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Salonfähigkeit der Neuen Rechten. >Nationale Identität<, Antisemitismus und Antiamerikanismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland 1970-2005: Henning Eichberg als Exempel
 
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Salonfähigkeit der Neuen Rechten. >Nationale Identität<, Antisemitismus und Antiamerikanismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland 1970-2005: Henning Eichberg als Exempel [Broschiert]

Clemens Heni
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Produktinformation

  • Broschiert: 510 Seiten
  • Verlag: Tectum-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828892167
  • ISBN-13: 978-3828892163
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.242.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Clemens Heni
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Produktbeschreibungen

Elmar Maibaum, KontrAST, 6/2007

„Den Anspruch, ausreichend Licht auf den ‚Fall Eichberg’ zu werfen’, hat Heni überzeugend eingelöst. Er hat ‚Eichbergs neu-rechte Ideologeme, die sich nicht selten als genuin nationalsozialistisch dechiffrieren lassen’, herausgearbeitet, evident ist die offensichtliche Bezugnahme von Neonazis auf Eichberg. Deutlich wurde die Entwicklung neu-rechter Deutungskultur (Karl Rohe) zur gesamtgesellschaftlichen Soziokultur bzw. der Umstand, dass die NR mitnichten als eingrenzbare, abseits der Gesellschaft stehende verschworene Gemeinschaft aufzufassen ist. Klar wurde ihre Rolle als ‚Stichwortgeberin’ und Ideologieproduzentin, deutlich wurde auch die unselige Toleranz der restlichen Gesellschaft. Insbesondere die Toleranz des akademischen Mainstreams gegenüber rechtsextremen Topoi ist mehr als irritierend.“

Zeitschrift für Politikwissenschaft, 4/2007

„Die Stärke der Studie liegt im empirischen Teil, in dem der Autor Eichenbergs Werk und dessen Rezeption interpretiert. [...] Besonders spannend ist diesbezüglich das Verhältnis zu den Grünen in ihrer Anfangszeit. Für das empirische Kapitel hat der Autor enorm recherchiert und zahlreiche Wirkungen von Eichenbergs Arbeit auf die politische Kultur der Mitte der Gesellschaft akribisch nachgezeichnet und ideologiekritisch analysiert.“

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Dieses Buch kann ich jedem sehr empfehlen, denn es schärft nicht nur den kritischen Blick auf unsere Gesellschaft sondern öffnet auch so manchem Verträumten die Augen über neue Gefahren, die sich gegen freiheitliches und tolerantes Denken richten.
Der Politologe Clemens Heni befasst sich in seiner Dissertationsschrift dezidiert mit dem intellektuellen Werdegang des frühen Wegbereiters und ideologischen Denkfigur der Neuen Rechten Hennig Eichberg (geb. 1942). Die von der Neuen Rechten ausgehende Gefahr sieht Heni in der konzeptuellen Verschmelzung der völkischen Ideologie der Rechten mit Positionen, die traditionell der antiimperialistischen Linken zuzuordnen sind. Aufgrund dieser Überschneidung, insbesondere von Antisemitismus mit Antiamerikanismus, würden die "überholt geglaubte(n) nationalistische(n) Denkmuster in Deutschland derzeit wieder salonfähig".
Heni setzt sich äußerst kritisch mit der Rezeption Eichbergs im Fachbereich der Politikwissenschaft sowie in Teilbereichen der Geistes- und Sportwissenschaften auseinander. Aufbauend auf dieser Methodenkritik widmet er sich zusätzlich zur Analyse von Eichbergs (alias Hartwig Singer) verbreiteten und weniger bekannten Schriften der Untersuchung der Leerstellen in Eichbergs Publikationen - einer aufschlussreichen Analyse dessen, worüber nicht geschrieben und was bewusst ausgelassen wird.
Henis umfangreiche Auseinandersetzung mit den Eichberg-Texten und die detailreiche Biografie Eichbergs, die sich oberflächlich durch ideologisch-politische Brüche von rechts nach links kennzeichnet, zeigen sowohl die antisemitischen Einstellungen als auch die Kontinuität in Eichbergs neu-rechtem Denken auf. Henis Ergebnisse stehen somit im Kontrast zur Selbst- und Fremdverortung Eicherbergs innerhalb der politischen Linken.
Anhand vielfältigster Beispiele aus Wissenschaft und Publizistik gelingt es Heni weiterhin aufzuzeigen, wie sich neu-rechter Ideologeme aktuell in der politischen Kultur Deutschlands entwickelt und verbreitet haben. Clemens Heni kommt in seiner Dissertation zu dem Ergebnis, dass neu-rechte Ideologeme auch in der Mehrheitsgesellschaft wieder "salonfähig" geworden sind!
Viel Spaß beim Lesen dieser wenn auch sehr umfangreichen aber dennoch spannenden Lektüre!
Eva Leuschner
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