Hier gibt es viele gute Rezensionen von erfahrenen SmartPhone-Benutzern, die im Detail auf Modell-Unterschiede eingehen. Ich richte mich hier eher an SmartPhone-Neueinsteiger, die genau wie ich vielleicht schon länger überlegen, den Sprung zu wagen, und daher nicht über jede Menge Erfahrung mit Apple, HTC oder Samsung verfügen.
Daher wird dies eine "wachsende" Rezension, die Schritt für Schritt meine Erfahrungen mit dem "Note" verfolgt. Vieles ist natürlich subjektiv und muss wirklich nicht für jeden passen.
Das improvisierte Video soll einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten und Grenzen der Kamera des Galaxy Note vermitteln.
KAUFGRÜNDE
Ich habe immer auf ein GROSSES Smartphone mit GUTER AUFLÖSUNG gewartet. Wenn ich bei Freunden auf gute Geräte wie das Galaxy, die iPhones oder die HTC-Geräte geschaut habe, fand ich weder das Browsen in Internet-Seiten noch das Lesen von Zeitschriften oder Büchern angenehm. Dann brauche ich aber auch kein Smartphone. Der Kompromiss zwischen lesbarer Größe und Übersicht ist durch kleine Schirme einfach beeinträchtigt, also wartete ich auf ein Modell, das so groß ist, dass es gerade noch in die Brusttasche eines Sakkos oder eines Mantels passt. Genau genommen könnte das "Note" meinetwegen also ruhig noch etwas größer sein. Wie das dann beim Telefonieren aussieht, ist mir eigentlich egal - und wenn es nicht egal wäre, könnte ich mir ein Bluetooth-Headset kaufen, dann kann das Telefon in der Tasche bleiben.
Mit dem "Note" kann man eine übliche Website wie diese vollständig anschauen und gerade eben noch die Schrift lesen - das ist grenzwertig klein, aber dieses Beispiel verdeutlicht vielleicht am besten den enormen Informationsgewinn, den dieses große UND hoch aufgelöste Display bietet. Aber natürlich muss man nicht mit zusammengekniffenen Augen Miniaturstudien betreiben - die App "INTERNET" zeigt perfekt auf den Schirm abgestimmte Ausschnitte der Sites. [1]
Auf areamobil.de findet man Display-VERGLEICHE mit gängigen Topmodellen.
Die zweite Überlegung ist die Relation zwischen Preis und Leistung. Das "Note" kostet doch - verglichen mit anderen gut ausgestatteten Modellen - relativ wenig. Zudem kann man offiziell den Speicher für wenig Geld mit einer 32 GB SDHC ausbauen. INOFFIZIELL sollen sogar manche MicroSDXC 64GB Speicherkarte funktionieren - da scheint was dran zu sein; jedenfalls wird bei mir der Speicher der
SanDisk SDSDQY-064G-U46A Mobile Ultra 6 MicroSDXC 64GB Speicherkarte erkannt, h2testw läuft reibungslos durch und plötzlich hat man Platz für etwa 50 Filme. Neuerdings wird auch eine teurere Version angeboten, die für das Galaxy Note spezifiziert ist:
64GB Sandisk Micro SD Micro SDXC Speicherkarte für Samsung Galaxy S II(i9100)Galaxy S I9000 Galaxy Note N7000.
Die zeitaufwändige Konvertierung in das optimale mp4-Format sollte man übrigens besser vor dem Reinkopieren auf dem PC vornehmen. Bei mir funktionierte das gut mit dem AVS Video-Konverter.
Die Entscheidung für oder gegen den Samsung ist also in zwei Zeilen definierbar: Man wird das "Note" dann und nur dann kaufen, wenn man ein VOLL AUSGESTATTETES Gerät HOHER LEISTUNG mit einem SEHR GROSSEN DISPLAY haben möchte.
Genau: Leistung! Meine Frau besitzt ein preiswertes Smartphone, das zwar manches kann, es aber einfach zu langsam tut, um z.B. mit Vergnügen in der Musiksammlung zu stöbern. Das "Note" ist aber nicht nur schneller, sondern auch vorzüglich organisiert - unter "Musik" komme ich darauf zurück. Aber auch in scheinbaren "Nebensachen" brilliert das "Note" - z.B. in der GPS-Positionierung, im großen SPEICHER und in der Akku-Kapazität.
Inzwischen gibt es das Galaxy Note auch in elegantem Weiß - die Gattin wird sich freuen - und Verwechslungsgefahr ist ausgeschlossen.
SELBSTVERSTÄNDLICH
Mit der Größe und der Leuchtkraft des Displays, aber auch mit dem schnellen Prozessor und dem enormen Speicher geht erhöhter STROMVERBRAUCH einher. Trotz großem 2.500 mAh - Akku führt ein Vollbetrieb [5] nach 6:20 Stunden zur Kapitulation. Im normalen Leben dauert es aber schon mal 14-16 Stunden, bevor sich die Batterie meldet. Aufladen dauert bei leerem Akku etwa 3 Stunden. Man sollte also nachts regelmäßig nachladen oder sich zusätzliche Akkus und eine Ladestation leisten - übrigens beides erschwinglich. Wer längere Fahrten mit Navigation vorhat, kann das "Note" im Auto über ein kostengünstiges USB-LADEGERÄT anschließen.
Eine weitere Konsequenz des vergleichsweise großen Geräts ist, wie man liest, wegen des großen Schirms das "Aus" für Daumen-Tipp-Spezialisten. Für alle anderen ist eine große Tastatur natürlich bequemer. Manche scheinen auch auf "Schreiben durch Ziehen" mit "SWYPE" zu stehen. Mich reizt die SPRACHEINGABE am meisten - leider benötigt die eine gute Internet-Verbindung.
ERSTER EINDRUCK
Die ERGONOMIE ist schon umwerfend. In kürzester Zeit gewöhnt man sich an die Oberfläche, alles läuft elegant und geschmeidig. Alle Grundfunktionen wie Telefonieren, Kontakte pflegen oder SMS erschließen sich einem Menschen mit Computer-Erfahrung von selbst - nur auf die Entsperrung bei eingehenden Anrufen muss man erst mal kommen. (Funktioniert wie die Entsperrung beim Einschalten) Zudem helfen einfache LERNPROGRAMME, den Umgang mit der Multitouch-Steuerung, der Spracherkennung oder dem Stift erst einmal einzuüben. Wer imstande war, seinen PC mit einem WLAN zu verbinden, wird es auch mit dem "Note" auf Anhieb schaffen.
SCHUTZFOLIEN
Gute Reflex-Minderung - aber auch ein matteres Bild! - und ordentlichen Kratzschutz bieten laut einem aktuellen c't-Test die Folien von Dipos.
2x ORIGINAL DIPOS Crystalclear Displayschutzfolie für Samsung Galaxy Note N7000 MADE IN GERMANY. Ob Kratzer ein Problem sind, hängt wohl von der Aufbewahrung ab - mein Note hatte nach 2 Monaten auch ohne Schutzfolien noch nicht den geringsten Kratzer. Zum Reinigen scheinen übrigens Ledertücher gut geeignet zu sein - damit geht auch fettig-schmierige Beläge gut weg.
ERSTE HILFE
Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, zu dem man gerne jemanden fragen würde, der sich damit auskennt. Für diesen Fall habe ich einige BÜCHER gefunden, die in den Umgang mit Android-Handys einführen. Mir gefiel "
Das Android-Smartphone-Buch" von Hans Dorsch ganz gut. Die Unterschiede zwischen dem "Note" und "reinen" Android-Handys wie dem Nexus sind marginal - man kann solche Bücher also problemlos verwenden und muss nicht warten, bis speziell zum "Note" etwas erscheint.
ANDROID = GOOGLE
Bekanntlich stammt das Android-Betriebssystem von Google. Zur Zeit ist die Version 2.3.6 installiert - inzwischen ist ein Upgrade auf die Version 4 verfügbar, mit der ein EINHEITLICHES Android vom kleinen SmartPhone bis zum großen Tablett die bisherigen 2er und 3er - Versionen zusammenfasst. Das Download des Upgrades kann über die Software-Info angestoßen werden, ist etwa 320 MB groß und lädt eine gute Viertelstunde.
Natürlich kann man das Note auch ohne Google verwenden - aber einfacher ist es, ein Konto bei Google anzulegen und das Telefon damit anzumelden. Damit werden nämlich Daten wie Mails, Kontakte oder Termine zwischen dem Google-Konto (der sogenannten "CLOUD") und dem Telefon automatisch gespiegelt. Und das Schöne ist: Google trägt seine Feldzüge gegen den Wettbewerb nicht auf dem Rücken des Verbrauchers aus, sondern stellt einfache und praktikable Lösungen für die Daten-Integration mit Windows und Outlook bereit.
Wenn man zum Beispiel das Google-Mailkonto über IMAP in seinen Outlook holt, hat man eine automatische Verbindung zwischen dem PC, der Cloud und dem "Note" - das ist schon genial.
Auch Kontakte kann man einfach aus Outlook exportieren - und zwar in einen Windows-csv-File. Den kann dann wieder Google importieren; und schon stehen sie auch auf dem Smartphone.
NÜTZLICHE HELFER
Die Windows-Anwendung "GO Contact Sync Mod" gleicht Kontakte zwischen Outlook und Google ab - unter googlesyncmod.sourceforge.n*t kann man sie kostenfrei herunterladen.
Den Outlook-Kalender gleicht die Software "Google Calendar Sync" mit Google ab. Man kann sie von google.c*m/sync/pc.html installieren.
EXCHANGE-Server kann man einfach konfigurieren und mit der vorinstallierten E-Mail App abfragen. Zudem ist eine Fernlöschung über den Exchange-Server möglich für den Fall, dass das Note verloren oder gestohlen wurde.
PER USB ZUM PC
Ein USB-Kabel verbindet das Telefon mit dem PC. Über die "KIES"-Applikation kann man dann auf dem PC z.B. die Firmware aktualisieren - auf meinem "Note" befand sich werksseitig noch eine ältere Version. Man kann aber auch das Telefon ganz einfach wie eine Speicherkarte verwenden und so bequem Filme und Musik überspielen. Filme konvertiert man vorher auf dem PC auf das mp4-Format - z.B. mit dem AVS Video-Konverter.
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