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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ausgezeichnete Unterhaltung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sakristei des Todes (Taschenbuch)
Persönlich gehört „Mord in der Sakristei" zu jenen Kriminalromanen von Harding, die mir besonders gut gefallen haben. Natürlich erinnern Titel, Tatort und zwei anwesende Inquisitatoren im Haupthandlungsstrang an „Der Name der Rose", und vielleicht stammt aus diesem Buch auch die Anregung zu dieser Geschichte [, was aber nicht sein muss. Harding dürfte jedenfalls, wie die „Galerie der Nachtigallen" zeigt, diesen Roman von Umberto Eco gelesen haben.) Aber Harding hat keineswegs die Absicht einen Roman á la Eco zu schreiben, er will unterhalten, und das gelingt ihm bestens. >>>> Worum geht es eigentlich? Im Dominikaner(haupt)kloster in Blackfriars findet eine geheimnisvolle Mordserie statt, Sir John Cranston lässt sich (unverständlicherweise) auf eine gefährliche Wette ein und in der Kirche St. Ethelwold passiert, als ein Skelett gefunden wird, sofort ein „Wunder". >>>>> Die Verknüpfung von drei Fällen, die sich stellenweise überschneiden, ist insofern geschickt, als sie dem Roman die Spannung sichert und zur Vermeidung von Durststrecken beiträgt. Zu Hardings Stärken gehört auch, dass die Lösung/en - zumindest auf den 1. Blick - überzeugt/überzeugen und dass wenigstens einer seiner Kriminalfälle das Mittelalter als Hintergrund zwingend voraussetzt. Sehr gut gefällt mir auch, dass nebenbei erzählte Details, die mit den Kriminalfällen nicht direkt in Verbindung stehen (Benediktas Puderdose, angebliche Leprakranke etc.), dem „eigentlichen Detektiv" Bruder Athelstan bei der Aufklärung entscheidende Hinweise vermitteln. (Eine Ähnlichkeit mit den Kriminalromanen um die Heilerin von Canterbury, und sicher kein Zufall, da beide Romanserien den selben Autor haben.) ------- Den Hauptreiz dieser Romanserie liegt natürlich auf der Aufklärungsarbeit und auf den Hauptfiguren, die für mich inzwischen (nach 5 Bänden) schon so etwas wie alte Bekannte sind und den Nebenfiguren, die regelmäßig ihren Auftritt haben, vom Kirchenkater Bonaventura bis zur Ehefrau des Coroners. ------ Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die stellenweise rüde Sprache, die immerhin gezielt eingesetzt ist. Für (historische bzw. Kriminalroman-) Leser/innen, die sich an sie gewöhnen können und die keine Ansprüche á la Eco stellen, ist das Buch als sehr unterhaltsam zu empfehlen.>>>>>>>>>> [Anmerkung: 5 Sterne mögen vielleicht übertrieben sein, wenn berücksichtigt wird, dass es historische Kriminalromane von der Qualität des „Namens der Rose" gibt. Ich finde aber, dass ein Buch innerhalb (auch vom Niveau her) ähnlicher Bücher beurteilt gehört.] Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Super Buch,
Von Bastelfee "Bastelfee" (Wiesenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sakristei des Todes (Taschenbuch)
Also ich muß sagen, mittlerweile bin ich ein großer Paul Harding Fan geworden. Das Buch ist nicht nur spannend sondern auch lustig. Man kann sich London bildlich vorstellen und eigentlich froh sein, dass man da noch nicht gelebt hat. Ich denke für Fans historischer Krimis ein Muß.
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5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
einfache Handlund - viel Historik,
Rezension bezieht sich auf: Sakristei des Todes (Taschenbuch)
Auf den ersten Blick erkennt man, dass die Handlung von "Sakristei des Todes" der des Romans "Der Name der Rose" auffallend ähnlich ist. Das ist eigentlich das einzige, was man diesem Roman wirklich ankreiden kann. Gut, er ist bestimmt nicht in der Sparte "Anspruchsvolle Literatur" zu finden, aber er erfüllt seinen Nutzen als nette kleine Unterhaltung für zwischendurch, zumal er sich ziemlich leicht in einem Zug durchlesen läßt. Daran ist zu nicht geringem Teil die pralle und farbenfrohe Darstellung des mittelalterlichen Londons schuld. Der Autor ist immerhin Historiker und weiß wohl, was er erzählt! Nimmt man noch die beiden Handlungsstränge, die im Roman miteinander verflochten werden - geheimnisvolle Morde in einem Kloster und eine leichtsinnig eingegangen Wette - so kann man sich mit diesem Buch einen netten Abend machen. Mehr aber auch nicht.
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