Story: Nach vielen Jahren kehrt Samson zurück in seine Heimtstadt, Arpad. Doch Arpad wird von der königlichen Tyrannin Knidia unterdrückt. Gemeinsam mit Menistos beutet sie das Volk aus und versklavt es. Knidia findet gefallen an Samson und hält ihn gegen seinen Willen im Palast gefangen. Menistos fürchtet um seine Macht und verübt daraufhin mit Hilfe verschwörerischer Senatoren Giftattentate auf Samson. Woraufhin Samson sich dem Widerstand anschliesst und nun gegen die einst gutherzige Tyrannin und ihren Machthungrigen General kämpft.
Extras: Trailer
Bild/Ton: Der Ton liegt in Mono DD 2.0 vor, einige Szenen, die in der vormals deutschen Fassung fehlten, wurde wieder eingefügt, konnten aber nicht neusynchronisert werden, weshalb sie in italienisch sind (mit deutschem Untertitel). Das Bild ist im korrekt dargestellten Format, allerdings wird nach dem Abspann, der in 2,35:1 läuft herangezoomt auf 1,85:1 Widescreen. Es gehen allerdings keine Bildausschnitte verloren, man muss nur falls man keine automatische Anpassung hat, gegebenenfalls auf 16:9 umstellen. Beides Ton und Bild zeugen vom Alter. Der Ton kommt leicht blechern aus dem Center Lautsprecher. Beim Bild lassen sich deutliche Schwächen ausmachem, das Bild ist blass und insbesondere die Schärfe ist nicht optimal, was sich jedoch in den Nahaufnahmen ändert. Die neueingefügten Szenen wurden nicht restauriert und haben deutliche Verschmutzungen, die jedoch in den darauffolgenden Szenen, sprich den deutschen original Szenen wieder verschwinden.
Kritik: Der Film liegt in voller Länge vor, die fehlenden 2min der Filmeinleitung wurden wieder eingefügt. Der Grund für das entfernen dieser Szenen war wohl, die bereits fehlende Synchronisation und die Tatsache, dass sich hier Herkules nicht so einfach in Samson umschreiben liess. Im Original ist dies ein Herkules Film "La Furia di Ercole" - "Die Wut des Herkules", aus dem in der deutschen Fassung Samson, Befreier der Sklaven wurde. die Herkules/Samson Filme habe hier nichts an aktualität verloren, ein Held wird dem unterdrückten Volk gegen die Machthungrige, volksverräterische/ausbeutende/versklavende Regierung und deren Herrscher beistehen und die korrupte Regierung niederwerfen. Die Sandalenfilme der damaligen Zeit (1960iger) sind von der Rebellion des Volkes gegen die Obrigkeit geprägt und werden in einem imposanten Kostüm- und Kulissenspiel präsentiert. Auch Samson, Befreier der Versklavten greift auf diese Thematik zurück und kann durch seine farbenfrohe (leider etwas blass auf der DVD) und imposante Darstellung überzeugen. Einzigen Manko dieses Film ist die krampfhafte Ernsthaftigkeit, die nur mit Mühe durch "inszenierte" Dialoge aufrechterhalten kann. e-m-s hat den Film an die "heutigen" TV-Geräte angepasst und das Bild auf herangezoomt, damit der schwarze Rand, der oben wie unten, links wie rechts das Bild umgeben hätte verschwindet. Dies wirkt sich leider nicht ganz positiv auf die bereits leicht unscharfe Präsentation aus, ist aber immer noch akzeptabel. Vom Bild selbst geht jedoch nichts verloren. Störend ist wiederum, dass wie bei allen Filmen der Collossalreihe ein Untertitel fehlt (ausser in den eingefügten Szenen). Brad Harris, kann hier zwar durch seine imposante Statur, die er wie viele seiner Kollegen durch Bodybuidling erlangte überzeugen, doch sein schauspielerisches Können läßt etwas zu wünschen übrig. dies mag daran liegen, dass Brad Harris eigentlich ein Stuntman und Regisseur ist, der nur die Grundlagen des Schauspielunterricht genoss, doch seine anderen Muskelkollegen, die in den 1960igern von hauptsächlich Amerika nach Europa kamen konnten dies teilweise besser ohne vormals überhaupt vor einer Filmkamera gestanden zu haben.
Trotzdem ist und bleibt Brad Harris ein Symbol des Bodybuilding, ohne den Arnold Schwarzenegger wohl nicht der geworden wäre, der er heute ist. Zu sehen bekamen wir B. Harris nicht nur in Sandalenfilmen, sonder auch in deutschen Serien, wie der Krimireihe Derrick oder aber auch an der Seite von Mario Adorf in "Die Goldsucher von Arkansas", sowie in dem James Bond Abklatsch Kommissar X. Brad Harris lebte eine Zeitlang in Deutschland. München wurde zu seiner 2. Heimat; jedes Jahr seit 50 Jahren besucht er uns auf dem Oktoberfest.