ordnung, die silbernen Applikationen wirken wie gebürstetes Aluminium und das schwarze Kunstleder passt gut dazu. Das bei dieser NX-Serie verwendete Gehäusedesign ermöglicht gegenüber vielen kleinen Systemkameras aber ein deutlich besseres Handling. Durch den vorhandenen, ergonomischen Handgriff lässt sich auch einhändiges Fotografieren gut umsetzten. Leider muss ich bestätigen, dass durch das recht große, schwere Objektiv eine gewisse Kopflastigkeit vorhanden ist. Die Größe der Tasten ist entsprechend dem Kameragehäuse aber gut gewählt, über die Wählräder können die Einstellungen schnell und komfortabel vorgenommen werden. Ein kleiner, manuell aufsteckbarer Blitz ist im Lieferumfang. Diese Lösung finde ich recht individuell und schick! Schön ist der hochauflösende (768.000 Sub-Pixel), schwenkbare 3,3" Touchscreen. Hier wurden viele aktuelle Features verbaut. Die Kamera lässt sich beinahe vollständig über ihre Tasten oder aber auch nur per Touchscreen steuern. Gerade beim ganz gezielten Fokussieren eines Objektes ist der Touch sehr hilfreich, einfach Objekt antippen und fertig !
Auch die Bildvorschau sowie das Zoomen in`s aufgenommene Bild gestaltet sich nun ähnlich einfach wie beim Smartphone mit ein oder zwei Fingeraktionen. Der Monitor lässt sich derart weit nach oben schwenken, so dass man sich vor der Kamera selbst betrachten kann "selfshot-Funktion". Leider schränkt der evtl. aufgesteckte Blitz diese Funktion stark ein, da er den Monitor dann etwas blockiert!

Etwas Technisches:
Als Sensor verwendet die NX 300M einen aktuellen 20 Mpixel APSC-Sensor. Zum Kontrast-AF ist ein Phasen-AF in Kombination hinzugekommen. Dies ermöglicht ein schnelles Scharfstellen mittels 247 Kontrast-AF-Punkten und 105 Phasendetektionspunkten. In der Mitte des Sensors befinden sich drei Kreuzsensoren. Der Autofokus profitiert vom sogenannten "Hybrid-AF", laut Angabe reichen kurze 0,19 Sekunden für das Scharfstellen. Ausschließlich manuelles fokussieren ist natürlich über den Wahlschalter am Objektiv und dem integrierten Fokusring auch möglich. Hier bietet die NX300M eine fünf- oder achtfach Lupe sowie ein Peaking an. Als maximal kürzeste Belichtungszeit ist nun 1/6000 Sekunde möglich. ISO-Einstellungen sind von üblichen 100 bis hohen 25600 anwählbar! Serienbilder im JPG-Format sind mit 8,6 Bilder/s möglich wobei im RAW-Format die Rate etwas abfallen dürfte. Im RAW Format fallen pro Bild ca. 20 Mbyte an, im JPG sind es bei feinster Auflösung ca. 8,5 Mbyte. Eine flotte SD-Karte ist hier empfehlenswert, ich verwende z.B. eine "Class10-SDHC UHS-I" mit ca. 45 Mbyte/s Schreibleistung.
Die Systemkamera ist mit WLAN und NFC ausgestattet und lässt sich mit dem Smartphone oder Tablet verbinden. Im Zusammenspiel mit der "Smart Camera-App" sowie dem "Remote-View-Finder-App" kann die NX300M nicht nur Bilder auf das Handy übertragen, sondern auch vom Smartphone aus ferngesteuert werden. Die erste ferngesteuerte Fotografie habe ich nach wenigen Minuten der Einrichtungsdauer hinbekommen. Wer es noch nicht kennt, kann auch mit einem "Smart Camera-Learn-App" alle Wifi-Funktionen anschaulich abrufen. Natürlich können von der Kamera auch Bilder direkt nach Facebook, YouTube, SkyDrive oder Picasa übertragen werden.

Für Kreative:
Die NX 300M bietet neben einer Vollautomatik auch die üblichen Halbautomatiken (Zeit- und Blendenvorwahl), eine Programmautomatik (P) und einen komplett manuellen Belichtungsmodus (M). Außerdem gibt es im Smart-Motivmodus viele verschiedene Möglichkeiten für Kreative (Porträt, Feuerwerk, Panorama... usw. usw.). Am Objektiv gibt es weiterhin den iFn-Schalter für den Blendenprioritäts-Modus. Die weitere "Wi-Fi"-Option listet alle WLAN-Modi auf. Zusätzlich wurden jede Menge Filter für Bildeffekte integriert.

Bildqualität:
Die Bildqualität der Aufnahmen (Kitobjektiv) fällt gut bis sehr gut aus, die Farben sind eher natürlich und das Bildrauschen ist niedrig. Erst ab ISO 1600 (in lichtschwacher Umgebung) wird das Bildrauschen deutlich sichtbar und der Rauschfilter muss etwas eingreifen. Nur bei gut ausgeleuchteten Aufnahmen ist meiner subjektiven Empfindung nach auch ein ISO-Wert bis 3200 verwendbar. Bis zu diesem Wert lassen sich qualitativ hochwertige Din-A 3 Abzüge einwandfrei anfertigen. Das ist schon ganz gut, aber es gibt APSC-Sensoren die das bis ISO 6400 schaffen. Hier kann Samsung seine Sensoren sicher noch weiterentwickeln.
Ich habe mal einige Kundenbilder bereitgestellt, leider kommen die sauberen Details bei der Amazon-Komprimierung nicht so sehr zur Geltung!

Das OIS III-Kitobjektiv ist hervorragend bildstabilisiert!

Video:
Videoaufnahmen sind mit 50 Vollbildern/S in Full-HD-Auflösung möglich. Es lässt sich nun auch ein externes Mikrofon über den Blitzschuh anschließen. Die Bildqualität der Videos fällt für mich subjektiv gut aus. Der Autofokus arbeitet sehr präzise und regelt recht flott nach. Der Autofocus ist bei dieser Kamera nicht wirklich hörbar, das ist sehr gut!

Ein paar Auffälligkeiten:
Der Monitor zieht in dunklen Umgebungen das Bild sehr deutlich nach! Im Voll-Automatikmodus kann RAW nicht aktiviert werden (?). Die Aufnahmetaste für Video ist etwas ungünstig nahe der Daumenauflage angebracht, ich komme öfters mal versehentlich da drauf... Das Aufladen des Akku ist mit dem beiliegenden Ladeadapter nur über den USB-Anschluss und viel zu kurzem Kabel möglich! Ein Ersatz-Akku ist immer ratsam, lässt sich aber vorerst nur in der Kamera aufladen. Der Panoramamodus ist sehr einfach durchzuführen aber mir ist bisher kein einziges scharfes Bild geglückt, aber das nur am Rande...

Fazit - Die NX 300M ist ein kleines Update der NX300: Sie besitzt ein gut in der Hand liegendes, recht schickes Kameragehäuse mit schwenkbarem Touchscreen, der als Clou eine "Selfshotfunktion" bietet. Die Abbildungsleistung sowie Low-Light-Fähigkeiten des Sensors bieten gute bis sehr gute Bildqualität, entsprechen aber meiner Meinung nach den heutigen Ansprüchen, die man an einen aktuellen APSC-Sensor stellen darf. Bis ISO 1.600 zeigen die Aufnahmen kaum Rauschen und auch die Detailwiedergabe ist sehr gut. Die relativ einfach zu verwendende Wifi-Funktionalität und das recht intuitive Menü vervollständigt den guten Gesamteindruck ! Die Kamera richtet sich auf Grund ihrer Haptik und Ausstattung vermutlich an den ambitionierten Hobbyfotografen. Auf Grund des momentanen Preises (März 2014 knapp siebenhundert Euro) reicht es bei mir nicht für 5 Sterne (siehe Auffälligkeiten), 4 Sterne gehen aber i.O. Nach meinen Erfahrungen in den zurückliegenden Jahren ist aber, analog der NX300, von einem raschen Preisverfall auszugehen. Bei der NX 300 waren es z.B. in einem Jahr fast 50 %. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob ein Abwarten sinnvoll ist. Wer evtl. etwas sparen möchte, aber trotzdem in etwa auf vergleichbare Bildqualität bzw. auf ähnliche Features nicht verzichten möchte, könnte momentan auch zur fast gleichwertigen NX300 greifen.

Hier noch mal die wichtigsten Parameter:

Pro:

* Sehr gute bis gute Bildqualität & hohe Auflösung bei ISO 100-1600
* Schickes und gut verarbeitetes Kameragehäuse
* Hochauflösendes 3,3" nach oben und unten kippbares Display
* Sehr schneller und leiser schnappschusstauglicher Autofokus
* Diverse Kreativ- und Szenen-Modi
* Peaking-Unterstützung beim manuellen Fokussieren
* Full-HD-Video mit bis zu 50 Vollbildern pro Sekunde (1080p50)
* gute Bildqualität im Videomodus
* Aufnahme im RAW-Bildformat möglich
* WLAN- und NFC-Modul für eine kabellose Kommunikation
* unterstützt alle SD-Speicherkarten, laut Testberichten bis 128GB
* guter optischem Bildstabilisator

Kontra:
* Stark nachziehendes Display (LowLight)
* Kein integrierter Blitz vorhanden (Aufsteckblitz wird mitgeliefert)
* "Nur" bis ISO 1600 rauscharme Aufnahmen
* Akku mit mitgeliefertem Zubehör nur in der Kamera aufladbar
* kein RAW im Voll-Automatikmodus
* etwas ungünstig angebrachter Video-Aufnahmeschalter

Nachtrag am 13.9.2014:
Die Kamera hat sich im Alltag bewährt, ich nehme sie, auf Grund ihre Kompaktheit, sehr gerne mit auf Tour. Die Bilder werden durchweg gut bis sehr gut, sind eigentlich vergleichbar mit meiner DSLR 550D-Kitobjektiv! Der Aufsteckblitz ist dennoch etwas schwach, zum Aufhellen für z.B. bei Gegenlicht aber ok. Da der Preis nun sogar innerhalb von 6 Monaten schon um 48% gefallen ist, kann ich die Kamera sehr empfehlen und würde den Vorgänger NX-300 nicht mehr als Alternative sehen. (Preisunterschied zu gering). Samsung optimiert die Kamera über regelmäßige Firmwareupdates, ich habe die NX300M bisher 2 mal aktualisiert.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2014
Was nicht geht:

1. Tracking-AF im Videomodus
2. Remote Viewfinder mit alten manuellen Objektive
3. Video Aufnahme starten geht nicht über den Kabelfernauslöser
4. Bei alten manuellen Objektiven geht die Fokuslupe im manuellen Fokus nicht auf.
5. Auslösen der Kamera von Lightroom aus
6. Remote Viewfinder von Linux/Windows aus
7. Nur begrenzte Bilderdienste im Direct share Modus. Es fehlt z.B. Flickr 500PX, Google Drive,...
8. Drucken über Wlan oder PTP (USB)

Was nicht so gut ist bzw. was mich stört:

1. Macht man Serienbilder mit Kontinuierlich(Hoch) werden diese im Playback immer in einem Folder angezeigt. Sprich man kann nicht schnell durch alle Bilder gehen.
2. Die Custom Knöpfe kann man nicht mit jeder Funktion belegen
3. Der Grip ist wesentlich besser als bei der EOS M, allerdings auch nicht 100%ig. Vermutlich werde ich mir da eine Art Batteriegrip basteln
4. der mitgelieferte Blitz ist klein, aus Plastik, kann nicht viel und die Sicherungmutter geht schwer, aber wenigstens hat er keine eigene Batterie und wird einfach aufgeklappt.
5. Video geht in jedem Programm-Modus, hat aber auch einen eigenen Auslöser, der nicht erreichbar platziert ist.
6. kann man das Dateiformat nicht ändern solange die Kamera noch Bilder aus dem Puffer auf Karte schreibt.
7. Keine Mic-In Buchse.

Was gut ist:

- Bei dem mitgelieferten 16-50 mm kann man an dem Objektivring je nach Auslöser zoomen oder scharfstellen. Auslöser nicht gedrückt: zoomen, Auslöser halb gedrückt scharfstellen mit MF-Lupe. Das ist Super gelöst.
- Firmware ist open Source. Auch wenn ich noch nicht ganz gefunden habe wo und wie die Remote Viewfinder App auf die Kamera zugreift.
- Seit Firmware 1.13 hat das Ad-Hoc Wlan auch eine Pin (die man leider nicht ändern kann)
- Es wird gleich ein Adobe Photoshop 5 mitgeliefert. Es gibt also ausser Platzbedarf oder Serienbildanforderungen keine Ausrede mehr kein Raw zu machen.
- Die Kamera kann über normales Micro USB geladen werden. Sprich hat man ein Handy-Ladegerät dabei, kann man auch die Kamera laden.
- Programmwahlrad. Auch wenn es ein wenig ungeschickt platziert ist: Es gibt eines.
- Mit dem 16-50 mm Objektiv kann ich mit dem Manfrotto modo-steady ein Schwebestativ benutzen, das auch bezahlbar ist.

Hoffe das hilft.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2015
Kürzlich habe ich mir die Samsung NX300M zugelegt. Ich muss zugeben, dass es ein eher spontaner Kauf war; jedoch einer jener Spontankäufe, welche man nicht kurze Zeit später wieder bereut und am liebsten rückgängig machen würde.

Ich nutze schon seit gut zehn Jahren digitale Spiegelreflexkameras, zuletzt eine Canon 70D in Kombination mit drei verschiedenen Objektiven. Bin ich jedoch ehrlich zu mir selbst, so muss ich mir eingestehen, dass die Kameratasche mitsamt Inhalt in den letzten zwei Jahren immer häufiger zu Hause geblieben ist. Denn betrachten wir es einmal nüchtern: Es ist ein ordentlicher Ballast, den man so durch die Stadt schleppt, um dann vielleicht im Ende des Tages doch kein lohnendes Motiv vor die Linse bekommen zu haben.
Ich habe also immer häufiger alleine auf die Kamera meines iPhones zurückgegriffen, die zugegebenermaßen ordentliche Fotos zu machen vermag, in manchen Situation jedoch einfach nicht das leisten kann, was man sich wünschen würde ' wer einmal versucht hat, mit einer Handykamera die Tiefenschärfe nach seinen Vorstellungen zu beeinflussen, der weiß, wovon ich rede. Auf der anderen Seite bietet eine Handykamera jedoch einige nicht von der Hand zu weisende Vorteile: Ich kann meine Fotos quasi "on the run" bearbeiten, sie umgehend in der Cloud sichern oder bei Instagram und flickr teilen, ohne die Daten umständlich erst zu Hause auswerten, auf dem Mac bearbeiten und dann wohin auch immer übertragen zu müssen.
Die NX300M stellt für mich hier die ideale Ergänzung dar und ersetzt die Spiegelreflexkamera sogar soweit, dass ich mir nahezu vorstellen könnte, mich von dieser zu trennen. Die Abbildungsleistung geht weit über das hinaus, was eine Smartphonekamera zu leisten im Stande ist. Objekte im Vordergrund scharf abbilden bei zugleich verschwommenem Hintergrund? Kein Problem. Manuell Einfluss auf Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert nehmen? Mit einem Handgriff zu bewerkstelligen. "Das kann meine DSLR aber auch!", mag nun manch einer sagen. Korrekt. Meine ebenfalls. Aber wenn ich sie einen halben Tag im Rucksack mit mir herumtrage, habe ich abends einen verspannten Nacken; und im Rucksack keinen Platz mehr für all die übrigen Dinge, die man vielleicht sonst gerne bei sich haben würde. Das Kameragehäuse der NX300M selbst ist so kompakt, dass ich es bequem mit einer Hand umschließen kann. Transportiert man Objektiv und Kamera getrennt voneinander, so reichen mitunter sogar große Jackentaschen aus, um sie unterwegs dabei zu haben.

Umgehend zu schätzen gelernt habe ich zudem die Wifi-Funktionalitäten der NX300M: In Verbindung mit der zugehörigen App lassen sich Fotos umgehend auf das Handy übertragen, dort begutachten, bearbeiten und bei Interesse in sozialen Netzwerken oder wo auch immer teilen. Ich gebe zu: Ich bin ein kleiner Instagram-Addict, und diese Kamera eröffnet mir einfach neue Möglichkeiten bzw. vereinfacht die Verwertung meiner Fotos immens. Nettes Feature am Rande: Das Handy lässt sich als zusätzlicher Live-Sucher für die Kamera verwenden, was durchaus Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven ermöglicht ' erübrigt sich doch der Blick auf das Kameradisplay selbst, um den Ausschnitt für die Aufnahme zu prüfen oder den Fokus festzulegen.

Noch ein paar Eindrücke und Fakten zur Kamera und dem mitgelieferten Objektiv, ohne jedoch alle Funktionen im Einzelnen noch einmal wiederkäuen zu wollen:
Das Gerät hat eine sehr wertige Haptik und liegt gut in der Hand. Der Verbund aus gebürstetem Metall und hochwertigem Lederimitat lässt die NX300M zumindest auch für all jene zu einem optischen Highlight werden, die einen gewissen Retrolook bei Kameras schätzen. Diesen zu erzeugen ist dem Hersteller meiner Meinung nach recht gut gelungen.
Das Touch-Display ist ausreichend groß bemessen und lässt sich nach oben um 180° und nach unten um 45° kippen. Ein Schwenken zur Seite ist nicht möglich. Bei extremen Lichtsituationen zieht das Display etwas nach ' für mich bislang nicht wirklich störend, doch man sollte es erwähnen.
Alle Kameraeinstellungen sind über das Touch-Display zugänglich. Mir war jedoch wichtig, Dinge wie Verschlusszeit, Blende und Belichtungskorrektur auch auf die Schnelle einstellen zu können, ohne die Kamera über das Display selbst bedienen zu müssen. Auch dies ist bei der NX300M gegeben: Je nach Aufnahmemodus kann man sich über die am Objektiv befindliche i-Function-Taste durch verschiedene Parameter klicken, die dann über den Fokusring am Objektiv beeinflusst werden können. Im manuellen Modus sind dies etwa Blende, ISO-Wert, Verschlusszeit und Weißabgleich. Auf Blende/Verschlusszeit oder Belichtungskorrektur lässt sich ebenfalls durch ein Einstellrad hinter dem Auslöser Einfluss nehmen, ggf. unter zeitgleicher Betätigung einer gut mit dem Daumen erreichbaren Taste auf der Kamerarückseite. Im Handling muss man als ambitionierter Umsteiger von einer DSLR bzw. "Parallelnutzer" einer solchen also keine Abstriche in Kauf nehmen. Einzig einen optischen Sucher mag man zu Anfang vermissen ' ich hatte die Kamera tatsächlich einige Male direkt vor dem Auge um dann festzustellen, dass da einfach nichts "zum Durchgucken" vorhanden ist ', aber das legt sich recht schnell.

Mein Fazit: Für meine Bedürfnisse und meinen Anwendungsbereich hat sich die NX300M binnen kürzester Zeit bewährt und bezahlt gemacht. Der Lieferumfang des Kits reicht aus, um umgehend loszulegen, auszuprobieren, Spaß zu haben, um sich dann irgendwann ggf. noch überlegen zu können, ob sinnvolle Ergänzungen möglich und nötig sind. All jenen, die auf exzessive Benutzung aus sind, mag ich den Zukauf von einem oder zweien zusätzlichen Akkus empfehlen, der Rest wird bedingt durch eigene Vorstellungen und Bedürfnisse bei der kreativen Umsetzung der eigenen Ideen.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2014
Da die Unterschiede zur NX300 sehr klein sind, empfehle ich für allgemeine Informationen zur NX300/NX300M bereits vorhandene Testberichte und Rezensionen zu beachten.

Ich habe diese Kamera (NX300M mit Kit Objektiv, Schwarz) vor ein paar Tagen direkt aus Korea per eBay für insgesamt 520 Euro gekauft, da mir Self-Shot Funktion recht wichtig war und ich auch sonst ungerne Vorgänger Produkte kaufe. Komplett problemlos, sowohl Kamera als auch das beigelegt Adobe Lightroom sind auf deutsch zu verwenden und eine internationale Garantiekarte liegt bei. Ein Upgrade der Firmware des Kamera-Bodys und des Kit Objektiv war ebenso ganz normal möglich.

Allgemeines
Ich habe die Kamera nun ungefähr eine Woche und schon einige Fotos, hauptsächlich Porträt und Architektur/Landschaftsaufnahmen. Für den Anfang habe ich die meisten Fotos im Modus Smart oder Aperture (Feste Blende, Belichtung/ISO automatisch) erstellt. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Fotos auch unter schwierigen Bedingungen (Belichtung etc) sehr gut geworden, insbesondere die akkurate Farbwiedergabe und gute Schärfe hat mich überzeugt. Praktische finde ich die Funktion "dynamische Belichtung" (einfache Variante von HDR), die hat es mir für Architekturaufnahmen angetan. So gelingen HDR-ähnliche Fotos auch ohne Stativ.

Unterschiede zur NX300:
Self-Shot funktioniert sehr gut. Die Bedienung ist in kinderleicht und in Verbindung mit dem Smart Modus gelingen gute Fotos, selbst ein schönes Bokeh wird erzeugt. Natürlich für die meisten Menschen hauptsächlich eine Spielerei, aber falls man eine derartige Funktion tatsächlich braucht (für Blogs, Instagram, Youtube etc) ist die NX300M sicherlich die erste Wahl. Wobei sich hier ein handlicheres Objektiv mit kurzer Brennweite (z.B. 20MM Festbrennweite) empfiehlt. Den Zoomring des Kit Objektivs kann man während eines Self-Shots eh nicht sinnvoll verstellen.
Von Tizien als Betriebssystem merkt man als Anwender nichts, die Menüs sind weiterhin sehr ähnlich zu anderen Samsung-Kameras. Sie sind intuitiv und verzögerungsfrei zu bedienen. Die Kamera startet sehr schnell (was als Vorteil herausgestellt wurde), allerdings habe ich hier kein Vergleichswert.

Fazit
Trotzdem sind die Unterschiede deutlich zu marginal um einen aktuellen Aufpreis von ~400 auf 800 Euro zu rechtfertigen. Für meine bezahlten 520 Euro bin ich allerdings zufrieden. Sollten sich die Preis demnächst angleichen, kann man zur NX300M greifen!

UPDATE:
Ich habe jetzt ungefähr 2 Monate mit der Kamera "verbracht" und große Schwächen sind mir nicht aufgefallen. Mit der Zeit merkt man jedoch dass die Automatik teilweise zweifelhafte Entscheidungen in Hinblick auf Blende/Belichtung/ISO trifft. Ich würde aber sowieso jedem empfehlen einen der Halbautomatikmodi zu verwenden (z.b. Zeitautomatik), insbesondere auch weil im Vollautomatikmodus keine RAW Dateien erstellt werden. Weitere Tipp: Man sollte definitiv zusätzliche Objektive erwerben. Mein persönlicher Favorit ist das 20mm F2.8, es ist günstig, die Brennweite ist genau richtig für Schnappschüsse und die Lichtstärke erlaubt bei Portraits ein angenehmes Bokeh.

Rezension wird weiterhin laufend aktualisiert.
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am 10. Dezember 2014
Nachdem ich mit der Alpha-Reihe von Sony nicht glücklich wurde, habe ich mich aufgrund der vielen guten Rezensionen und der durchweg sehr guten Testergebnisse für die NX300M entschieden.

Der erste Eindruck war sehr positiv: Wertiges Gehäuse, großer, exzellenter Monitor (so fällt der fehlende Sucher auch weniger ins Gewicht) und gute Bedienbarkeit. Trotz relativ weniger Knöpfe kommen selbst ambitionierte Photographen sehr gut mit dieser DSLM klar, da die Auswahl von Belichtungszeit, Blende, ISO und Weißabgleich sehr klug über eine kleine Taste am Objektiv in Verbindung mit einem Drehrad am Gehäuse gelöst ist. Ebenfalls sehr schön: Adobe Photoshop Lightroom 5 liegt als Vollversion bei (kostet derzeit allein schon um die 100-120 Euro!).

Problemlos läuft auch die Steuerung per Smartphone-APP (getestet wurde die Camera in Verbindung mit einem iPhone). Die Funktionen sind zwar rudimentär, mit LiveView-Bild, Auslöser und den wichtigsten Einstellmöglichkeiten aber völlig ausreichend.

Die Bildqualität (Aufnahme im RAW-Format und Entwicklung mit DxO):
In Verbindung mit dem Kit-Objektiv bekommt man sehr ansprechende Bilder mit guter Schärfe und ordentlichem Kontrast. Einzig die Farben "out-of-cam" sind etwas flau, dies habe ich jedoch bei der Entwicklung berücksichtigt. Auch bei schlechten Lichtverhältnisse bleibt das Rauschverhalten in einem sehr guten Bereich, kommt aber nicht an eine sehr gute DSLR mit APS-C Sensor heran.

Wer nicht mit RAW arbeitet sollte beachten, dass die JPEGs für meinen Geschmack zu stark geschärft sind. Hier übertreibt es die Elektronik leider ein wenig.

Was leider garnicht geht:
So perfekt und schnell der AF bei sehr guten und guten Lichtverhätlnissen arbeitet, so schlecht wird er bei wenig Licht. Und damit meine ich nicht einmal Nachtaufnahmen, es reicht schon am Spätnachmittag auf ein dunkles Objekt scharfstellen zu wollen (bspw. eine schwarze Couch) um den AF außer Gefecht zu setzen. Aufnahmen in der Abenddämmerung, während der blauen Stunde oder bei Nacht sind unmöglich bzw. nur mit viel Geduld oder der manuellen Fokussierung. Diese geht dank der stark vergrösserden Lupe immerhin gut von der Hand.

Da man sich eine DSLM mit APS-C Sensor vorallem wg. der Reserven bei schlechten Lichtverhältnissen kauft, ist der grottenschlechte AF bei wenig Licht leider der Grund, weshalb ich mich von dieser Camera wieder trennen werde.

Fazit:
Die NX300M wäre in ihrer Gesamtheit ein geniales Paket, wäre nicht der sehr schlechte AF bei wenig Licht. Da ein lichtstarker Sensor in Kombination mit dem schlechten AF wenig Sinn macht, geht die DSLM leider wieder zurück.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2015
Ich fotografiere seit mehr als vier Jahrzehnten mit unterschiedlichsten Kameras. Da mir irgendwann das Mitschleppen einer kompletten Spiegelreflexkamera- Ausrüstung mit mehreren Objektiven auf die Nerven ging, habe ich mich sehr früh mit den unterschiedlichsten Bridge- und Superzoomkameras verschiedener Hersteller (Olympus, Fuji, Panasonic, Sony) auseinander gesetzt. Sehr wohl bewusst, das dies natürlich ein Kompromiss zwischen Flexibilität und Qualität darstellt, kam ich gerade auf Reisen, mit diesen meist handlichen Geräten (die meisten habe ich im Übrigen heute noch) immer sehr gut zurecht. Für Präsentationen auf dem heimischen TV, zur Erstellung von Dia- oder Videoshows und Fotobüchern reichen die Dinger in der Regel auch heute noch aus. Bei 1:1 Bildausschnitten oder schlechten Lichtverhältnissen wird es natürlich sehr schwierig mit diesen Geräten. Ich bin allerdings auch nicht der Pixel- Fetischist der jedes Bild mit der Lupe durchsucht!
Als ich die NX300m durch Zufall mal in die Hände bekam war ich auf Grund der Größe, der Materialanmutung, des ansprechenden Preises (inkl. Vollversion Lightroom usw.) und vor allem der sehr guten Haptik (andere "Kompakte" liegen wesentlich schlechter in der Hand) sehr angetan. Als ich dann die Gelegenheit bekam das gute Teil mal ein wenig zu testen war ich sowohl von der Bedienung und vor allem von der Bildqualität sofort begeistert. Auch der "Touchfocus" ist genial für eine individuelle Bildgestaltung und arbeitet recht präzise. Außerdem erleichtert das Touchdisplay die gesamte Arbeit und den Workflow.
Nachdem ich mir die NX300m inkl. Kit-Optik 16-50mm dann gekauft hatte, vielen mir schnell die alten Dinge ein, mit der ich früher, natürlich manuell oder Halbautomatisch, fotografiert hatte. Ich besorgte mir für ein paar Euro einen Adapter und konnte auf diese Weise meine teilweise mehr als 30 Jahre alten "Pentax_K-Objektive" wieder zum Leben erwecken. Natürlich fast alles Manuel (Focus einstellen, kurbeln am Blendenring usw.)und ohne Bildstabilisierung. Aber es macht auch mal wieder richtig Spaß ohne Vollautomatik (das nötige Grundwissen vorausgesetzt) seine Bilder zu gestalten. Natürlich funktioniert die Zeitautomatik der Kamera auch bei diesen alten Linsen bestens! Sogar die Vorschaulupe zur Schärfeeinstellung funktioniert. Man muss allerdings vor jedem Auslösen die OK-Taste drücken (alles kein Problem).

Richtig spannend wurde es für mich, als ich durch Zufall einen Artikel über "Retroadapter" im Internet entdeckte (googelt mal und schaut auf die "Traumflieger-Seite")! Mit diesem Adaptern (für etwas mehr als 10 € erhältlich) und evtl. nötigen entsprechenden Filterzwischenringen werden die Objektive verkehrt rum an die Kamera befestigt und man erhält, ein wenig Feinfühligkeit vorausgesetzt, wahnsinnige Makrofotos. Je kleiner die Brennweite umso größer wird der Bildausschnitt. Ist seitdem ein neues zusätzliches Hobby von mir!
Dadurch ist die NX für mich noch witziger und vielseitiger geworden und man sieht gerade in diesem "Universum" was für eine Bildqualität mit diesem Chip tatsächlich möglich ist.
Soviel zur Kamera selbst, da andere hier sicherlich schon das Wichtigste gesagt haben.

Nun zur viel beworbenen "Smart-Camera-App". Diese ist aus meiner Sicht nicht wirklich für die NX300m tauglich. Im Gegensatz zu den ausgiebigen Funktionen die z.b. bei der NX30 freigeschaltet sind, ist dieses Tool bei dieser Kamera soweit beschnitten, dass man im Remotebetrieb tatsächlich nur den Automatikmodus vorfindet. Alle anderen Funktionen sind einfach ausgeblendet. Dies empfinde ich als riesige Unverschämtheit, da es vermutlich wohl auch kein Update geben wird, da schon seit Monaten noch nicht einmal alles übersetzt ist (griechisches Buchstabengewirr trotz der wenigen vorhandenen Funktionen).
Gerade Nachtaufnahmen oder meine oben genannten Makroaufnahmen werden nicht im Automatikmodus gemacht und bedürfen wegen längerer Belichtungszeit u. a. Dinge einen externen Auslöser. Da bleibt dann nur noch eine teure externe Fernbedienung oder der Umweg über den Selbstauslöser. Außerdem hätte ich mir in diesem Tool eine Möglichkeit gewünscht "Timelapse" also Zeitrafferaufnahmen zu erstellen. Bei Sony z. B. gibt es so etwas kostenlos für alle Kameras mit Wifi (z.B. auch für die Comsumer-Camera HX50V).
Ich weiß nicht genau wo man sich beschweren soll oder Druck auf den Hersteller ausüben kann aber diese Tatsache hat mich in der Gunst zur Fa. Samsung (besitze einige Geräte) ziemlich geschwächt und allein deswegen vergebe ich ich auch "nur" 4 Sterne für das Gesamtpaket! Wenn das große Wunder doch noch geschehen sollte, dass man sich dieser App bzw. der entsprechenden Firmware für die NX300m annimmt, werde ich nach meinen zurzeit erlangten Erkenntnissen auch den letzten Stern vergeben.
P.S. Samsung sollte vielleicht auch das Angebot der Blitzgeräte überarbeiten. Da gibt es nichts was Preis- Leistungsmäßig in dieses Konzept passt!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2014
Ich besitze die Kamera seit ca. 2 Monaten und habe seitdem bereits über 1000 Bilder geschossen und bin sehr zufrieden. Die Bilder sind scharf, haben natürliche Farben und selbst sich bewegende Motive werden fast immer brauchbar und weisen keine unschönen Schlieren auf. Die Kamera ist also wie bereits in diversen Tests beschrieben, wirklich schnell. Gekauft hatte ich das Gerät mit dem 18-55 Objektiv, dieses aber später gegen das 16-50 ausgetauscht, weil dieses einfach wesentlich kompakter ist. Von der Darstellung war ich aber bereits mit dem 18-55er zufrieden, denn was die Bildquali angeht, nehmen sich die beiden Objektive nicht viel. Jedoch bin ich der Meinung, dass zu einer solch relativ kompakten Kamera das recht klobige 18-55 nicht so gut passt. Beide Objektive sind im direkten Vergleich zu meinen vorherigen Kit-Objektiven (Panasonic G2 14-42 und Sony Alpha 5000) besser. Vor allem das Kit-Objektiv der Sony fällt in diesem Vergleich deutlich ab.

Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend und die verwendeten Materialien sehr wertig und toppen selbst wesentlich teurere Apparate. Der Body ist übrigens aus einer Metall-Magnesium-Legierung und nicht wie in einer völlig überzogenen 1 Sterne-Kritik behauptet aus Plastik ! Ist mir ein Rätsel wie man das nicht unterscheiden kann. Die Bedienung ist eingängig und ich habe bisher kein Handbuch benötigt. Auch hier möchte ich einer 1 oder 2-Sterne-Bewertung entgegnen, dass die Einstellmöglichkeiten eher in Richtung einer DSLR gehen und man daher nicht die aufgrund weniger Einstellmöglichkeiten und der damit verbunden, einfachere Bedienung einer Kompaktkamera erwarten kann ! Das hier ist eine Systemkamera und für eine solche sehr einfach zu bedienen ! ich habe bisher für so ziemlich jede Situation die richtige Einstellung gefunden und das ohne lange herumzuexperimentieren. Wem das zu umständlich ist, dem sei gesagt, dass der Automatikmodus auch sehr gute Arbeit abliefert.

Als sehr praktisch hat sich der Klappbildschirm erwissen. Auch ist das Display schön scharf und kontrastreich.

Das P/L-Verhältnis ist m.M. nach unschlagbar, vor allem wen man bedenkt, das Lightroom 5 mitgeliefert wird, welches alleine schon um die hundert Euro kostet und dazu auch noch ein externer Blitz im Umfang enthalten ist, was absolut nicht selbstverständlich ist.

Also ich bin von dem Gesamtpaket begeistert und kann die Samsung besten Gewissens empfehlen, erst recht mit dem 16-50er Objektiv.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2014
Von der NX300M bin ich absolut begeistert. Ich habe das Gefühl, dass hier das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist. Wenn man die Preise für zusätzliche Objektive der NX-Serie berücksichtigt, stimmt das auf jeden Fall.

Vergleichen würde ich die Kamera etwa mit der Sony Alpha 5000. Die liegt im gleichen Preisbereich, ist dabei aber wesentlich kompakter. Verzichten muss man dann aber auf das sehr coole Alu-Gehäuse der 300M, den Blitzschuh, den Touchscreen und viele einfach sehr spassige Softwarefeatures.

Ganz toll finde ich auch die kleine Kamera-Schule die Samsung online zur Verfügung stellt. Hier ist wirklich sehr gut und verständlich erklärt wie man die Einstellmöglichkeiten einer Kamera nutzen kann um bestimmte Foto-Effekte zu erzielen.

Wer also eine stylische Kamera mit vielen spaßigen Features und umfangreichen Einstellmöglichkeiten sucht, ist meiner Meinung nach mit der NX300M sehr gut bedient.
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