...gibt es endlich den siebten Band. Wunderbar, dass sich Paul Maar noch einmal aufraffen konnte, die Sams-Geschichte fortzusetzen. Dieser Sams-Band ist in zweierlei Hinsicht etwas besonderes, die Zeichnungen im Buch sind das erste Mal in Farbe, und das Buch entstand in Zusammenarbeit mit Ulrich Limmer, Filmproduzent und Drehbuchautor, der bereits mit Sams" und Sams in Gefahr" die Samsbücher eins bis fünf verfilmt hat. Sams im Glück" wird deshalb auch 2012 ins Kino kommen.
Das rothaarige, rüsselnasige und rotzfreche Sams wohnt nun schon seit fünfzehn Jahren bei Bruno und Mara Taschenbier.
Herr Taschenbier befindet sich gerade in einer ausgewachsenen Midlife-Crisis. Ihn langweilt sein Job, er hasst es, dass sein Sohn zum Schafe züchten nach Australien ausgewandert ist, und er hat keine Ahnung, wozu er eigentlich noch gebraucht wird.
Als er beginnt, sich merkwürdig zu benehmen, fällt es zunächst nicht besonders auf. Bruno Taschenbier plündert nachts den Kühlschrank, bekommt rote Haarsträhnen, tanzt herum und reimt und entführt sogar einen Linienbus. Als er nachts in eine Schokoladenfabrik einbricht und im Gefängnis landet, beginnt seine Frau, sich Sorgen zu machen.
Einzig das Sams ahnt, was vorgeht. Das Übersams hat es gewarnt: Wenn ein Sams mehr als fünfzehn Jahre, fünfzehn Tage und fünfzehn Stunden bei einem Menschen bleibt, passiert etwas Schlimmes. Nur wenn das Sams in die Samswelt zurückkehrt, kann es das Unheil verhindert. Tief im Innersten weiß das Sams, dass es mit der Prophezeiung des Übersams zu tun hat, dass Papa Taschenbier immer samsiger wird. Aber das Sams will Familie Taschenbier nicht verlassen, es gehört doch inzwischen zur Familie.
Als aber die Geschichte droht, aus dem Ruder zu laufen", muss sich das Sams entscheiden. Soll es in die Samswelt zurückkehren und Familie Taschenbier nie mehr wiedersehen? Oder gibt es doch noch eine andere Lösung?
Eine wunderbare neue Sams-Geschichte. Ein Muss für alle Sams-Fans.