Kurzbeschreibung
Für Griechenlandfreunde - die Ergänzung zum Reiseführer.
Saloniki, oder Thessaloniki, wie die Stadt ursprünglich und richtiger heisst, liegt in einem Gebiet, das in den letzten Jahrtausenden von den verschiedensten Herrschern beansprucht wurde. Von den Römern, den Byzantinern, den Ottomanen. Erst kurz vor dem ersten Weltkrieg wurde es dem jungen griechischen Nationalstaat zugesprochen. Viele Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen, und man kann dort keinen Spatenstich tun, ohne auf historische Vasen zu stossen. Und Ende der Siebzigerjahre stiess ein unermüdlicher Forscher auf die Überreste von Philipp II von Mazedonien, dem Mann, der die Grundlage für das Alexanderreich legte und der Vater von Alexander war. Diese Überreste und der Schrein, in dem sie gefunden wurden, waren bis vor ein paar Jahren in einem Museum in Thessaloniki zu sehen. Dann wurde der Schrein gestohlen. Eine nationale Katastrophe. Der Diebstahl ist erfunden, der Rest ist allerdings wahr. Schuld am Diebstahl war ein Schweizer, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und ausgerechnet die Sicherheit des Museums verbessern wollte. Er wird durch halb Griechenland gehetzt, von Polizei, Staatsschutz, echten Dieben, Spionen. Der Schrein ist übrigens tatsächlich nicht mehr in der Stadt. Er ist jetzt an einem wesentlich sichereren Ort, in einem (sehenswerten!) unterirdischen Museum in Vergina, weit weg von Thessaloniki. Einen Zusammenhang mit dem Roman gibt es nicht, nimmt man an.
Der Verlag über das Buch
Für Griechenlandfreunde - die Ergänzung zum ReiseführerDie eine Hälfte meiner griechischen Bekannten sagt, das Buch treffe die griechische Mentalität perfekt, und die anderen Hälfte sagt, nichts stimme, gar nichts, überhaupt nichts, jawohl! Saloniki, oder Thessaloniki, wie die Stadt ursprünglich und richtiger heisst, liegt in einem Gebiet, das in den letzten Jahrtausenden von den verschiedensten Herrschern beansprucht wurde. Von den Römern, den Byzantinern, den Ottomanen. Erst kurz vor dem ersten Weltkrieg wurde es dem jungen griechischen Nationalstaat zugesprochen. Viele Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen, und man kann dort keinen Spatenstich tun, ohne auf historische Vasen zu stossen. Und Ende der Siebzigerjahre stiess ein unermüdlicher Forscher auf die Überreste von Philipp II von Mazedonien, dem Mann, der die Grundlage für das Alexanderreich legte und der Vater von Alexander war. Diese Überreste und der Schrein, in dem sie gefunden wurden, waren bis vor ein paar Jahren in einem Museum in Thessaloniki zu sehen. Dann wurde der Schrein gestohlen. Eine nationale Katastrophe. Zugegeben, der Diebstahl ist erfunden. Der Rest ist allerdings wahr. Schuld am Diebstahl war ein Schweizer, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und ausgerechnet die Sicherheit des Museums verbessern wollte. Er wird durch halb Griechenland gehetzt, von Polizei, Staatsschutz, echten Dieben, Spionen. Der Schrein ist übrigens tatsächlich nicht mehr in der Stadt. Er ist jetzt an einem wesentlich sichereren Ort, in einem unterirdischen Museum in Vergina, weit weg von Thessaloniki. Einen Zusammenhang mit dem Roman gibt es nicht, nehme ich an.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.