Ich habe die Rezensionen die vor der meinen veröffentlicht wurden alle gelesen, und muss sagen soviele unterschiedliche Meinungen haben mich dazu veranlasst, einfach auch noch eine dazu zuschreiben!
Zu dem Buch:
Regal wächst als Waise bei ihren Großeltern im spießigen 18. Jahrhundert in Boston auf. Ihre Großeltern sind streng und leben mehr als sparsam. So erstaunt es Regal doch sehr, dass sie nach dem Ableben der Großeltern ein Vermögen erbt. Sie fährt nach Enland ins noch spießigere London, zu einer Zeit an der Emanzipation noch nicht einmal in den Anfangsbuchstaben bekannt ist. Sie versucht ihren Vater zu finden und setzt sich bei der Londoner Gesellschaft mit Selbstbewußtsein und Intelligenz durch. Sie verliebt sich in einen Dänen, Jorge Jorgensen, gefühlvoll, dramatisch und voller Überraschungen nimmt das Schicksal seinen Lauf, um dann tragisch und schmerzlich zu enden!
Sicherlich wünschen sich alle wie immer ein Happy-End, doch ich finde hier
passt es ganz genau so, wie die Verfasserin es uns beschreibt, und mal ehrlich kann man glücklicher sterben, wenn es denn schon sein muß?
Zur Autorin:
Ich habe nahezu alle Bücher von Patricia Shaw gelesen. Die meisten, oder eigentlich fast alle, handeln von der Pionierzeit des australischen Kontinents, die Shaw sehr beindruckend und realistisch darzustellen weiß, da sie sich genauestens informiert hat, und an der Quelle zu diesen Geschichten saß und gearbeitet hat. Vor allem ihre realistische Schilderung über die Aboriginees und ihre Kultur, die Shaw immer wieder in ihre Romane integriert, fesseln einen immer wieder.
Sicherlich haben meine Vor-Rezesenten in dem einen Recht, es liest sich teilweise etwas schleppend durch die alzu genauesten Schilderungen, aber ich würde das Buch immer wieder zur Hand nehmen, es ist es allemal wert!