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Same (1988)
 
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Same (1988)

Jeremy Days Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (27. September 1988)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Polydor (Universal)
  • ASIN: B000008H1B
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118.426 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Julie Thru The Blinds 2:39EUR 0,99
Anhören  2. Are You Inventive? 3:44EUR 0,99
Anhören  3. Brand New Toy 4:01EUR 0,99
Anhören  4. That's What I Call Love 3:29EUR 0,89
Anhören  5. Rome Wasn't Built In A Day 4:28EUR 0,99
Anhören  6. Fantastic Friend 3:52EUR 0,99
Anhören  7. Food & Coffee 4:31EUR 0,99
Anhören  8. This World 4:09EUR 0,99
Anhören  9. Starting To Pretend 4:48EUR 0,99
Anhören10. Raintree Country 3:44EUR 0,99
Anhören11. The End 5:14EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Audio

"Julie Thru The Blinds' ist für mich eine Art Reinkarnation des Pop", lobt Sänger und Texter Dirk Darmstaedter (23) vollmundig den Opener ihres De- büts. Aber oh Wunder, der Mensch hat recht: Derart intelligente, eigenwil- lige und kraftvolle Pop-Musik ist extrem rar geworden. Als Real McCoys 1985 gegründet, erspielte sich die Truppe zunächst nur Live-Meriten. Ent- decker und Manager Alexander von Oswald überfiel das Londoner Produzenten- duo Clive Langer und Alan Winstanley (Elvis Costello, Madness, Hothouse Flowers) mit einem Demoband. Die waren perplex - und begeistert. So fanden sich Dirk Darmstaedter, Bassist Christoph Kaiser, Keyboarder Louis Chri- stian Oberlander, Gitarrist Jörn-Christof Heilbut und Drummer Stefan Rager postwendend dieses Frühjahr für dreieinhalb Monate in den Londoner West- side-Studios wieder. Hilfreich stand Prominenz zur Seite: sechs Streicher des Londoner Symphony Orchestra, von Anne Dudley (Art Of Noise) in Szene gesetzt, Percussionist Luis Jardim (David Bowie, Grace Jones) - und vor allem das Bläsertrio Gary Barnacle, Peter Thoms und John Thirkell, zuletzt beim Mandela-Konzert multifunktional im Einsatz. All diese Zutaten inte- grieren die fünf Hamburger Twens nahtlos in ihr Band-Konzept: kompakter Gruppensound auf komplexer Beat-Basis. Da dringt Lou Reed durch ("Brand New Toy"), klingen Bowie ("Starting To Pretend") und Shadows-Gitarren ("That's What I Call Love") an, fließen pulsierende Rhythmen mit schwelge- rischen Keyboards, schnittigen Gitarrenriffs und durchweg stimmigen Vokal- harmonien zusammen. The Jeremy Days sind die heißesten deutschen Newcomer des Jahres, reif für die internationale Karriere.

© Audio

Stereoplay

Im Blindtest tippt der Hörer auf eine Band aus dem Vereinigten Königreich. Ausgefeilte Harmonien, blitzsaubere Bläsersätze, intelligente Songs und entspannte Atmosphäre, dazu noch die beiden Top-Produzenten Clive Langer und Alan Winstanley (Hothouse Flowers, Madness, Dexys Midnight Runners): kein Zweifel, die Jeremy Days können nur Engländer sein. Weiß der Teufel, wo die Briten immer so tolle neue Leute hernehmen. Ach, diese berühmten Trendmeilen um Liverpool und London ... Stop! Der Tip geht ins Leere. Die Band um den 23jährigen Songschreiber Dirk Darmstaedter kommt aus der Bundesrepublik, die Rock-Experten gern als Entwicklungsland ausweisen. Weshalb - darüber sind schon ganze Studien angefertigt worden. Der einleuchtendste Grund ist wohl, daß sich die deutschen Plattenfirmen lieber den Nachwuchs von den Konzernmuttis in England und den USA herankarren lassen, als selbst auf Talentsuche zu gehen. Doch ab und zu quälen sich doch noch hiesige Talente durch die Instanzen - vor einem Jahr waren es die Berliner Rainbirds, jetzt kommen die Jeremy Days aus Hamburg ans Tageslicht. Dreieinhalb Monate bezogen die vier Musiker in einem Londoner Studio Quartier, um ihr Debütalbum aufzunehmen - eine Platte voller federleichter Popsongs, die manchmal an Gruppen wie Prefab Sprout oder Scritti Politti erinnern, aber dennoch ihre Eigenständigkeit be- wahren: Da gibt es zackige Keyboards in "Julie Thru The Blinds", fröhliche Unbekümmertheit in "Brand New Toy" und einen Mitsumm-Refrain in "Fantatic Friend". Luftige Gitarren bewegen sich auf folkigem Grund ("Raintree Country"), und der soulige Schlußtitel "The End" klingt gar wie ein Stück aus dem Majestätsschatz von Prince. Trotz der stilistischen Vielfalt sind alle elf Songs bis in die letzte Note durchdacht und arrangiert. Ganz nebenbei brachten die Hamburger noch das Kunststück fertig, der vorzüglichen Aufnahme den Live-Charakter zu erhalten. Welche britische Nachwuchsband bietet mehr?

© Stereoplay


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Hab mich sofort in die Jungs verliebt, als ich zum ersten Mal "Brandnew Toy" gehört hab. Mann oh Meter, daß hat mich damals umgehauen, daß so was Gutes aus Deutschland kommt. Bis dahin gab es nicht viel was einen geneigten Hörer aufhorchen ließ, zumindest mal für die, die gute Popmusik mögen.

Und dann diese Hamburger, sie hatten alles. Sehr gute Stimmen, tolle Songs, klasse Arrangements, sahen extrem schnuckelig aus und waren obendrein hervorragende Musiker. Und live ein ERLEBNIS!

Tja und dann kamen Ihnen das Ego und die unsäglichen Fischkopp-Schreiberlinge in die Quere und plötzlich dachten sie müßten jetzt Kunst machen.
Das Ende vom Lied - die Band gibts nicht mehr.

Und ich dachte damals, die könnte sowieso keiner mehr aufhalten.

Sehr sehr schade !

Also ein Grund mehr sich dieses Album zu kaufen.

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Big Bang 22. Juli 2002
Format:Audio CD
Mann, waren das coole Katzen. Ich sah die Jeremy Days 1988 in einer Plattenecke im WOM am Kurfürstendamm spielen und für ihr Abendkonzert werben. Ich hatte nie zuvor von denen gehört, habe mich aber infolge des kleinen Gigs spontan dazu umstimmen lassen, diese Platte zu kaufen. Der Erfolg war durchschlagend: "Jeremy Days" wurden zusammen mit Rainbirds Solo-Album zum Soundtrack meiner ersten tage an der Uni. Übrigens erlitt Jeremy Days das gleiche Schicksal wie die Rainbirds: Nach dem furiosen Big Bang folgten weitere Alben, die nicht annähernd an das Debüt heranreichten.
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Format:Audio CD
Damals fand ich das Album grandios. Aber mit der Zeit merkt man, dass dieses Album nicht zeitlos ist. Ich habe gestern versucht es mir - auf Vinyl übrigens - wieder schön zu hören und habe es nicht geschafft. Es hat mich von Titel zu titel immer mehr genervt. Damals war es wichtig, weil es Nichts vergleichbares gab. Dafür einen Bonusstern. Aber das wars dann auch. Schade.
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