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Salonfähigkeit der Neuen Rechten. >Nationale Identität<, Antisemitismus und Antiamerikanismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland 1970-2005: Henning Eichberg als Exempel [Taschenbuch]

Clemens Heni , Anton Pelinka
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

Januar 2007
Eine unheilige Allianz aus völkischen Rechten und antiimperialistischen, sich links glaubenden Positionen macht überholt geglaubte nationalistische Denkmuster in Deutschland derzeit wieder salonfähig. Henning Eichberg steht als Symbolfigur für diese Entwicklung. Seit den späten 1960er Jahren ist er Wortführer der Neuen Rechten, mit antiamerikanischen Ressentiments suchte er aber in den 1980er Jahren auch eine Annäherung an die noch jungen Grünen. Er liebäugelt zudem mit der PDS. Clemens Heni untersucht in diesem Buch anschaulich Eichbergs gegenintellektuellen Werdegang und zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus Wissenschaft und Publizistik die Entwicklungslinien der Salonfähigkeit neu-rechter Ideologeme in der politischen Kultur der BRD auf.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 510 Seiten
  • Verlag: Tectum; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828892167
  • ISBN-13: 978-3828892163
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.160.661 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

„Der Autor erstellt keine abstrakte Bedrohungsanalyse, sondern legt am Beispiel eines »gegen-intellektuellen« Wortführers der Neuen Rechten die milieuüberschreitenden Netzwerkverbindungen antidemokratischer Kräfte offen. Fast beiläufig entsteht ein beklemmendes Panorama deutscher Kultur-, Politik- und Wissenschaftsgeschichte nach 1945.“

Klappentext

Eine unheilige Allianz aus völkischen Rechten und antiimperialistischen, sich links glaubenden Positionen macht überholt geglaubte nationalistische Denkmuster in Deutschland derzeit wieder salonfähig. Henning Eichberg steht als Symbolfigur für diese Entwicklung. Seit den späten 1960er Jahren ist er Wortführer der Neuen Rechten, mit antiamerikanischen Ressentiments suchte er aber in den 1980er Jahren auch eine Annäherung an die noch jungen Grünen. Er liebäugelt zudem mit der PDS. Clemens Heni untersucht in diesem Buch anschaulich Eichbergs gegenintellektuellen Werdegang und zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus Wissenschaft und Publizistik die Entwicklungslinien der Salonfähigkeit neu-rechter Ideologeme in der politischen Kultur der BRD auf.

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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch kann ich jedem sehr empfehlen, denn es schärft nicht nur den kritischen Blick auf unsere Gesellschaft sondern öffnet auch so manchem Verträumten die Augen über neue Gefahren, die sich gegen freiheitliches und tolerantes Denken richten.
Der Politologe Clemens Heni befasst sich in seiner Dissertationsschrift dezidiert mit dem intellektuellen Werdegang des frühen Wegbereiters und ideologischen Denkfigur der Neuen Rechten Hennig Eichberg (geb. 1942). Die von der Neuen Rechten ausgehende Gefahr sieht Heni in der konzeptuellen Verschmelzung der völkischen Ideologie der Rechten mit Positionen, die traditionell der antiimperialistischen Linken zuzuordnen sind. Aufgrund dieser Überschneidung, insbesondere von Antisemitismus mit Antiamerikanismus, würden die "überholt geglaubte(n) nationalistische(n) Denkmuster in Deutschland derzeit wieder salonfähig".
Heni setzt sich äußerst kritisch mit der Rezeption Eichbergs im Fachbereich der Politikwissenschaft sowie in Teilbereichen der Geistes- und Sportwissenschaften auseinander. Aufbauend auf dieser Methodenkritik widmet er sich zusätzlich zur Analyse von Eichbergs (alias Hartwig Singer) verbreiteten und weniger bekannten Schriften der Untersuchung der Leerstellen in Eichbergs Publikationen - einer aufschlussreichen Analyse dessen, worüber nicht geschrieben und was bewusst ausgelassen wird.
Henis umfangreiche Auseinandersetzung mit den Eichberg-Texten und die detailreiche Biografie Eichbergs, die sich oberflächlich durch ideologisch-politische Brüche von rechts nach links kennzeichnet, zeigen sowohl die antisemitischen Einstellungen als auch die Kontinuität in Eichbergs neu-rechtem Denken auf.
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