In seinem Buch stellt Kardinal Kasper die Bedeutung der Eucharistie für die Gemeinschaft christlicher Kirchen heraus. Christus war bereits während seiner Lebenszeit darum bemüht, Brücken zwischen den einzelnen Glaubensüberzeugungen zu bauen.
Damals gab es einen tiefen Graben zwischen Juden und Heiden.
Christen haben mit ihren unterschiedlichen Auffassungen des Abendmahls eine Mauer in ihren Köpfen aufgebaut, die ähnlich schwer wiegt. Aus Sicht des Autors gilt es diese Mauern in vielen kleinen Zwischenschritten abzubauen, damit die Kirche wieder glaubwürdiger erscheint.
Überträgt man den "Fall der Berliner Mauer" auf das Eucharistie-Verständnis, so fällt auf, dass die politisch bedingte Mauer letztlich durch den entschiedenen Widerstand des Volkes niedergerissen wurde. Vielleicht ist es an der Zeit, erneut den Stein des Anstoßes aus dem Volk heraus ins Rollen zu bringen.
Kardinal Kasper gelingt es überzeugend, hierzu die richtigen Werkzeuge zu liefern.