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Salz und Asche: Roman [Taschenbuch]

Martha Sophie Marcus
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

18. Oktober 2010
Üppig, farbenprächtig und sinnlich

Lüneburg 1656: Die 17-jährige Susanne Büttner, Tochter eines Salzfassmachers, führt seit dem Tod ihrer Mutter den Haushalt. Ihr Leben ist hart und eintönig, doch dann verliebt sie sich in den Schmiedegesellen Jan, der einen abenteuerlichen Ruf hat. Als ein Verbrechen geschieht und Jan und Susanne in die Aufklärung verwickelt werden, kommen sie sich schnell näher. Gleichzeitig macht der reiche Patriziersohn Lenhardt Susanne den Hof. Und sie muss sich entscheiden, ob sie Lenhardt heiraten oder mit Jan den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft wagen soll.


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Salz und Asche: Roman + Herrin wider Willen: Roman + Die Bogenschützin: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (18. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442472164
  • ISBN-13: 978-3442472161
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, verbrachte ihre Kindheit mit Pferden, Hunden und viel Freiheit zwischen Kleinstadt- und Landleben. Sie studierte in Hannover Germanistik, Soziologie und Pädagogik und lebte anschließend zwei Jahre in Cambridge, UK. Ihr Interesse an der Vergangenheit reicht bis in ihre Kindheit zurück.
Heute wohnt sie mit ihrer Familie in Lüneburg und betreibt begeistert Bogensport.
Mit "Herrin wider Willen", einer Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg, legte sie ihren ersten Roman vor. "Salz und Asche", ein Lüneburg-Roman, der im Jahre 1656 beginnt, folgte. "Der Rabe und die Göttin", ein Roman aus der Wikingerzeit, erschien im Jahr 2011, "Die Bogenschützin" im Jahr 2012. Und mit "Rabenherz und Elsternseele" (Baumhaus Verlag) ist Marthas erster Roman für junge Leser entstanden.
Weitere Bücher sind in Vorbereitung.

Mehr zur Autorin auf www.ms-marcus.de und www.martha-s-marcus.blogspot.com

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg. Mit "Herrin wider Willen", ihrem ersten Roman, feierte sie ein grandioses Debüt. Seitdem sind weitere historische Romane von ihr bei Goldmann erschienen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Tote im Fluss
Hexenkind! Totes M�hen, Wiederg�er!� Die Gasseng�ren konnten es wieder einmal nicht lassen. Susanne B�ttner b�ckte sich, hob eine vertrocknete R�be aus dem Stra�ndreck auf und warf sie nach den aufkreischenden Kindern. �Wartet, ich helf euch, Lumpengesindel!�
Die meisten von ihnen liefen lachend davon, aber die drei gr��en Jungen gingen r�ckw�s und machten r�de Gesten.
Susanne schl�pfte aus ihren Holzpantinen, lie�ihr B�ndel auf den Boden fallen und raffte den Rock, um loszulaufen. Das gen�gte, um auch die letzten Plagegeister in die Flucht zu schlagen. Sie konnte ihre Schuhe wieder anziehen.
Ihre gro� Schwester stand wie immer mit gl�henden Wangen und gesenktem Kopf da. Regine wehrte sich nie selbst, obwohl der Spott ihr galt.
Susanne streckte die Hand nach ihr aus. �Komm weiter, Gine. Die kommen nicht zur�ck.�
Seit sieben Jahren trieben die Kinder es so. Man h�e meinen sollen, der Reiz h�e im Laufe der Zeit nachgelassen, doch so, wie immer neue Kinder heranwuchsen, wuchs auch die Spottlust nach. Susanne war jederzeit auf einen kleinen Kampf gefasst, wenn sie mit Regine ausging. Dabei waren sie beide inzwischen erwachsen, und zu handgreiflichen Auseinandersetzungen war es schon seit langer Zeit nicht mehr gekommen.
Sie gingen an der Ratsapotheke vorbei bis zum Haus des Scherenschleifers. Susanne hatte eine Schere, ein Messer und eine Abziehklinge f�r Fassgauben im B�ndel.
Der Scherenschleifer hatte Zeit, die Arbeit sofort zu tun. Susanne h�e gern gewartet, um zuzusehen, wie er das Werkzeug sch�te. Regine jedoch zog es zum Wasser, wie es sie immer zum Wasser zog, als h�e diese Anziehung nicht schon genug Schaden angerichtet.
Susanne seufzte und gab nach. �Wir kommen sp�r wieder�, sagte sie dem Scherenschleifer. �Meine Schwester m�chte den Fluss sehen.�
Der Handwerker nickte. �Merkw�rdig ist das schon. Man sollte meinen
�Ja, ja, sollte man. Aber so ist es eben nicht.� Susanne l�elte ihm entschuldigend zu und beeilte sich, Regine einzuholen, die schon zum Ufer der Ilmenau unterwegs war, auf ihre schwebende, deshalb aber nicht weniger zielstrebige Art.
Sie wanderten durch das Rote Tor aus der Stadt hinaus und auf dem Pfad am Flusslauf entlang bis zu den Bleichwiesen. F�r Ende Mai war es noch k�hl, aber besonders hier roch die feuchte Erde so angenehm nach Sommer, dass man ganz verga� wie die Ilmenau in dieser Jahreszeit stinken konnte.
Susanne �berlegte, ob sie allm�ich umkehren sollten, als sie h�rten, dass am Wasser etwas Ungew�hnliches vor sich ging.
Regine stieg die B�schung hinunter, und Susanne folgte ihr gewissenhaft. Unten hatten sich Menschen versammelt, die aufgeregt miteinander redeten, einige standen bis zu den Knien im Wasser auf der kleinen Sandbank, wo sonst Frauen die W�he aussp�lten. Einen B�ttel erkannte Susanne, ein paar Kinder und W�herinnen. Noch verdeckten sie Susanne und Regine die Sicht auf den Grund ihrer Aufregung, aber verstehen konnte man sie schon.
�Sie hat einen Stein um den Hals, der Herrgott sei ihr gn�g.�
�Ja, der Herrgott sei's, der Pastor wird es nicht sein.�
�Wer ist es denn?�
�Eine aus den Schiffergassen.�
Susanne blieb stehen, als sie begriff. Unweigerlich wurde ihr Blick vom flie�nden Wasser angezogen. Wei�trieb ein Laken im Fluss, das eine W�herin vor Schreck hatte fallen lassen. Es bewegte sich in der Str�mung, als w� es etwas Lebendiges. So hatte sich der Unterrock ihrer Schwester bewegt, als sie leblos im Wasser des Hafens trieb. Wei� wei�wie die offen flatternden B�er der Haube, die Regine jetzt trug, als sie die Tote betrachtete, die auf der Sandbank lag.
Susanne beobachtete ihre Schwester �stlich. Mit gro�n Augen sah Regine hinunter, staunend wie die Unschuld selbst, dann blickte sie wieder aufs Wasser. Wei�gl�te das spiegelnde Sonnenlicht auf den kleinen Wellen des Flusses und lenkte ihren Blick von der Leiche ab, die sie im selben Moment zu vergessen schien. Sie l�elte vertr�t.
Woran dachte ihre Schwester blo� Susanne hatte so oft versucht, sie zum Sprechen zu bringen, aber Regines Gedanken blieben meistens eingesperrt. �Regine? Komm, wir wollen nach Hause.�
Regine sch�ttelte den Kopf, l�elte lieb und ging einen
Schritt n�r an die Menschen heran, die sich die Tote ansahen. Einen Moment schaute sie noch, dann drehte sie sich zu Susanne um. �Sah ich so aus?�
Susanne zwang sich, einen Blick auf die ertrunkene Frau zu werfen, die schmutzig und aufgedunsen war. �Nein. Du sahst anders aus. Wei�und rein, wie ein Engel. Komm, Regine. Vater wartet.� Sie streckte ihr die Hand hin.
Regine l�elte nur. �Wei�wie die G�e. Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?� Sie fing leise an zu singen, und Susanne f�hlte die altbekannte Scham. Energisch griff sie nun die Hand ihrer Schwester und zog sie mit sich. �Gine, da ist ein Mensch gestorben. Man singt kein Kinderlied, wo ein Mensch gestorben ist.�
�Sie wacht nicht wieder auf?�, fragte Regine.
�Nein�, sagte Susanne und f�hlte sich alt und m�de. �Das wei� du doch. Nur du bist wieder aufgewacht.�
�Warum ist sie ins Wasser gefallen?�
Susanne half Regine die kleine Steigung der Uferb�schung hinauf. �Das wei�ich nicht. Woher soll ich das wissen?�
�Wei� wei�nicht, wei߫, sang Regine und lachte ein kleines kindliches Lachen. �Suse, liebe Suse
Das Haus der B�ttners lag im Marktviertel, jedoch nicht weit entfernt vom S�lzviertel und der Saline, denn Salztonnen waren �ber Jahrhunderte das Hauptgesch� der Fassmacher gewesen.
An der Vorderfront von Susannes Elternhaus wuchsen Wein, violette Waldreben und rote Kletterrosen, so wie an den Nachbarh�ern. Die Eingangst�r war ein Kunstwerk der Holzschnitzerei, dessen filigran durchbrochene Muster Susanne und ihre Geschwister von klein auf fasziniert hatten. Alle B�ttnerkinder wussten, wie es sich anf�hlte, mit den Fingerchen die Schnitzereien nachzufahren. Benutzen taten sie die T�r selten, fast immer bogen sie in die Durchfahrt seitlich vom Haus ein und liefen zur Hintert�r, wo nicht gleich jemand fragte, ob sie saubere F�� hatten.
Au�rdem gab es im Hinterhof die Werkstatt. Als Kind hatte es zumindest Susanne eher dorthin gezogen als in die K�che, wo die Mutter jederzeit Arbeit zu verteilen hatte.
Auch als sie nun mit Regine von ihrem etwas ungl�cklichen Ausflug heimkam, h�e sie gern bei ihrem Vater und ihren Br�dern hereingeschaut. Doch zuvor wollte sie die ersch�pfte Regine ins Haus bringen.
Auf dem Tisch neben der Hintert�r stand ein Reisigkorb mit trockenen Saaterbsen, und unter der Bank scharrten die H�hner. Jemand musste eben noch hier in der Sonne gesessen und Erbsen verlesen haben.
Regine blieb stehen und sah tr�end den H�hnern zu. So konnte sie Stunden stehen. Susanne seufzte - wenn sie ihre Schwester allein drau�nlie� konnte es geschehen, dass sie davonlief. Oder es kam ihr in den Sinn, auch die guten Saaterbsen an die H�hner zu verf�ttern. Sanft fasste sie ihre Schwester am Arm. �Regine, komm, Lene und die Muhme brauchen gewiss Hilfe.�
Die alte Muhme, die in ihrer K�che arbeitete, seit Susanne denken konnte, war dabei, Schmalzbrote zu schmieren. Ihre Base Lene goss D�nnbier durch ein Seihtuch in den Krug. Es w�rde bald Mittagessen geben.
Auf der Tischkante sa�ihr j�ngstes Geschwisterkind, Liebhild, und biss bereits in eine Stulle. Sie war sieben Jahre alt, nicht mehr klein also, aber weil sie das j�ngste Kind der B�ttners bleiben w�rde, durfte sie vieles, was den �teren verboten worden w�. Das war auch zu Lebzeiten ihrer Mutter nicht anders gewesen.
Liebhild blickte auf, als sie hereinkamen, und ihre Augen leuchteten. �Da seid ihr! War es sch�n?�
Regine lie�es sich gefallen, dass Susanne ihr aus dem Umhang half, und l�elte ihre kleine Schwester an. �Ja. Sch�n war es. Wir waren am Wasser.�
Sch�n war es. Susanne sah wieder die tote Frau...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Seite zu viel 6. Februar 2011
Format:Taschenbuch
In der Regel sind sich all die historischen Romane, in denen eine Frau im Mittelpunkt steht, sehr ähnlich: viel Herzschmerz, dafür aber wenig Handlung. "Salz und Asche" ist da ganz anders. Sicherlich sucht auch die Protagonistin Susanne ihr Liebesglück. Im Vergleich zu anderen Romanen wächst diese Liebe aber langsam heran und wirkt daher weniger kitschig. Außerdem steht diese Liebe nicht im alleinigen Mittelpunkt. Die "zweite Haupthandlung" ist nämlich eine wirklich interessante Kriminalgeschichte, die zwar relativ früh aufgeklärt wird, deren Nachwirkungen sich aber bis auf die letzten Seiten des Romans erstrecken.

Durch einige überraschende Wendungen gibt die Autorin der Geschichte immer neuen Antrieb und folglich gibt es keine Seite, die unnötig oder gar langweilig wirkt. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Autorin nicht nur immer aus Susannes Sicht schreibt, sondern wir auch einen Blick auf das Gefühlsleben unseres "Helden" Jan werfen dürfen. Durch diesen Stil wachsen einem beide sehr ans Herz - vor allem da Männer ihre Gefühle bekanntlich ja nicht allzu gerne preisgeben - und man bekommt einen besseren Überblick über das damalige Leben, schließlich leben beide in recht unterschiedlichen Welten. Gelungen sind aber nicht nur die Protagonisten, auch ein Großteil der Nebenfiguren ist unglaublich sympathisch. Daher kann man bei diesem Roman einfach nur von einem überraschend gelungenem Gesamtwerk sprechen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sittengemälde und romantische Kriminalgeschichte 3. Februar 2011
Format:Taschenbuch
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Suche nach verschwundenen Kindern und die Aufklärung eines damit in Zusammenhang stehenden Verbrechens, das die Böttchertochter Susanne aus gutbürgerlichem Haus und den Schmiedegesellen Jan zusammenführt. Aber auch die Gegensätze von Wohlstand und Armut, Gesellschaft und Individuum, Wunschträumen und Realität, kurz Salz und Asche.
Das Buch bietet ein schönes Sittengemälde von Lüneburg nach dem 30 jährigen Krieg, liebevoll gezeichnete Figuren, Spannung und die Romantik der ersten Liebe. Wie sein Vorgänger "Herrin wider Willen" glänzt auch "Salz und Asche" durch eine lebendige, zeitgemäße Sprache und mühelosen Stil. Die Autorin bindet historische Fakten und Begebenheiten gekonnt in die Handlung ein, ohne diese damit zu beschweren oder zu überfrachten.
Das Ergebnis ist eine interessante, originelle als auch bewegende Geschichte, die lediglich zum Ende hin etwas vom eingeschlagenen Kurs abweicht. Mit Susanne und Jan hat Martha Sophie Marcus wieder ein charmantes Paar geschaffen, dem man ein Happy-ending von Herzen wünscht. Man darf auf weitere Werke der Autorin gespannt sein.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und überraschend 19. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Ich habe "Salz und Asche" gerade durch gelesen und kann mich dem vernichtenden Urteil der ersten Rezensentin nicht anschließen.

Ja, es geht in der Geschichte um ein Verbrechen, aber auch das Lüneburg des 17ten Jahrhunderts, mit dem immer weniger lukrativen Salzgeschäft (Es hat dann noch bis 1980 überlebt), und die Liebe sind gut vertreten.
Wie beim ersten Buch von Martha Sophie Marcus, "Herrin wider Willen", haben es auch in dieser Geschichte die Liebenden es weder leicht mit ihrer Umwelt noch mit sich selbst. Daraus zieht die Geschichte mindestens genau so viel Spannung, wie aus der Aufklärung des Verbrechens. Die Motivation des "Verbrechers" ist dann aber auch noch für eine Überraschung gut.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannender Whodunit in Lüneburg 29. Januar 2011
Von bonomania VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Martha Sophie Marcus ist hier ein spannender und logisch durchdachter Histokrimi gelungen.
Einmal angefangen kann man das Buch sehr schwer wieder aus der Hand legen. Man will schließlich wissen, wer es gewesen ist und wie der Fortlauf der Handlung weitergeht.

In Ihrem 2. Roman, der wieder in Lüneburg spielt, haben wir es mit der Aufklärung von verschwundenen Kindern zu tun. Albert vermisst seine beiden Geschwister Minna und Paul und als seine Stiefeltern tot aufgefunden werden, wird er des Mordes in 2 Fällen beschuldigt und verhaftet.
Bevor er ins Gefängnis kommt, bittet er Jan nach seinen beiden Halbgeschwistern zu suchen. Gemeinsam mit Susanne macht er sich auf die Suche nach den Kindern und dem Mörder von Alberts Stiefeltern.

Eine aufregende Suche beginnt, bei der allerhand passiert bis zur Auflösung.
Ich war diesmal angenehm überrascht, da dieser Roman vom Stil so ganz anders war als ihr erster Roman. War dieser eher ein Liebesroman mit historischem Touch, ist "Salz und Asche" ein klassischer Whodunit, der mich ein bisschen an die Romane von Susanne Eder und Silvia Kaffke erinnert hat beim Lesen.

Ich werde hier nichts weiter vom Inhalt verraten, also Buch kaufen und lesen, es lohnt sich.
Wer auf einem klassischen Whodunit Histo Krimi steht, ist hier bestens bedient.
Mit dabei sind 3 Katzen und 2 Doggen.

Was für mich persönlich ganz wichtig war: in diesem Roman gibt es keine Vergewaltigungen, die Personen werden nicht eindimensional oder schwarz weiß gezeichnet. Hier sind die Bösen nicht wirklich böse. Es gibt auch keine Ansammlung von schwülstigen Adjektiven (WIE SCHÖN!!!)

So stelle ich mir einen gelungenen historischen Roman vor.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Salz und Asche
Eine wundervolle Geschichte, gut recherchiert was die Stadt Lüneburg betrifft. Spannend bis zum letzten Augenblick. Das empfehle ich gern weiter.
Vor 1 Monat von Renate Kautz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannender Historienroman!
Man schreibt das Jahr 1656. Der Schauplatz ist Lüneburg, wo die 17-jährige Susanne Büttner, Tochter eines Salzfassmachers seit dem Tod ihrer Mutter den Haushalt... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sabine Erb veröffentlicht
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Es geht um ein 17ähriges Mädchen, das nach dem Tod der Mutter den Haushalt mit Vater, 2 älteren Brüdern, einer 7jährigen und einer älteren geistig... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Betty Katze veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam
Schön zu lesen und reizt zum weiterlesen...was will man mehr! Werde mich nach weiteren Büchern der Autorin umsehen und weiterschmökern!
Vor 5 Monaten von Muckelmama veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Schöner historischer Kriminalroman, gut beschriebene Charaktere,
mit denen man gerne mitfiebern möchte.
Durchgehend spannend geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von BoommachtdasDynamit veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannend und gut recherchiert
zunächst erscheint das Buch etwas langatmig, gewinnt dann jedoch an Komplexität und Spannung.
Zuletzt mochte ich es nicht mehr weglegen.
Vor 6 Monaten von B. Montero veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen salz der Erde
Das Buch ist sehr spannend und verständlich geschrieben. Konnte kaum aufhöhren zu lesen.Ich kaufte mir sofort die nächsten Folgen.Ein guter Historischer Roman. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von anton hojer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen schönes Buch - angenehmer Schreibstil
Ist das erste Buch dieser Autorin, dass ich gelesen habe. Hat mir sehr gut gefallen. Spannend und unterhaltsam geschrieben. Habe bereits ein weiteres Buch der Autorin gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von U.R. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Noch besser als ihr erstes Werk
Nachdem ich "Herrin wider Willen" ausgelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich weitere Bücher der Autorin haben musste. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2011 von Amber
5.0 von 5 Sternen Lesetipp
Susanne Büttner lebt mit ihrem Vater und ihren Geschwistern in Lüneburg. Als sich der wohlhabende Patriziersohn Lenhardt für Susanne interessiert, sieht der Vater... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2011 von Skatersally
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