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Salvador (Special Edition) [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: James Woods, James Belushi, Michael Murphy, John Savage, Tony Plana
  • Regisseur(e): Oliver Stone
  • Format: Special Edition
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. Januar 2010
  • Produktionsjahr: 1986
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
  • ASIN: B002W0QZO6
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

El Salvador im Jahr 1980: Junge Männer, Frauen und Kinder werden während des Bürgerkriegs in dem zentralamerikanischen Staat getötet. Das ganze Land ist ein Ort des Schreckens - außer für Richard Boyle, einen heruntergekommener Kriegsfotografen, der El Salvador als Chance sieht, um seiner Karriere den nötigen "Kick" zu geben. Als er herausfindet, dass der US-Geheimdienst den Krieg unterstützt, gerät er zwischen die Fronten und versucht, sich und seine einheimische Frau in Sicherheit zu bringen.

VideoMarkt

Eine wahre Geschichte: der abgebrannte Fotoreporter Richard Boyle fährt mit seinem ahnungslosen Freund nach El Salvador, um vor Ort vom Bürgerkrieg zu berichten. Hautnah wird er miteinbezogen in den Schrecken und die sinnlose Gewalt der blutigen Auseinandersetzungen, zu denen US-Regierung und CIA ihren Teil beitragen. Er versucht, wenigstens eine Freundin und ihren kleinen Sohn in Sicherheit zu bringen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Im Gegensatz zu Oliver Stones bekannteren Werken wie PLATOON, WALL STREET oder JFK lohnt es sich, den 1986 entstandenen SALVADOR neu zu entdecken. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte, erzählt aus der Sicht des engagierten Fotoreporters Richard Boyle, hat an Aktualität nichts verloren, betrachtet man die Situation in manchen lateinamerikanischen Staaten heutzutage. James Woods liefert die jede Sekunde fesselnde Darstellung eines zunächst unsympathischen, ungehobelt wirkenden Charakters, der nur den schnellen Dollar und billigen Sex in San Salavador zu suchen scheint. Durch die Liebe zur Einheimischen Maria wird er schließlich tiefer in die revolutionären Ereignisse verwickelt, als es ihm und seinem besten Freund Dr. Rock - ebenfalls fantastisch aufspielend: James Belushi - lieb sein kann.

Die Umsetzung des mehr als 20jährigen Streifens ist durchweg gelungen. Naturgemäß darf man nicht das High-Def-Feeling aktueller Produktionen erwarten, was aufgrund des dokumentarischen Stils (und damit unvermeidbar: Filmkörnung) allerdings auch gar nicht notwendig ist. Vielmehr punktet der Transfer durch das saubere, von Verunreinigungen nahezu vollständig befreite Bild, den mit Abstrichen in wenigen Nachtaufnahmen sehr guten Kontrast und insbesondere bei Nahaufnahmen hervorragende Detailfülle. Die ohnehin schwüle Atmosphäre über die gesamte Laufzeit wird durch die einzeln zählbaren Schweißtropfen bei jedem Protagonisten nochmals verstärkt. Die deutsche Tonspur büßt gegenüber dem Original zwar an Dynamik ein, dennoch ist die saubere, jederzeit klar verständliche Abmischung zu würdigen.
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Format: DVD
Wem Roger Spottiswoodes "Under Fire" gefallen hat, dem möchte ich empfehlen, sich auch mal Oliver Stones "Salvador" anzusehen. Wurde in "Under Fire" eine spannende Handlung über mehrere US-Journalisten während des Freiheitskampfes der Sandinisten in Nicaragua thematisiert, befaßt sich Oliver Stone mit dem Kampf des Volkes von El Salvador gegen die einheimischen Unterdrücker und die dahinter stehenden USA in der Übergangsperiode von Jimmy Carter zu Ronald Reagan. Wieder sind es zwei amerikanische Journalisten, die u.a. Zeitzeugen der Ermordung des Erzbischofs von San Salvador Oscar Romeros am 24. März 1980 während eines Gottesdienstes wurden, ferner der Verschleppung und Ermordung von vier amerikanischen Nonnen, die ins Land gekommen waren um den Armen zu helfen, durch die Todesschwadrone. Man spürt hautnah den von der Regierung ausgeübten Terror gegen die Bevölkerung, man sieht Berge von Leichen, die von den Todesschwadronen und ihren amerikanischen Hintermännern im Namen der westlichen Freiheit und der einheimischen Bourgeoisie angerichtet wurden. Aber auch die moralische Verkommenheit von Journalisten der Mainstream-Medien, da anstatt kritisch zu berichten sich einen schönen Tag im Schatten der Obrigkeiten machten. Dann die Situation, in der der absehbare Wahlsieg Ronald Reagans Anlaß war, das durch seinen Vorgänger verhängte Waffenembargo aufzuheben, was die Befreiungsbewegung um den schon greifbaren Sieg brachte.

Das alles in einer äüßerst spannenden Rahmenhandlung mit einem glänzenden James Wood als kaputtem Typen und beruflich gescheitertem Journalisten. Kein strahlender Held wie Nick Nolte in "Under Fire".
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Format: Blu-ray
>>> ZUM FILM <<<
Oliver Stone ist bzw. war lange Zeit bekannt dafür, den Finger in die Wunden der US-amerikanischen Seele zu legen und unangenehme oder gar politisch brisante Themen zu verfilmen, man denke nur an die filmische Aufarbeitung einer persönlichen Vietnam-Erfahrung in Platoon oder an seine Interpretation der Geschichte um den Mord an John F. Kennedy JFK - Tatort Dallas.

Noch vor diesen modernen Klassikern ist SALVADOR entstanden. Damals entschied sich Oliver Stone, die US-amerikanische Mittelamerika-Politik gnadenlos zu entlarven. Ein solch heißes Thema hatte in den USA keine Chance auf eine Finanzierung, so dass Oliver Stone gezwungen war, den Film unabhängig mit britischen Geldern zu finanzieren.
Zur Erinnerung: In jener Zeit des kalten Kriegs - lange bevor sich Begriffe wie Islamismus, Osama Bin Laden und Al Quaida ins öffentliche Bewusstsein brannten - stellte der Kommunismus in Augen der USA die größte Bedrohung für die Freiheit der westlichen Welt dar. Und da just zu dieser Zeit gleich mehrere lateinamerikanische Staaten Gefahr liefen, unter kommunistische Herrschaft zu fallen, unterstützten die USA so ziemlich jeden potentiellen Machthaber oder machthabende Regierungen, die sich nur groß genug das Wort DEMOKRATIE auf die Fahnen geschrieben hatten - egal, ob sie diesem Wort auch folgten oder nicht. So flossen unzählige Millionen von US-Dollars in die Region, um den Kampf gegen die kommunistische Gefahr zu unterstützen. Dass die Herrschenden dabei oftmals die Menschenrechte mit Füßen traten und unzählige, unbescholtene Menschen entrechtet, gefoltert und oftmals auch getötet wurden, haben die USA dabei - ob bewusst oder unbewusst - ausgeblendet.
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