Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gutes Kompendium, fundierter Überblick, 13. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Salsa, Samba, Santeria. Lateinamerikanische Musik. Mit Audio-CD. (Taschenbuch)
Als ich es sah, dachte ich: Ganz schön mutig - die ganze Musik Lateinamerikas in einem Buch. Der Spezialist wird in seinem jeweiligen Fachgebiet natürlich nichts neues entdecken, aber wer einen wirklich gut geschriebenen Überblick braucht, der wird hier fündig. Ein Geschichtsbuch, ein Musikbuch, randvoll mit Informationen und trotzdem unterhaltsam und sehr gut lesbar. Dazu eine traumhaft schöne CD mit 19 Tracks und ein sorgfältig recherchierter Anhang, der das Buch zum Latin-Musiklexikon werden läßt.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragender ÿberblick, 8. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Salsa, Samba, Santeria. Lateinamerikanische Musik. Mit Audio-CD. (Taschenbuch)
Salsa, Samba, Santería gibt einen wirklich hervorragenden und gut lesbaren Überblick zu den vielen Musiken und Tänzen des Kontinentes. Ob Folklore, Salsa, Samba, Bolero oder Tango - diese und viele andere Musikstile werden ausführlich beleuchtet, man erfährt wirklich sehr viel über ihre Entstehung, ihre Wurzeln, ihre Geschichte, ihre Entwicklung und ihre Interpreten. Besonders gut gefällt mir, dass Musik und Tanz nicht isoliert betrachtet, sondern in einen historisch-sozialen Kontext eingebettet werden. So gibt es unter anderem historische Kapitel über die Indianerkulturen Altamerikas, über Kolonialisierung und Sklaverei, sowie über die jüngere Geschichte Lateinamerikas von den Unabhängigkeitskriegen über die kubanische Revolution bis hin zu den Militärdiktaturen jüngerer Zeit. Trotz dieser Faktenfülle bleibt das Buch erstaunlich gut lesbar und ein ausführlicher Anhang macht es zum unverzichtbaren Nachschlagewerk für alle Freunde lateinamerikanischer Musik: Neben gut ausgewählten CD- und Literaturtipps findet sich hier ein umfangreiches Instrumentenverzeichnis, ein Rhythmusverzeichnis (zum Mitklatschen!), sowie ein ausführliches Register. Klasse ist natürlich auch die beigelegte CD auf der einige der bekanntesten Originalinterpreten von Celia Cruz über A.C. Jobim, Atahualpa Yupanqui, Violetta Parra, Benny Moré, Agustin Lara, Maria Bethania, Los Panchos bis hin zu Astor Piazzolla zu hören sind. Unter den insgesamt 19 Tracks finden sich einige wahre Schätzchen. Kurz: Ein großartiges Kompendium zum Schmökern und Hören, auch wenn die allerneueste Musik aus Lateinamerika etwas zu kurz kommt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
detailliert und vielschichtig, 16. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Salsa, Samba, Santeria. Lateinamerikanische Musik. Mit Audio-CD. (Taschenbuch)
Diesem Band ist wirklich nichts vorzuwerfen - eher liefert er sogar zuviel des Guten. Im Grunde werden hier mehrere Bücher in einem Band vereinigt: eine Geschichte Lateinamerikas, beginnend bei den Mayas über die Azteken und Inka bis zur Eroberung durch die Spanier/Portugiesen, die allein schon das Geld wert ist. Daneben eine politische Geschichte einzelner Länder, welche alle wichtigen Epochen von der Kolonialisierung bis zu den Revolutionen und zur Unabhängigkeit umfasst. Zum dritten eine musikalische Geschichte, welche die Entwicklung der musikalischen Strömungen des Kontinents als Ergebnis des Völkergemischs aufzeigt. Zum letzten schließlich werden die verschiedensten Musikstile Lateinamerikas inklusive der Kurzbiografien wichtigster Vertreter behandelt. Auf rund 300 Seiten wird so eine unglaubliche Stofffülle präsentiert, bei der es dem unvoreingenommenen Leser auf die Dauer unmöglich ist, den Überblick zu behalten. Dieser geht eher schon recht schnell verloren. Den Autoren ist eine unerhörte wissenschaftliche Akribie zu bescheinigen, für die jeder dankbar sein wird, der einen recht umfassenden Überblick über die Verästelungen lateinamerikanischer Musik sucht. Dabei ist das ganze sogar recht anschaulich und nicht allzu trocken beschrieben. Zudem ist der Anhang inklusive Rhythmus-Patterns, Diskografie, Literaturverzeichnis und Instrumentenkunde prinzipiell lobenswert. Allerdings ist das Personenregister eher zu knapp - bei einer solch umfassenden Darstellung wäre ein Sachregister wirklich nützlich gewesen.
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