Aus der Amazon.de-Redaktion
Bei Reptilien und Computern kennt sich der 13-jährige Australier Ned aus wie kein Zweiter. Doch ausgerechnet diese zwei harmlosen Hobbys bringen ihn und seine Freunde in höchste Gefahr.
Durch das Netz surfen, seine Eidechsen füttern und anschließend fernsehen, so verbringt Ned seine Nachmittage. Bis seine überforderte Mutter mit den Nerven auf Grundeis läuft und nur noch weinend im Bett liegt. Damit sie sich erholen kann, reist Ned mit seiner Mutter zu Bekannten in die USA. Bald lernt er dort Rocky kennen, der sein Faible für Tiere teilt. Als beide mit ansehen müssen, wie ein brutaler Wilderer eine Bärenmutter tötet, um deren Junge zu verkaufen, beschließen sie zu handeln: Dieser Mann muss hinter Gitter. Per Internet aktivieren sie Mitkämpfer rund um den Globus: Mit der Hilfe von Kate in Australien, einem Jungen aus Jamaika und einem Mädchen aus Frankreich haben sie den Täter schnell am Haken. Doch der lässt nicht mit sich spielen, und den Jungen geht es plötzlich höchst real an den Kragen.
Autoren, die mit Büchern gegen Computer punkten wollen, sollten sich an der Australierin Elisabeth Honey ein Beispiel nehmen: In ihrem rasanten Kinderkrimi Salamander im Netz (ab elf Jahren) verdammt sie nicht andere Medien, sondern bindet sie geschickt ein. E-Mails und Chat-Room-Dialoge (inklusive Tippfehlern und skurriler Syntax) durchbrechen den Lauftext und lassen die jungen Leser hautnah am Geschehen teilhaben. Kinder, aufgepasst: So packend wie dieser Krimi ist kaum ein Computerspiel! --Beate Strobel
Pressestimmen
"Ein unglaublich unterhaltsames und wirklich sehr lustiges Buch." Australien Book Review "Mit der Kombination verschiedener erzählerischer Ebenen - Geschichte aus der Sicht der Autorin, Gedanken von Ned und Chatroom-Gespräche - steigert Elisabeth Honey die emotionale Intensität des spannenden Krimis. Dieses Buch ist ein Beispiel dafür, dass ein Krimi ein Schmöker im positiven Sinn des Wortes sein kann und gleichzeitig unaufdringlich sozial- und umweltkritische Themen aufgreift." Baseler Zeitung "Ein rasant erzählter, frecher Roman voller origineller Szenen und überraschender Ereignisse." Ostthüringer Zeitung "...der Kriminalfall mag zwar die Spannung aufrecht erhalten - mindestens ebenso spannend ist aber die Geschichte zwischen Ned und seiner Mutter...ein Jugendroman, der weit über die üblichen Kinderkrimis hinausgeht." Der Tagesspiegel, 9.11.02 "Ein intelligentes Buch, glaubwürdig noch dazu. Denn das Internet ist nicht nur irgendwie hineingeflickt in die Geschichte, sondern es ist der wichtigste Bestandteil überhaupt. Dazu trägt auch das originelle Layout des Romans bei, das mit verschiedenen Schriftarten spielt...Ein großartiger Lesespaß, der neben einer spannenden Geschichte auch ein wirkliches Erlebnis bietet." Die Rheinpfalz, 5.10.02 »...eine mitreißende Geschichte vor einem durchaus realen Hintergrund...Es sind Honeys originelle Ideen, frisch-frechen Dialoge und liebenswerten jungen Helden, die die halsbrecherische Verfolgungsjagd im Internet, auf zwei Beinen und vier Rädern zum spannenden Lesevergnügen machen.« Münchner Merkur, 19./20.10.02 »...Ein Krimi, der nicht nur Computerfreaks fasziniert, zumal Elisabeth Honey das Netz nicht glorifiziert.« Westfälischer Anzeiger, Hamm, 30.12.02 »...Origineller Kinder-Krimi« STERN 48/02 »Als Ned in die Ferien aufs Land fährt, wird er Zeuge, wie ein Tierschmuggler einen Bären tötet. Es beginnt eine Verfolgungsjagd, auch im Internet, wo Ned sich auskennt.« Focus 6/03