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Salsweiler: Das Schwarze Auge Roman
 
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Salsweiler: Das Schwarze Auge Roman [Broschiert]

Alexander Nofftz
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Ulisses Spiele; Auflage: 1 (Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868891617
  • ISBN-13: 978-3868891614
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 125.502 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alexander Nofftz
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hesinjas Mutter starb bereits bei der Geburt ihr Vater wurde vom ihrem Grafen, einen jähzornigen Bronnjar, in einer eisig kalten Winternacht an den Pranger gestellt und erfror, als sie sechs war. Seitdem wuchs sie im örtlichen Travia-Tempel auf und wurde als Novizin ausgebildet. Als sie 16 Jahre alt ist, fehlt ihr nur noch eine Sache, um Geweihte zu werden der von ihr gehasste Graf Joost von Salsweiler muss sie als Leibeigene freigeben. Doch anstatt dies zu tun, nimmt er sie kurzerhand als Magd in seine Dienste. Urplötzlich sieht sich Hesinja mit den Intrigen am Hof und ungewohnten neuen Aufgaben konfrontiert. Beim Versuch, sich ihren Platz zu erstreiten, bemerkt sie nicht, wie sie ihre eigene Moral mehr und mehr hinter sich lässt. Doch als in einem strengen Winter Rotaugen das Dorf heimsuchen, erkennt sie, dass ihr gesamtes leidvolles Leben nur Begleiterscheinung eines gigantischen Racheplans ist

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hmmmmm... 25. September 2011
Von EMolz
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
An und für sich ein recht gut zu lesendes Buch, jedoch ist die ständig heulende Protagonistin hin und wieder wirklich schwer zu ertragen. Ferner sollte sich der Autor intensiv damit auseiandersetzen wann die deutsche Sprache den Einsatz der Worte "den" oder "dem" sowie "ihn" oder "ihm" vorsieht, auch sonst ist das Buch für eine Veröffentlichung viel zu sehr von einer offensichtlichen Rechtschreibschwäche gekennzeichnet - wen das nicht stört und wer nicht allzu sehr auf Actionlastigkeit fixiert ist, der kann schon einen gemütlichen Sonntag mit diesem Buch verbringen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Travia-Novizin Hesinja steht kurz vor ihrer Weihe. Doch der Graf von Salsweiler gibt sie nicht als Leibeigene frei, sondern nimmt sie als Magd auf. Das intrigenreiche Leben am Hof beginnt schnell, die Moral der jungen Frau zu untergraben...

Alexander Nofftz liefert mit "Salsweiler" eine ausgesprochen stimmige Geschichte ab, die durch kleine Details wie das lebende Inventar der Kneipe richtig lebendig wird. Der Autor schafft es sogar, aus den alltäglichen Herausforderungen am Grafenhof ein kurzweiliges Abenteuer zu machen. Auch die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge wirkt nicht aufgepropft, sondern sinnvoll und und in die Geschichte passend.
Da die Handlung sehr ruhig vor sich hinschreitet, müssen die Figuren die Hauptlast der Geschichte tragen, und das klappt durch die gelungenen Charakterzeichnungen sehr gut. Die Charaktere sind glaubwürdig, aber überwiegend klischeefrei, und besonders die Hauptfiguren, Hesinja und Joost, sind sehr vielschichtig und nicht das, für das man sie in ihren ersten Szenen hält. Auch Hesinjas Charakterentwicklung ist stimmig, glaubhaft und nachvollziehbar. Da verzeiht man auch, dass einige Figuren wie die Gräfin etwas blass bleiben.

Punktabzug gibt es für die schlampige Recherche des Autors, der den aventurischen Hintergrund praktisch ignoriert. Der Überwals müsste das Überwals heißen und ein Hexenknoten sollte nicht auf nicht Sumpfranzen wirken, aber das sind eher kosmetische Fehler. Wesentlich schlimmer ist da, wie die Satzungen zur Leibeigenschaft ignoriert werden, um den Plot zu ermöglichen. Bronnjaren mögen auf ihrem Besitz fast allmächtig sein, Leibeigene freilassen oder ihnen die Weihe verweigern sind aber zwei Dinge, die sie explizit nicht können. Ersteres ist gegen die bornische Gesetzgebung, zweiteres gegen den Willen der Götter - ein Graf, der auf weltliches und göttliches Recht spuckt und dann mit dem Wahrer der Ordnung droht, passt höchstens in einen Sketch von Monty Python. Leider ist die Szene völlig ernst gemeint und wirkt ähnlich glaubhaft wie ein Galotta, der sich in seinem Nachtgebet über die mangelnde Praiosfrömmigkeit der Thorwaler beschwert. Die eigentlich unmögliche Tatsache, dass eine Geweihte mit einem Leibeigenen verheiratet ist, stört da auch nicht mehr.
Weitere Kritikpunkte sind das etwas herausforderungsarme Finale und der Epilog, bei dem ein bisschen dick aufgetragen wird.

Wer sich nicht an der DSA-Tradition stört, Regeln und Satzungen dem Plot zu opfern, bekommt mit "Salsweiler" ansonsten eine gelungene, kurzweilige Geschichte geboten. Nur Actionfreunde werden enttäuscht sein, da sich die Handlung fast ausschließlich auf die Charakterentwicklung konzentriert.

Noch zwei Kritikpunkte am Buch selbst: Die Pointe quasi im Text auf dem Buchrücken zu verraten, trägt nicht unbedingt zu Freude des Lesers bei. Außerdem scheint der Verlag eine neue Klebetechnik zu benutzen (ähnlich der DSA3-Abenteuer), die leider dafür sorgt, dass das Buch ständig von allein zuschlägt und man es mit sanfter Gewalt offen halten muss. Den Lesekomfort erhöht man auf diese Weise nicht, das hat mit den Vorgängerbänden mehr Spaß gemacht.
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Finger weg... 3. April 2012
Von Irizeroth
Format:Broschiert
Der Roman liest sich wie damals die Standard-Lektüre aus dem Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe: beschrieben wird das Schicksal eines scheinbar bedauernswerten Menschen, der dem Leser jedoch nach kurzer Zeit sehr unsympathisch wird.
Darüber hinaus ist das Buch extrem vorhersehbar - nahezu jedes Detail sieht man ungefähr 50 Seiten vorher bereits kommen, was auch an den klischeehaften Nebenfiguren liegt.
Kaum fällt da noch ins Gewicht, dass das fortgesetzte Freveln der Hauptfigur auch noch mit der Weihe nicht nur von höchster, sondern von allerhöchster Stelle belohnt wird.
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