Auch ich kann mich wie die anderen Rezensenten als glücklicher Besitzer des Samsungs outen. Ursprünglich wollte ich mir den Mac Book Air 11" holen, doch dieser hat zu wenige Anschlüsse. Der Lüfter des Acer S3 hat mich echt genervt, beim Sony SB1 dasselbe Problem und deswegen suchte ich weiter nach einem mobilen, geräuscharmen Begleiter und fand den Sammy!
Lieferumfang:
Netzteil, VGA-Adapter, Handbücher, und Windows 7 Recovery DVD
Über die Recovery-DVD war ich sehr positiv überrascht! Toll wäre, wenn wie beim Asus Zenbook eine Tasche
vorhanden wäre, dennoch zufrieden. (+)
Verarbeitung:
Genau wie beim Acer S3 besteht das Gehäuse aus einer Aluminiumlegierung. Das Innengehäuse besteht zwar aus Kunststoff,
doch es wirkt nicht billig wie bei vielen anderen Notebooks. An der Verarbeitung habe ich nichts auszusetzen. (+)
Design:
Der Kontrast zwischen dem Gehäuse in einem dunklem metallisch-grau und der Tastatur in schwarz sieht verdammt gut aus. (+)
Ausstattung:
2x USB 2.0, 1x USB 3.0, 1x SD, 1x Lan, 1x durch den Adapter VGA, 1x HDMI, 1x Klinkenanschluss
Wow! Der Samsung hat praktisch alle standardmäßigen Anschlüsse eines Desktop-Notebooks, Hut ab! (+)
Anmerkung: Das Macbook Air (Juli 2011) und der Acer S3 haben kein standardmäßigen VGA- und keinen USB 3.0 -Anschluss.
Tastatur:
Ja, was soll ich großartig dazu schreiben, es lässt sich ganz gut eine längere Zeit darauf schreiben. Im Gegensatz zu
den Modellen der Sony SB1 besitzt der Samsung keine Hintergrundbeleuchtung, worauf ich aber verzichten kann. Positiv
anzumerken ist der relativ große Abstand zwischen den Tasten, die Tastatur lässt sich also dadurch angenehm reinigen. (0)
Anmerkung: Im Vergleich zum S3 ist die Enter-Taste in der Standardgröße. Die Tasten erscheinen mir beim Samsung etwas
wertiger.
Touchpad:
Es lässt sich gut auf dem Touchpad navigieren. In Bezug auf Multi-Touch-Gesten gibt es ein großes Problem. Das Scrollen
mit einem Finger funktioniert gar nicht, mit zwei Fingern reagiert der Samsung extrem träge und langsam. Das Zoomen hingegen problemlos, wenn auch hier etwas träge. Die Maustasten sind zudem unheimlich relativ laut! (-)
Anmerkung: Beim S3 haben die Multi-Touch-Gesten wesentlich besser funktioniert.
- Update: Über Mauseinstellungen lässt sich Multitoch konfigurieren.
Display:
Es ist ein mattes Display verbaut. Trotzdem bin ich mit der Farbwiedergabe zufrieden, im Vergleich zu meinem 2 Jahre alten Dell mit Full-HD Auflösung wirken die Farben jedoch blasser. Negativ zu erwähnen ist der schwache Schwarzwert
und die schwache Blickwinkelstabilität. Samsung hat hier leider an der falschen Stelle gespart!(0)
Anmerkung: Beim Helligkeitsvergleich gewinnt der Samsung gegenüber den Acer, das gilt für die Farbwiedergabe, der S3
wirkt deutlich blasser!
Leistung:
Die Wiedergabe von Full-HD Materialien funktionieren problemlos. Windows ermittelt folgende Werte:
Prozessor : 6,3
Arbeitsspeicher : 5,9
Grafik : 4,3 Gesamtbewertung 4,3
Grafik (Spiele) : 5,8
Primäre Festplatte: 5,9
Die neusten Spiele lassen sich darauf nicht flüssig spielen, dafür wurde der Samsung auch nicht gebaut.
Anmerkung: Wie beim S3 bootet Windows dank SSD recht zügig.
Lautsprecher:
Die Qualität empfinde ich als leicht überdurchschnittlich gut, wobei die Höhen hier dominieren und sich negativ auf das
Klangbild widerspiegeln. (0/+)
Anmerkung: Im Duell mit dem S3 ist der Serie 5 klar der Sieger!
Lüfter und Wärmeentwicklung:
Der Lüfter ist im Officemodus kaum bis leicht wahrnehmbar, aber auf keinen Fall störend! Erst wenn man die Prozessoren
mit Video bearbeitung beansprucht fängt der Lüfter richtig an zu arbeiten. Auch wärmetechnisch gibt es hier nichts zu
beanstanden. (+)
Anmerkung: Im Gegensatz zum S3 kann man mit dem Samsung durchaus einen ganzen Tag in der Bibliothek Officearbeiten
erledigen. Mit dem Acer ging das nicht wegen dem nervendem Lüfter.
Akku:
Bei Wlan/40%Helligkeit/Internet schafft das Ultrabook auf gut 5 Stunden. Einen harten Unialltag hält er durchaus aus,
wenn man ihn vorwiegend für Word und PDF benutzt.
Anmerkung: Der Acer macht bei etwa 3,5 Stunden bereits schlapp.
Extra:
Wenn man die "F1" und "FN" -Taste gleichzeitig drückt, dann erscheint das Easy Setting-Programm. Man hat dann auf etliche
Funktionen wie Energieoptionen, Bildschirmoptionen, Soundoptionen etc. Zugriff. Richtig cool für Zahlenfreaks ist die
Darstellung des Energieverbrauchs (aktuell etwa 7 Watt bei 40% Helligkeit+ Wlan) und der CO2-Emissionen. Sowas habe ich
noch bei keinem Elektrogerät gesehen!
Fazit:
Samsungs erster offizieller Ultrabookwurf ist super gelungen! Sowohl als Desktopersatz, als auch als mobiler Begleiter macht der Serie 5 eine tolle Figur. Preis-Leistung 1A!
Kurzübersicht:
+ Optik: wertig und sauber verarbeitet
++ Ausstattung: HDMI, VGA, USB 3.0, Lan dabei!
+ Lüfter: Endlich muss ich mich für mein Notebook in der Bibliothek nicht mehr schämen
+ Extra: Easy Setting-Programm
+ Windows 7 Recovery Disk dabei
0 mattes, dennoch leuchtstarkes Display, jedoch schwacher Schwarzwert und Blickwinkelstabilität
0 Akku, zwar besser als Standardnotebooks, aber jedoch schlechter als Netbooks
0 Leistung, da Durchschnitt
- Maustasten sind laut
- Einzelne Aufkleber wurden schief angebracht, wieso beklebt man überhaupt Notebooks mit diesen häßlichen Aufklebern????
Update:
- Bei mäßiger Sonnenenstrahlung kann man auf der höchsten Helligkeitsstufe angenehm mit dem Serie 5
draußen arbeiten. (+)
- Wenn man auf Eco-Mode umschaltet, niedrigste Helligkeitsstufe, kein Wlan einstellt, nur PDF/Word
nutzt, dann schafft man fast sensationelle 9 Stunden! (+)
- Wie beim Acer S3 wippt das Display in der Bahn. (-)
PS: Fragen können jeder Zeit gestellt werden.