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Sakristei des Todes
 
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Sakristei des Todes [Gebundene Ausgabe]

Paul Harding
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 298 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag Ag (Januar 1998)
  • ISBN-10: 3821802146
  • ISBN-13: 978-3821802145
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 646.101 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

gebunden ohne Schutzumschlag, Eichborn Vlg, gepflegt

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Harding meets Eco 6. Februar 2004
Format:Taschenbuch
"Sakristei des Todes", im Benediktiner Kloster Blackfriars in London geschehen sehr seltsame Unfälle. Ein Mönsch stürzt sich auf einer Treppe zu Tode, einer fällt in der Bibliothek von der Leiter, einer verschwindet spurlos und ein vierter erhängt sich im Obstgarten. Was auf den ersten Blick nach normallen Unglücksfällen aussieht stellt sich unter den Augen von Coroner John Cranston und seinem Schreiber Athelstan, schnell als kaltblütiger Mord heraus. Alles scheint im Zusammenhang mit dem Generalkaptiel zu stehen, das im Kloster tagt. Unter den wachsamen Augen zweier Inqisitoren soll hier eine theologische Schrift auf Ketzerei untersucht werden. Wem das jetzt alles sehr bekannt vorkommt, und jezt ruft "Name der Rose", der hat sicherlich teilweise recht, denn in Stimmung und Art des Romans hat es sich Harding nicht nehmen lassen Anleihen bei Ecos Meisterwerk zu nehmen. Das ist allerdings nicht weiter schlimm. Statt in die üblichen Klischees zu stürzen würzt Harding seinen Roman mit der ihm eigenen Mischung aus prallem Leben, feinem und grobem Humor und präzisen Kentnissen des Lebens im englischen Mittelalter. Das er sich im Krimifach wohlfühlt, zeigte er ja bereits in seinen Roger Shallot und den Heilerin von Canterburry Romanen. Doch mit den Charakteren des sich mehr dem Wein und Essen hingebenden John Cranston, der die Rolle des einfältigen Trunenbolds ebenso beherrscht wie den scharfsinnigen königlichen Beamten und seinem treuen Freund und Schreiber Athelstan, der ein klein wenig an Peters Cadfael angelehnt ist, ist es ihm gelungen ein ungleiches Detektivpaar zu erschaffen, das unterhält und einen förmlich in die Geschichte saugt.
Mein Fazit: "Sakristei des Todes" hat definitiv seine starken Seiten, die Geschichte um die ermordeten Mönche und vorallem die Auflösung ist spannend, wenn auch manchmal der große Vater "Name der Rose" durch die Sätze blitzt. Die Nebenhandlung rund um das "Rätsel der scharlachroten Kammer", ist wunderbar und animiert weit mehr zum miträtseln als die Haupthandlung tut.
Eine uneingeschränkte Empfehlung an alle Harding/Doherty/Clines/Grace Fans und an alle die Mittelaterliche Krimis ebenso lieben wie ich. Alle anderen sollten sich vielleicht erstmal einen Harding leihen und sehen ob einem sein Stil gefällt.
Endwertung: Ein wirklich tolles Buch, das man in einem Sitz lesen möchte.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von thamides2
Format:Taschenbuch
Wenn ein Historiker historische Romane verfasst, ist das manchmal eine trockene Angelegenheit. Nicht so, wenn es sich um Paul Doherty handelt.
Unter dem Pseudonym „Paul Harding" hat er inzwischen schon 10 Romane um ein Detektivduo aus der Zeit um 1380 verfasst, die allesamt durch Spannung, Logik und historische Exaktheit überzeugen.
"Sakristei des Todes" ist der 3. Band um Bruder Athelstan, den Pater einer armen Londoner Kirchengemeinde, und Sir John Cranston, dem Coroner der Stadt.

Wie immer geht es darum, scheinbar unerklärliche Mordfälle mit Geschick und Logik zu lösen, diesmal in einem Dominikaner-Kloster, wo mehrere Mönche auf rätselhafte Weise ums Leben kommen. Hinzu kommt - quasi als Nebenhandlung - dass sich Sir John, vom Alkohol benebelt, auf eine Wette eingelassen hat, die dazu beitragen könnte, seinen Ruf für alle Zeiten zu ruinieren.

Ein weiteres vom Meister des mittelalterlichen Krimis verfasstes spannendes Werk für alle Freunde dieses Genres. Man sollte sich jedoch nicht von dem Rückentext des Buches verwirren lasen. Nicht nur, dass die Jahreszahl falsch ist (1397 statt 1379), auch die Wette wird über Gebühr hervorgehoben, obwohl sie nur am Rande der Geschichte von Bedeutung ist.
Fazit: Mit intelligenter Spannung ein Buch für Freunde des historischen Kriminalromans.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von mcb
Format:Gebundene Ausgabe
Die gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag ist bei Eichborn erschienen. In der inhaltlichen Chronologie der Ereignisse um Bruder Athelstan und Sir John Cranston ist dies der 3. Roman und spielt im Sommer 1379 als Cranston gezwungen ist, mit dem Regenten John Gaunt Tuchfühlung aufzunehmen. Die Serie um den scharfsinnigen Ordensbruder und den gewitzten Leichenbeschauer muss man nicht in der inhaltlichen Abfolge lesen, aber es erhöht den Spaß und stellt die historischen Ereignisse am Rande in den großen Zusammenhang. Der bis dato letzte Roman der Serie, The House of Shadows, spielt im Herbst 1380 und wurde bisher weder von Eichborn, noch von Knaur ins Deutsche übertragen.
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