Pressestimmen
"'Salzstädte' ist ein brillanter Roman, der wesentlich zum Verständnis der modernen arabischen Welt beiträgt - und damit eines der besten Beispiele dafür, dass man aus guten historischen Romanen richtig viel lernen kann." (Brigitte)
"Ein wunderbarer Roman." (Graham Greene)
"Ein wunderbarer Roman." (Graham Greene)
Cosmopolitan, Oktober 2003
Ein moderner arabischer Klassiker.
Die Tageszeitung
Garantiert ohne arabischen Fundamentalismus, deshalb umso brisanter: Der arabische Schriftstelle, gelernte Ökonom und Erdölexperte Abdalrachman Munif liefert mit seinem Großroman "Salzstädte" die Chronik des Strukturwandels einer ganzen Region, eine Geschichte des Öls aus arabischer Sicht. Der Autor hat Kultstatus beim anspruchsvollen arabischen Publikum. Obwohl das Buch in Saudi-Arabien verboten ist und zollamtlich gesucht wird wie Drogen oder Sprengstoff, kommt es in Großauflagen unters Volk. Munif trifft eben den richtigen Ton. Ausserdem kennt er die Fakten. Er kommt vom Fach, vom Öl, und um die Eroberung des Öls geht es in dieser Geschichte. Ein wunderbares Buch - jenseits aller Wüstenromantik, mit anderen faszinierenden Perspekltiven als dem Blick auf Sanddünen vom Kamelrücken aus.
Die Tageszeitung
Garantiert ohne arabischen Fundamentalismus, deshalb umso brisanter: Der arabische Schriftstelle, gelernte Ökonom und Erdölexperte Abdalrachman Munif liefert mit seinem Großroman "Salzstädte" die Chronik des Strukturwandels einer ganzen Region, eine Geschichte des Öls aus arabischer Sicht. Der Autor hat Kultstatus beim anspruchsvollen arabischen Publikum. Obwohl das Buch in Saudi-Arabien verboten ist und zollamtlich gesucht wird wie Drogen oder Sprengstoff, kommt es in Großauflagen unters Volk. Munif trifft eben den richtigen Ton. Ausserdem kennt er die Fakten. Er kommt vom Fach, vom Öl, und um die Eroberung des Öls geht es in dieser Geschichte. Ein wunderbares Buch - jenseits aller Wüstenromantik, mit anderen faszinierenden Perspekltiven als dem Blick auf Sanddünen vom Kamelrücken aus.
Kurzbeschreibung
Wadi al-Ujun, das Tal der Wasserquellen. Nur der Regen, die Karawanen und das Gebet bestimmen den Rhythmus der Oase. Bis eines Tages Fremde die Stille jäh zerreißen, Amerikaner, die nur nach einem trachten: dem Öl unter dem Wüstensand. Voller Schrecken erleben die Dorfbewohner, wie erst die Palmen, dann sie selbst entwurzelt werden.
Klappentext
Über Jahrhunderte hinweg haben Karawanen ihren Schritt beschleunigt, wenn sie die sanfte, wohltuende Brise der Oase einsogen und die Kamele das Wasser witterten. Doch eines Tages dringt die Moderne in Gestalt einiger Amerikaner in die idyllische Oase am Persischen Golf ein. Ihre Mission: die Erdölvorkommen zu erschließen. Von Stund an ändert sich das Leben in Wadi al-Ujun, dem Tal der Wasserquellen. Anfängliches Erstaunen und die Neugier der Dorfbewohner weichen bald großer Unruhe und bösen Vorahnungen. Eines Morgens werden sie aus dem Schlaf gerissen vom ohrenbetäubenden Lärm der Bulldozer, die alles Leben dem Erdboden gleichmachen. Mut'ib Haddal, Nachfahre der stolzen Utum-Krieger, beobachtet den Anfang der Zerstörung, doch er wartet ihr Ende nicht ab. "Salzstädte" ist Teil eines fünfbändigen Werkes, nach dessen Beendigung die saudi-arabische Regierung dem Autor die Staatsbürgerschaft entzog. Der Zyklus wurde auf den Index gesetzt. Seither lebt Munif im Exil. Er rächte sich, indem er noch mehr Romane schrieb. Jedes neue Buch von ihm gelangt illegal, auf Schleichwegen, nach Saudi-Arabien, wo es zur Lektüre heimlich von Hand zu Hand gereicht wird.
Über den Autor
Abdalrachman Munif wurde 1933 in Jordanien geboren. Sein Vater stammte aus Saudi-Arabien, seine Mutter aus dem Irak. Munif studierte Jura und Ökonomie und promovierte im Fachgebiet Erdölwirtschaft. Er arbeitete unter anderem als Wirtschaftsexperte für die OPEC. Sein Roman "Salzstädte" ist Teil eines fünfbändigen Werkes, nach dessen Fertigstellung die saudi-arabische Regierung Munif die Staatsbürgerschaft entzog. Seither lebt er im Exil in Damaskus. Er rächt sich, indem er weiter Romane schreibt. Sie alle gelangen auf Schleichwegen nach Saudi-Arabien, wo sie heimlich von Hand zu Hand gereicht werden.