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Nachdem er drei Jahre lang in einer abgeschiedenen Felsenhöhle meditiert hat, kehrt der junge buddhistische Mönch Tashi mit seinem Lehrmeister Apo zurück in ihr Kloster. Doch die Rückkehr verläuft anders als geplant: Anstatt sich der geistigen Lehre zu widmen, wendet Tashi sich weltlichen Genüssen zu. Als er beim Segnen der Ernte in einem Dorf die hübsche Pema trifft und, angeregt durch die Kunst des Tantras, erste sexuelle Erfahrungen sammelt, verlässt er das Kloster. Er heiratet Pema, bekommt einen Sohn und genießt die Freuden eines weltlichen Daseins. Doch das Leben außerhalb der Klostermauern hat auch Schattenseiten. Tashi erliegt den Versuchungen einer Wanderarbeiterin und bringt das ganze Dorf in Schwierigkeiten, indem er die herkömmliche Lebensweise modernisiert. Erst ein gewaltiges Feuer, das sein Hab und Gut vernichtet, lässt Tashi seinen Lebensweg überdenken.
Tashis Weg zur spirituellen Erleuchtung ist eine bildgewaltige Neuerzählung der Siddhartha-Legende. Wie Siddhartha gibt sich Tashi den weltlichen Genüssen hin, um schließlich Frau und Kind zu verlassen und seiner wahren Bestimmung zu folgen. Dieser spirituellen Lovestory verleiht Nalin durch opulente Bilder der Bergwelt und einer überwältigenden Farbenpracht eindrucksvoll Ausdruck. Der Franzose Cyril Morin liefert dazu den passenden Soundtrack: Mönchsgesänge entführen in andere Welten, und mit dem Stück "Bumblebee" ist sogar ein Gedicht des sechsten Dalai-Lamas vertreten.
Wer sich für die buddhistische Kultur interessiert und Filme wie Himalaya oder Kundun mag, dem sei diese exotische Arthaus-Perle wärmstens ans Herz gelegt. --Birgit Schwenger
Was mich am meisten fasziniert ist, dass der Film mit sehr wenig Dialogen auskommt und die Schauspieler durch Mimik und Gestik unglaublich viel Atmosphäre erzeugen.
Die Story selbst ist auch wohl für jeden gut nachvollziehbar (ich kann mir vorstellen dass jeder Mönch mal solche Momente hat).
Der Schlussmonolog der Frau ist auch einer der Interessantesten die ich bisher in Filmen erlebt habe.
Protagonist des 140 Minuten langen Films ist der junge Mönch Tashi. Nach dreijähriger Meditation wird der Lama von den Mönchen seines Klosters zurück ins Leben geholt. Doch Tashi hat sich verändert. In ihm entwickelt sich ein Verlangen nach Frauen und körperlicher Liebe. Als er bei einer Erntesegnung die hübsche Pema trifft, verlässt er das Kloster und heiratet sie. Doch auch das Leben außerhalb des Mönchdaseins birgt Probleme und Gefahren, wie Tashi früh genug erfahren muss...
Mit „Samsara" realisierte der indische Regisseur Pan Nalin („Ayurveda") sein bisher größtes und ehrgeizigstes Filmprojekt. Seine Geschichte über die Liebe eines Mönchs zu einer einfachen Arbeiterin kommt völlig ohne Klischees aus und ist dennoch sehr gefühlvoll und packend. Dazu kommen die wunderschönen Panoramen des Himalaya, was für einzigartig schöne Naturaufnahmen sorgt. Besondere Erwähnung verdient auch die Filmmusik und die exzellenten Schauspieler, die für eine sehr intensive Atmosphäre des Films sorgen. Dieses Zusammenspiel zwischen den beeindruckenden Bildern, der atmosphärischen Musik und der faszinierenden Story über Liebe und Sinn im Leben sorgt für ein Filmerlebnis der besonderen Art.
Wer mit den Themen Buddhismus und Tibet nur im Geringsten etwas anfangen kann, sollte diesen Film gesehen haben.
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