Auch wenn es wundervolle Momente in diesem Liebesdrama gibt (z.B. wenn der Fischer am Anfang im Pub dieses schottische Lied singt, oder wenn sich die Intellektuelle nach Jahren an ihn erinnert, als sie nach den Männern ihres Lebens gefragt wird), fällt mir auf, dass die Grenze zwischen Kunst und Kitsch des Öfteren überschritten wird - und dass sich beides in "Salz auf unserer Haut" wiederfindet. Schön ist der Film, aber für eine Bronzemedaille unter den Literaturverfilmungen scheint es mir nicht ganz zu reichen. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich keine Vergleiche zur Vorlage ziehen kann, da ich diese nicht gelesen habe (gibt ja so viele berühmte Bücher - da ist's manchmal zeitsparender, mit dem Film anzufangen).