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Der Film steht und fällt mit dem glaubwürdigen Altern seiner Figuren. Das funktioniert bedingt. Greta Scacchi kann eine Frau im Alter von etwa 50 Jahren nicht ganz und gar überzeugend darstellen. Vincent D'Onofrio wiederum hat sich viele Gedanken darüber gemacht, wie ein Mann altert. Das sieht man seiner Körpersprache an, mit der er Gavin in verschiedenen Phasen seines Lebens zeigt. Beide Schauspieler besitzen Chemie. Man nimmt ihnen die fast ewiglich währende Liebe, die heimlich bleiben muss, ab. "Salz auf unserer Haut" ist ein stiller, ein wenig trauriger Film, gerade richtig, um den Geist hängen zu lassen. Kein Film, der für eine Feel-Good-Stimmung sorgt, aber das visuelle Äquivalent zu einem richtig guten REM-Song. Fazit: Schön, aber eher für ein älteres Publikum, das die Qualitäten des Films zu schätzen weiß.
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben geben sich natürlich. Dabei wird auf warme, aber eher zurückhaltende Farbtöne gesetzt. Rauschen ist erkennbar, hält sich jedoch in Grenzen. Bisweilen fällt Treppchenbildung auf (Nase von Greta Scacchi bei 00:13:57). Dazu kommt, dass die Kompression für Artefaktbildung sorgt (00:15:07). Die Schärfe ist angenehm, aber bietet keine allzu große Detailzeichnung. Der DD 5.1-Upmix ist nett. Natürlich ist dies nicht der Film, der besonders davon profitieren würde, aber das Rauschen des Meeres klingt deutlich umfassender. Die Dialoge sind gut verständlich, aber etwas zentriert. Im Deutschen hat man etwas klarere Sprachwiedergabe als im leicht muffigen O-Ton. Die Featurette geht keine fünf Minuten und ist dementsprechend überflüssig. Die Interviews mit den Hauptdarstellern und dem Regisseur sind zwar etwas länger ausgefallen, ergehen sich aber auch in Allgemeinplätzen. Mehr mag es zu diesem Film nicht geben, vom Hocker reißt das Material aber trotzdem nicht. --movieman.de
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George, die junge, intellektuelle Tochter eines Schotten und einer Französin, verliebt sich in den Sommerferien in einem schottischen Dorf in den Bauernsohn Gavin. Diese Liebe soll die beiden ein Leben lang nicht mehr loslassen, auch wenn George, zurück in Paris, studiert und eine emotionslose Sex-Affäre lebt, während Gavin Fischer wird und sich mit der bodenständigen Josie verlobt. Noch Jahrzehnte später - George ist geschieden und lebt mit ihrem Sohn an der amerikanischen Ostküste, Gavin ist Vater dreier Kinder und immer noch Fischer - halten sie an ihrer von den Nöten des Alltags unbelasteten "amour fou" fest, die erst durch Gavins Tod ein Ende findet.