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Saitek Pro Flight X65F Control System
 
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Saitek Pro Flight X65F Control System

von Saitek
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Produktmerkmale

  • Für PC
  • Der Joystick X65F Control System von Saitek ist der absolute Vorteil für Fans von Flugsimulatoren!Dank einer neuen Metallkonzeption und einem extremen Realismus bietet Ihnen der X65F Control System einzigartige Gefühle vor dem Computer
  • Der Schaft zur Erkennung von Kraftauswirkung ist vom Faucon F16 inspiriert und die wichtigsten Befehle auf dem Schaft und dem Gaspedal bietet bis zu 608 potentielle Befehle ohne die Hände bewegen zu müssen.Mit dem X65F Control System von Saitek war die Gr
  • 100% Zufriedenheitsgarantie mit 12 Montage Hersteller Garantie

Details
Allgemeines
MarkeSaitek
Farbeschwarz
Produkthöhe22.7 cm
Produktbreite30.8 cm
Weitere Spezifikationen
Hardware PlattformPc
BetriebssystemWindows 7, Windows Vista, Windows XP

Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 34,3 x 30,8 x 22,7 cm ; 4,2 Kg
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 998 g
  • Modellnummer: SCB440420002/02/1
  • ASIN: B003BXVIQS
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 1. Januar 2008
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.899 in Computer & Zubehör (Siehe Top 100 in Computer & Zubehör)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Saitek PRO Flight X-65F Combat Control System

Beherrschen Sie den Himmel mit dem neuesten Controller aus der X-Serie von Saitek - dem Pro Flight X65F Control System. Das speziell aus hochwertigem Metallguss gefertigte System ist darauf ausgelegt, den Anforderungen in unzähligen Kampfeinsätzen gerecht zu werden. Die Anzahl der Steuerungen wird den Anforderungen eines jeden Piloten gerecht, jedoch liegt die wahre Innovation im Inneren des Sticks - „Force Sensing” - Technologie.

Funktionen:
* Metallkonstruktion für absoluten Realismus und Langlebigkeit
* Einzigartiger Stick mit „Force Sensing” - die Eingabe wird über den Druck registriert, den Sie auf den Stick ausüben, genau wie in richtigen Kampfjets, zum Beispiel dem F-16.
* Die Empfindlichkeit des Sticks kann während des Spielens geändert werden. Zusätzlich können die Einstellungen für jede Achse getrennt vorgenommen werden.
* Zwei Schubregler für präzisere Steuerung von Flugzeugen mit zwei Triebwerken oder vereinte Schubregler für einmotorige Maschinen. Beide Schubregler haben oben und unten eine Sperre und ihre Friktion kann angepasst werden.
* Steuerungen an Stick, Schubregler und Druckfeld: 7 x 8-Wege-Coolie Hats, 1 POV-Schalter, 8 Tasten, 2 Drehregler, 1 Maus-Hat, 1 K-Schalter, 1 Scrollrad, 1 x 4-stufiger Schalter zur Modusauswahl - das macht insgesamt 608 mögliche Befehle, ohne die Hände vom Controller nehmen zu müssen!

Rückplatte mit zusätzlichen Steuerschaltern, 4 Druckempfindlichkeitseinstellungen, 4 Standard-T-Tasten und 1 Sicherungstaste, Halterung für das Pro Flight Instrument Panel (separat erhältlich)

Produktbeschreibungen

Pro Flight Combat Control System X-65F - Joystick, Drossel

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Kundenrezensionen

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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach diversen Preisvergleichen im Internet (Preisunterschiede 100 Euro!), Probefühlen im örtlichen M-Markt und der letzten Überstundenabrechnung habe ich mich für den X65F entschieden.

Kurzfassung

Wer sich den langen Text nicht antun möchte, hier die Kurzfassung:
Pro:
+Gute Verpackung
+Einfache Montage und Installation
+Gute Verarbeitung (Mängel siehe Unten)
+Massive Gesamtkonstruktion
+Viel Metall - nur Buttons und Kraft-Einstelleinheit aus Plastik
+Viel Potential
Negativ:
-Montaggerät (hoffentlich) erwischt:
-Trigger klemmt bei erhöhtem Kraftaufwand
-Button an einem Drehregler funktionierte nur sporadisch
Zusätzlich
-Zentrierung von allen Achsen und Ministick (Mausersatz) unausgereift, Softwarezentrierung fehlt (vielleicht noch)
-Zuviele Coolie-Hats am Schubregler, welche unbeabsichtigt ausgelöst werden können
-Schubregler (anfänglich) sehr schwergängig
-Keine höhenverstellbare Handablage am Stick
-Software unausgereift ("h"+"Umschalt" = funktioniert, "Umschalt"+"h" = ergibt nur "h" (im FSX, andere jetzt nicht getestet))

Langfassung

Verpackung

Das Produkt kam in einer vorbildlichen Verpackung, welche sich auch bei zukünftigen Ortswechseln als Transportbehälter anbietet. Alle Baugruppen sind fest durch eine Füllmasse fixiert. Einziger Nachteil war, dass man nicht auf Anhieb alle Bauteile gefunden hat. Ebenfalls in der Box enthalten sind ein mehrsprachiges Handbuch, eine Schnellmontageanleitung und 2 CDs (Software/Treiber + Demo von LockON-FC). Auf den Bildern immer nicht gezeigt: es wird auch eine Bodenplatte mitgeliefert, welche mit enthaltenen Schrauben und passenden Schlüssel entweder unter dem Schubhebel oder dem Stick als Gewichtserhöhung montiert werden kann.

Aufbau und Installation

Damit sind wir auch beim Punkt Aufbau und Installation. Diese ist ohne großen Aufwand auch schnell vollzogen: Aus der Schubhebeleinheit verlaufen 3 Kabel, welche mit dem PC, dem Stick und der Force Sensing-Einstelleinheit verbunden werden müssen und auch dementsprechend beschriftet sind. Die Montage der Forse Sensing-Einstelleinheit ging auch kinderleicht durch die Verwendung von Handdrehschrauben(mitgeliefert). Da ich eine Art Homecockpit besitze, dauerte es ein paar Minuten länger, aber letztendlich stand das Joysticksystem vor meinem Monitor. Die Installation von Treibern und Software verlief problemlos. Auch eine Verwendung von anderen Saitek-Geräten (bei mir Pedale und X52) parallel zum X65F war problemlos möglich. Übrigens kann man die Köpfe der Coolie-Hats untereinander tauschen, indem man sie abschraubt und so verteilt, wie man es möchte.

Erste Tests

Bereit für den ersten Test in der Steuerleiste. Stick erfasst, bewegt und... "Hui, ganz schön anstrengend." Zumindest in der ersten von vier voreingestellten Krafteinstellungen (F1), die ich persönlich für zu kraftaufwendig befinde. Alle 4 Krafteinstellungen lassen sich aber in der Software individuell für jede der drei Achsen konfigurieren. Noch schnell die Schubregler getestet und auch hier kam ich mir vor, wie im Kraftraum an einer Trainingsmaschine. Zwar gibt es eine Widerstandeinstellschraube am Boden der Schubreglereinheit, aber diese war schon auf "leicht" eingestellt. Bei mehrmaligen Vor-und Zurückschieben verschob man auch den Schubhebel über die Oberfläche (Holz). Also die bereits angesprochene Bodenplatte vom Stick demontiert und am Schubhebel festgeschraubt, wieder getestet, wieder verschoben... Akku-Schrauber geholt, Bodenplatte fixiert, Schubhebel montiert... Erfolg (Alternativ zum Festschrauben der Bodenplatte werden eigentlich Klebestreifen mitgeliefert, mit denen man die Platte auf Tischen fixieren kann). Per Google findet man auch andere User, welche dasselbe Problem beklagen. Einem wurde vom Saitek-Kundendienst geraten, die Schubregler 30 Sekunden lang schnell zu bewegen, was bei mir zu einer Besserung führte. Ich denke, bei häufiger Benutzung wird sich der Widerstand noch weiter verringern.

Das erste Spiel - Das erste Problem

... Flight Simulator X. Schnell im FSX-Menu konfiguriert, Flug geladen und gestartet. Steuerung ungewohnt, aber trotzdem zu ersten Landung angesetzt und etwas unbeholfen auch geglückt. Maschine rollt aus und ich betätige den Trigger für die Bremsen... Maschine stoppt, ich lasse Trigger wieder los, aber der Trigger verbleibt in hinterster Position und geht erst einen Moment später wieder nach vorn. Nach Test des Triggers war dies immer bei erhöhtem Kraftaufwand im Finger reproduzierbar. Ein späterer Besuch beim M-Markt zeigte, dass der Trigger dort normal funktionierte. Zuerst dachte ich, dass man damit leben kann, aber bei vielen Spielsituationen, wo der Kopf denkt, dass man durch erhöhten Kraftaufwand im Zeigefinger auch bessere Ergebnisse erlangt (Bremsen, Schießen, ...) ist es dann doch nervig. Diese Erkenntnis kam aber erst später.

Das zweite Spiel - Das zweite Problem

... DCS Black Shark. Auch hier hab ich mir wieder die Zeit genommen, den Controller (im Spiel) zu konfigurieren. Flug geladen, gestartet und wieder geärgert. Für alle die den Simulator nicht kennen: Man kann und sollte den Hubschrauber im Spiel trimmen, um bestimmte Fluglagen zu halten. Damit man bei einem normalen (also nicht Force Feedback) Joystick nach dem Trimmen wieder steuern kann, muss man den Stick wieder in die Neutralposition zurückführen, also X- und Y-Achse auf 0 bringen. Alles schön und gut... geflogen, getrimmt und Stick losgelassen, um wieder Neutralstellung zu erhalten. Nur leider lies der Heli sich nicht steuern. Nach mehrmaligen leichten "Drehen" im Uhrzeigersinn hatte ich die Kontrolle wieder... aber zu spät... Aufschlag. Also Steuerleiste geöffnet und mir die Achsen angeschaut. Bei ALLEN Krafteinstellungen, war der Stick nicht zentriert, obwohl der Stick nicht berührt wurde, selbst das Ruder (Z-Achse) zeigte Ausschläge.
Frustriert den Stick mehrmals an- und abgesteckt, sowohl an PC direkt, als auch am aktiven USB-Hub. Keine Besserung... also per Email Kontakt mit dem Saitek-Kundeservice aufgenommen. Dieser erhält von mir auch ein Lob, weil innerhalb von einer Nacht immer eine Antwort erfolgte. Vier Emails später nach Neuinstallation der Treiber (hätte ich auch selber drauf kommen können) und löschen der Registry-Einträge vom Stick, war eine Besserung eingetreten, die mit minimaler Deadzone-Einstellung auch spielbar war, aber immer noch nicht 100% zentriert. Ein "Jetzt zentrieren!"- Knopf in der Software fehlt leider. Problemkind war immer noch das Ruder. Da ich aber die Pedale von Saitek nutze, ist dieses bei mir eh immer softwareseitig gesperrt. Die Minimaus am Schubregler weicht aber ebenfalls von Nullzentrierung ab.

Ok, nach den Tagen des Probierens, bin ich dann auch übergangen in das Anlegen der Spieleprofile. Die neue SST-Software kommt im neuen Layout, aber wer mit der alten Version arbeiten konnte, kommt hier sofort zurecht. Allgemein schätze ich die Software als leicht zu verstehen ein. Eine feste Pinkie-Taste gibt es beim X65F nicht, angeblich kann man aber jede bzw. mehrere Tasten dazu bestimmen, also kann ich ähnlich wie "Strg", "Alt", "Shift" damit Funktionen mehrfach belegen. Dies habe ich aber nie probiert. Zeit für einen Test im FSX mit neuerstelltem Profil. Mal wieder gestartet, abgehoben... Zeit zum Einfahren des Fahrwerkes. Also die entsprechende Taste betätigt, in meinem Fall der "E-Button" = das Drücken des oberen Drehreglers... nichts passiert. Erneut betätigt, länger gedrückt... Fahrwerk wird eingezogen. Prüfen wir später... Flug fortgesetzt... Nun wollte ich dem Autopiloten eine bestimmte Funktion zuweisen, also entsprechende Taste gedrückt... nichts passiert, auch nach mehrmaligen Versuchen nicht. Im FSX Menu war die Funktion mit "Umschalt"+"h" versehen, im Saitek-Profil auch. Also habe ich versucht der Funktion im FSX-Menu eine neue Taste zuzuweisen. Ich betätige die Joysticktaste, im Feld erscheint "Umschalt"+"h", aber beim Loslassen der Taste steht nur noch "h" da. Das Problem ließ sich beheben indem man im Profil nicht "Umschalt"+"h" sondern "h"+"Umschalt" zugwiesen hat. Ebenfalls eine Kinderkrankheit. Da ich nun eh wieder in der Software war, testete ich auch gleich den bereits angesprochen "E-Button", welche nur sporadisch seine Funktion ausübte.

Bedienung des Sticks

Der Stick an sich liegt gut in der Hand, nur die oberen Coolie-Hats sind wahrscheinlich nur mit sehr großen Händen, ohne Verlassen der Handablage zu erreichen. Zumindest reicht meine Hand nicht dafür aus. Hier vermisse ich die höhenverstellbare Handablage des X52. Der Trigger hat nur noch eine normale Feuertastenfunktion. Der Schubregler ist so vollgestopft mit Coolie-Hats, dass man beim betätigen des Schubreglers unweigerlich einen davon auslöst. Hier wäre weniger mehr gewesen. Insgesamt hätte ich mir sowieso mehr Buttons und weniger Coolie-Hats gewünscht, zumal die einzelnen Wege der beiden Daumen-Hats am Schubregler schwer zu treffen sind (anstatt "links" trifft man z.B.: "links-oben") und die beiden zu dicht beieinander liegen. Positiv finde ich, dass der Modus-Schalter seinen Platz am Schubregler gefunden hat und nicht, wie beim X52, am Stick. Der entsprechende Modus, von denen es insgesamt vier Stück gibt, wird per Leuchtfeld auf der Kraft-Einstelleinheit angezeigt. Lesen Sie weiter... ›
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Qual der Wahl... 27. September 2011
Von FatAgnus
Spaß:   
Ich spiele nunmehr seit über 20 Jahren mit großer Begeisterung militärische Flugsimulationen, angefangen bei F/A-18 Interceptor und Flight of the Intruder auf Amiga 500 bis hin zur IL-2 Sturmovik-Serie, LockOn und natürlich Falcon 4.0. Das neue DCS:A-10 wird meine Sammlung sicher demnächst bereichern. Dazu sollte man sagen, dass ich aber eher nicht zur ganz harten Hardcore-Crowd gehöre, die alle Avionik-Einstellungen auf "realistisch" stellt und jedes mal den Ramp Start in voller Länge absolviert :-). Eine realistische Flugphysik bleibt mir dabei aber immer ganz wichtig, bei HAWX z.B. fühle ich mich nicht wie in einem Jet, sondern eher wie in einem fliegenden Schlauchboot. Und damit sind wir auch beim Thema Joystick/HOTAS.
Nach längerer Spielpause habe ich kürzlich wieder mal Falcon hervorgekramt, den neuesten BMS-Patch installiert und mich prompt über meine "Krücke", ein Saitek Evo Cyborg, geärgert. Diesen hatte ich als Behelf angeschafft, nachdem mein treuer X36-HOTAS den Geist aufgab bzw. mangels USB-Anschluss auch gar nicht mehr an einen aktuellen PC anzuschließen war. Ohne HOTAS ist eine echte Simulation aber unspielbar! Welche also anschaffen?
Zur Wahl standen: Logitech G940, Saitek X-52Pro, Thrustmaster Warthog und Saitek X-65f. Logitech fiel schnell weg, da ich mit Force Feedback nicht gut klarkomme und sich die Verarbeitung mäßig gut anfühlte. TM Warthog war mir definitiv eine Nummer zu teuer, da man hier in jedem Fall noch ein Ruderpedalset braucht. Die Verarbeitung, soweit im M-Markt zu beurteilen, wirkte allerdings schon ziemlich edel. Ist aber auch ein Riesenteil auf dem Schreibtisch! Etwas bekümmert haben mich aber Forum-Posts, die sich über fehlerhafte Bauteile und schlechte Verarbeitung des Innenlebens beklagten. Außerdem hat er keine Rotaries. Blieb die Wahl zwischen X-52Pro und X-65f. In einem Anfall von Wagemut habe ich dann den X-65f geordert, auch weil ich ihn relativ günstig kriegen konnte. Gespannt war ich auf die zwei maßgeblichen Negativpunkte des Reviews bei simhq.com - der schwergängige Trigger und die Schwiereigkeiten der Kalibrierung, welche auch andernorts beklagt wurden. Gespannt war ich aber auch auf das Force-Sensing-Feeling. Dies sind also meine Eindrücke nach knapp einem Monat:

- Design und Ausstattung: gefällt mir super. Mattschwarzes Metall, dezente Dioden und Beschriftung - nicht so'n Weihnachtsbaum, einfach cool. Wirkt wie ein echtes "no-nonsense" High-Tech-Instrument. Dass der Stick dem der F-16 nachempfunden ist (Cougar läßt grüßen), macht mit Falcon 4 natürlich extra Spaß. Am Throttle sind mehr 4-Wege-Hats, als ich jemals belegen werde können...Das Scroll-Wheel links außen ist super, um den Zoom rasch ein- oder auszufahren! Die Panels sind natürlich ein bißchen "gimmicky".

- Verarbeitung/Material: bis jetzt spitze. Bei mir (und bei allen anderen, die das Ding im Netz beschreiben) sind Stick, Throttle und Basis aus Metall - keine Ahnung, was mein Vor-Rezensent da für ein Exemplar (aus Plastik?!?) erworben hat. Plastik ist das sicher nicht! Ob die Pulverbeschichtung am Trigger irgendwann abblättert, wird die Zeit erweisen. Knöpfe und Trigger haben einen gut fühlbaren und satten Triggerpunkt, wenn auch nicht ganz so fest wie beim TM:Warthog. Ein oft bemängelter Punkt, die Zähigkeit des Throttles, ist bei mir gottseidank nicht vorhanden. Das Ding gleitet wie auf Butter vor und zurück! Idle- und Afterburner-Detents sind gut fühlbar. Herumreißen und versehentlich Trigger bedienen findet bei mir nicht statt! Möglicherweise ist das ein Problem der frühen Serienmodelle gewesen?

- Technik: Tja, hier kommt der Moment, wo der Frosch in's Wasser rennt... Es ist, als ob ich auf Force Sensing gewartet hätte. Kann sein, dass es daran liegt, dass ich eine längere Pause mit konventionellen Sticks hatte und demzufolge keine große Phase der Umgewöhnung erdulden muss, aber mit dem Setting F3 dirigiere ich meine Viper ultrapräzise (zumindest im Vegleich zu früher :- durch die Lüfte. Und wenn man mal ne 7g-Kurve zieht, dann muss man schon etwas Arbeit am Stick aufwenden. Dieses Gefühl des Widerstands hat mir bislang noch kein Stick vermittelt. Echt cool! Hätte ich so nicht erwartet, und ich könnte mir vorstellen, dass das auch im WW2-Sim (IL-2, ich spreche von Dir) funktionieren kann. Ich fliege allerdings lieber Strahlgetriebenes. Überraschung im Kalibrierungstool: zunächst minimaler Versatz nach oben und links. Nach Abstecken nur des Sticks vom Throttle (NICHT den USB-Stecker vom Rechner!) und Wiedereinstecken: null Versatz, Gerät kalibriert. Zur Sicherheit noch eine kleine Deadzone um beide Achsen definiert - fertig. Das Ergebnis: null Jitter im Flugbetrieb. So soll das sein. Ein "Übersprechen" von x- auf y-Achse oder andersherum kann ich bei mir nicht sehen, es sei denn, ich manipuliere unpräzise. Die Ruderachse ist allerdings wirklich nur ein Notbehelf. Mittelfristig müssen dann doch wohl Pedale her, die dank der gesparten 100¤ gegenüber dem TM vielleicht auch noch drin sind. Ein Stern Abzug - wenn's schon eingebaut ist, sollte es auch funktionieren. Dafür funktioniert der Maus-Stick ziemlich gut! Kein Gewackel auch in der Ruheposition, schwierig ist es nur, den Stick einzudrücken, um den Mausknopf auszulösen. Die Rotaries haben eine Raste in Mittelstellung - schick, so weiß man immer, wo man ist. Eindrücken lassen sie sich auch, d. h. sie fungieren auch als Buttons.

- Software: habe ich nicht groß getestet. Ist wohl nicht unbedingt Saiteks Stärke, wenn man der Community glauben darf. Das Falcon-4-Profil von der Saitek-Homepage funktioniert jedenfalls prima (nach wenigen Anpassungen für Allied Force bzw. BMS), mehr brauche ich erstmal nicht. Ein Profil für DCS:A-10 habe ich leider noch nicht gesichtet...Generell war die Installation problemlos. Momentan feile ich noch an einem tauglichen Profil für LockOn:FC2.

- Gesamteindruck: Vielleicht hatte ich Glück mit meinem Exemplar, vielleicht hat Saitek auch aus der Kritik an den frühen Seriengeräten gelernt. Ich bin jedenfalls hochzufrieden! Wenn man sich die Mühe macht, das HOTAS auf seine Bedürfnisse anzupassen, dann bekommt man ein absolutes Präzisionsinstrument aus kühlem Metall in die Hände gelegt. Warum es aber nicht möglich sein soll, das Gerät softwaremäßig zu kalibireren, bleibt mir auch ein Rätsel. Wenn sich bei mir eine neue Dekalibrierung einstellt (scheint auch etwas von der Raumtemperatur abzuhängen - etwas ähnliches meine ich auch in einem LockOn-Forum gelesen zuhaben), dann stecke ich kurz den Stick aus und wieder ein. Das geht auch im laufenden Betrieb und ist in der Regel nur einmal zu Beginn einer Session notwendig. Das scheint mir noch akzeptabel zu sein, aber hierfür (und für die Twistfunktion, die nur als Übergangslösung taugt) gibt der X-65f dann doch einen Stern ab. Die vielberichteten Throttle-Probleme konnte ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Mein Throttle liegt schwer und solide in der Hand, gleitet aber wie eine Eins durch das Lager. Unterm' Strich: Ich würde ihn wieder kaufen (und noch Pedale dazu)!

Edit am 07.10.2011: 1.) Die beigelegte LockOn-Demo läuft doch unter Win7-64. 2.) Der Support von MadCatz/Saitek ist klasse: bei mir fehlte ein kleines Teil in der Kiste. Mail an MadCatz -> drei Tage später war eine Sendung bei mir im Briefkasten. Sensationell. Upgrade auf 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bisher sehr zufrieden... 29. Oktober 2011
Von Metalhead
Nach all den sehr polarisierenden Rezensionen zum Saitek X-65F hab ich SEHR lange überlegt, ob ich es wagen sollte, mir diesen Stick zu kaufen.
Das Problem ist schließlich nicht neu. Saitek bringt eine gute Idee auf den Markt, mit einer Menge Potential, ist beim eigentlichen Produkt dann aber nicht mehr auf dem Niveau, auf dem die eigentliche Idee sich befindet. Bei 25% der Produkte funktionieren bestimmte Knöpfe gar nicht oder nur ab und zu, weitere 30% lassen sich nicht vernünftig zentrieren oder machen das Fliegen auf andere Art und Weise unnötig schwer und dann gibt es ja noch die Softwareprobleme zwischen den Saitek-Treibern und der Profilsoftware, die einen nach 3 Tagen des erfolglosen Installierens, Neuinstallierens, Deinstallierens schier verzweifeln lassen.

Nun, man kann aber auch Glück haben. Nachdem mein 3 Jahre alter Saitek X-52 nun langsam unpräzise wurde und immer wieder Probleme machte, da er sich nicht mehr wirklich zentrieren ließ bzw. alle 1-2 Tage durch ein ziehen des Kabels am Stick "resettet" werden musste, hab ich mich entschieden, dass es Zeit für einen neuen Stick wird.

Zur Auswahl standen der X-65F von Saitek, Thrustmasters Warthog und der G940 von Logitech. Der G940 fiel aufgrund des sehr eigenwilligen Designs und der unzureichenden Zahl an Knöpfen, Cooliehats etc aus dem Rennen. Der Warthog HOTAS liefert zwar ebenfalls eine große Anzahl von Schaltern und Knöpfen allerdings gab es für mich 3 Gründe mich GEGEN den Stick aus dem Hause Thrustmaster zu entscheiden: Ich fliege F-16 in Falcon 4, der Stick ist der Nachbau einer A-10. Des Weiteren ist er nochmals um einiges teurer als der X-65F und hat außerdem keine Z-Achse am Stick. Damit war also auch der Thrustmaster aus dem Rennen.

Nach reichlicher Überlegung, ob die Anschaffung gewagt werden sollte oder nicht, entschied ich mich dafür (man gönnt sich ja sonst nichts und im Fall der Fälle schickt man das Gerät eben wieder zurück).

Donnerstagabend bestellt, Freitag an den Versand übergeben, Montag Ware erhalten.

Das ging also schonmal wie geschmiert.
Als ich das Paket geöffnet habe, war ich nicht schlecht überrascht: Der Stick kommt in einer sehr durchdachten, zweckmäßigen Verpackung, die für den Fall eines Umzuges durchaus aufgehoben werden sollte. Es handelt sich um eine Pappbox, in der ein Schaumstoffquader steckt, welcher in der Mitte halbiert ist und im Innern so eingefräst ist, dass alle Teile des Sticks ihren Platz haben. Da wackelt nichts und da macht auch sicher ein Sturz aus "Traghöhe" nicht viel aus.

Eine knappe Anleitung zum Zusammenbau in Form von Grafiken liegt dem Paket bei und nach nicht ganz 3 Minuten ist der Stick bereit angeschlossen zu werden.
Nach den bereits erwähnten Softwareproblemem, die ich mit dem X-52 erlebt habe, entschied ich mich dafür Software und Treiber des alten Sticks NICHT zu entfernen (Man kann ja nie wissen).
Die Installation der Software verlief jedoch ohne Probleme, der Stick wurde sofort erkannt und eigentlich hätte es sofort mit ausgiebigen Tests losgehen können. Allerdings traute ich dem Frieden noch nicht so ganz und warf einen Blick ins sog. Control Panel. Der Stick war 1A zentriert und auch alle Knöpfe, Schalter, Cooliehats, etc. funktionierten einwandfrei.

Ein wenig Bedenken hatte ich wegen des Throttles. Der lief zwar wie geschmiert, allerdings war die weicheste Einstellung für mein Empfinden immer noch sehr hart.

Es ging also auf zu ein paar Tests. Zunächst musste aber alles eingestellt werden. Bei der riesigen Anzahl an programmierbaren Knöpfen erwies es sich als sehr hilfreich sich Notizen zu machen. Eine kleine Schrecksekunde gab es jedoch: Bei der Zuweisung der einzelnen Funktionen wurden 2 Knöpfe nicht erkannt. Es stellte sich aber heraus, dass dies am Spiel selbst lag und keinesfalls am Joystick. Aber auch ohne diese zwei Schalter lief es bei der Belegung der Tasten gegen Ende hin auf die Frage hinaus "was kann ich eigentlich überhaupt noch am Stick gebrauchen?".

Im Spiel selbst zeichnet sich der X-65F durch seine hohe Genauigkeit aus. Dabei muss allerdings jeder seine Einstellungen für das Force Sensing finden. Ich komme mit den voreingestellten Parametern sehr gut zurecht und nutze je nach Situation auch alle mehr oder weniger häufig. Hier ist ein riesiger Fortschritt im Vergleich zum X-52 zu erkennen, welcher aufgrund seiner Bauart in beiden Versionen leider kein Fliegen mit solch Präzision erlaubt. Sowohl mir (bisher standard X-52) als einem befreundeten Piloten (X-52 Pro) war es bisher unmöglich eine enge Fingertip-Formation zu fliegen. Das gelingt jetzt fast ohne Training relativ mühelos.

Dabei kommt auch der Throttle zum Zug. Die vorher als zu hart befürchtete Gängigkeit des Schubhebels hilft ungemein um geringe Schubkorrekturen vorzunehmen. Allerdings muss man sich auch erstmal an den Punkt gewöhnen, an dem die Beschleuningung aufhört, das Abbremsen aber noch nicht anfängt.

Die Knöpfe und Schalter sind alle recht präzise zu benutzen, allerdings gibt es hier 2 Kleinigkeiten, die ich dennoch aufführen möchte:

a)der 4-Wege Schalter, welcher sich auf Daumenhöhe auf der linken Seite des Sticks befindet ist nicht gerade so angeordnet, dass man ihn intuitiv bedienen könnte. Hier muss man sich an die Positionen der Schalterstellungen gewöhnen. Da bleibt einem nicht viel übrig, als es auszuprobieren.

b) Der Cooliehat ganz oben am Stick ist selbst für meine relativ großen Hände nicht zu erreichen, ohne meine Hand von der Ruhefläche des Sticks zu lösen. Hier wäre eine verstellbare Fläche wie beim X-52 wünschenswert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Stick bisher sein Geld wert ist und viel Spaß bereitet. Präzision im Formationsflug hat eine neue Bedeutung erhalten und die in anderen Rezensionen erwähnten Kinderkrankheiten konnte ich zum Glück nicht feststellen. Wer einen guten Stick kaufen will und bereit ist das Risiko einzugehen das Produkt im schlimmsten Fall ein paar Mal zurückzuschicken, der sollte vor dem Kauf nicht zurückschrecken. Wer allerdings erwartet mit dem ersten Produkt das Nonplusultra in den Händen zu halten, der sollte nicht unbedingt ein Produkt von Saitek kaufen.
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