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Salle des Pas Perdus
 
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Salle des Pas Perdus

Coralie Clement, La Rumeur Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Aufgefallen ist mir die französische Sängerin Coralie Clément bereits auf dem Sampler Le Pop 2, auf dem sie das hervorragende "Samba De Mon Coeur Qui Bat" in einer unglaublich lakonisch-beiläufigen Art vor sich her singt, die alle Bossa-Nova-Fans in exzessives rhythmisches Kopfnicken ausbrechen lässt.

Bleibt dieser Song auch mein erklärter Favorit auf ihrem Debütalbum Salle Des Pas Perdus, so finden sich hier trotzdem noch weitere herrliche Kleinode des modernen Easylistening-Latin-Jazz-Chanson-Liedguts: So ein in dunkle Rauchschwaden gepacktes barjazziges Stück im leichten Shuffle-Rhythmus, wie "Le jazz et le gin"; der Bossa Nova "L'ombre et la lumière"; schwelgende Streicher und elegantes Ein-Ton-Schnellsprechen bei "Ça valait la peine" und wunderschöne mehrstimmige Flötensätze bei "Lou" -- übrigens dem einzigen Stück, das nicht von Clements Bruder komponiert wurde. Dieser Bruder ist kein Geringerer als Benjamin Biolay, begeistert zelebriert als das neue Wunderkind des französischen Chansons.

Und eines ist gewiss: Er hat hier seiner Schwester wirklich klasse Stücke auf die Stimme komponiert -- melodiös, leichtfüßig swingend, mit schönen Arrangements und farbiger Instrumentierung (so kommt eine Hammondorgel genauso dezent und überzeugend zum Einsatz, wie ein Streichensemble, Saxofon und Trompete oder ein eingespieltes Wellenrauschen). Nicht zuletzt lebt all dies natürlich sehr stark durch die Stimme der Coralie Clément: Sanft, manchmal bewusst brüchig und gehaucht; eine Sängerin, die genauso auf Jane Birkin, wie auf Astrud Gilberto verweist. Die Verbindung von Pop, Chanson und Latin in Vollendung. Schön! --Anja Buchmann

kulturnews.de

Vorsicht, nicht anfassen! Ncht mal atmen. Das könnte die Künstlerin glatt umwehen. Zarter als die junge Französin diese von Benjamin Biolay maßgeschneiderten Chansons haucht, geht es kaum. Wie Federflaum im Wind. Biolay, der übrigens ihr (zehn Jahre älterer) Bruder ist, legt dem Schwesterchen deshalb auch nur ein Gazetüchlein aus supersanftem Jazz und Bossa um. So sanft, dass wir ganz stillstehen müssen, um jedes Risiko einer falschen Bewegung mit unabsehbaren Folgen zu vermeiden. Die kleinen Geschichten übers heimliche Verliebtsein klingen atemberaubend erotisch und erinnern an die Lolita-Jahre von Vanessa Paradis. Nur dass die nie den Vorteil solch passgenauer Arrangements genießen durfte. Der französische Chanson lebt. Auch wenn er kaum atmet. (mw)

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