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Marc Ribot, Marc Rebot Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (15. Oktober 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Atlantic (Warner)
  • ASIN: B00005NSQW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 262.254 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Saints
2. Book of heads # 13
3. I'm getting sentimental
4. Empty
5. Happiness is a warm gun
6. I'm confessin' (That l love you)
7. Go down Moses
8. St. James infirmary
9. Somewhere
10. Holy, holy, holy
11. It could have been very very beautiful
12. Witches and devils

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Marc Ribot prägte den Sound von Tom Waits und Elvis Costello und er zählte zum engeren Kreis der Radical New Jewish Music. Der New Yorker Gitarrist, Jahrgang 1954, begann in schwarzen Soulbands und war soundgebendes Mitglied der Lounge Lizards. 1997 führte er einige Kompositionen des kubanischen Bandleaders Arsenio Rodriguez (1911-1972) auf, daraus folgte ein Plattenvertrag und eine Band, nämlich Los Cubanos Postizos. Nach der zweiten CD der kubanischen Prothesen, Muy Divertido (Very Entertaining) -- gerade hatten sie sich mit New Yorker Gitarrensoul und afrokubanischen Rhythmen zum Exportschlager der zeitgenössischen Downtown-Szene entwickelt -- dann das! Das Soloalbum eines Musikers, der an kreativer Inspiration keine Grenzen zu kennen scheint.

Wie Ribot hier mit den Klassikern aus dem Great American Songbook, der Schatztruhe des amerikanischen Schlagers, umgeht, klingt wie der Schlussstrich unter ein leidiges Kapitel der jüngeren Jazzgeschichte. Nachdem Scharen junger Neotraditionalisten sich mit den Standards abgemüht haben, spielt Ribot "I'm Getting Sentimental Over You" und "I'm Confessin'", als hätte er die Schnulzen gerade erst komponiert. Zusammen mit John Medeski und David Byrne Medeski war Ribot ja auch beim Album Eco De Sombras der afroperuanischen Sängerin Susana Baca dabei. Die Baca-Erfahrung bezeichnete Ribot, musikalisch und rhythmisch gesehen, als eine der größten Herausforderungen seiner Karriere, so verdammt gut sei Baca und ihre Band. Medeski erzählt, dass Ribot sogar seinen Scheck zurückgeschickt haben soll. Diese Solo-CD von Ribot ist jetzt der radikal gelungene Versuch, die Melodie aus jeglichem Kitschkontext zu befreien. --Christian Broecking

Jazz thing (11/01)

Der wilde, wilde Westen. Gitarrist Marc Ribot, der seine Band scherzhaft The Rootless Cosmopolitans genannt hat, spürt solo nun doch seinen Wurzeln nach. Das klingt mal nach den staubigen Weiten der Prärie ("Empty"), mal hemmungslos sentimental ("I'm Confessin' That I Love You") und mal verträumt gospelig ("Go Down Moses"), immer jedoch spröde und eigensinnig. Stur lauscht Ribot dem schnarrenden Verklingen der Töne auf seiner Akustischen nach, ab und an summt er auch äußerst schräg mit, um schließlich auf verquere Weise doch wieder beim Thema anzukommen. Aber auch ein archaischer Blues wie "St. James Infirmary" auf der E-Gitarre ist mit arabischen Einsprengseln und Sound-Bruchstücken, die aus einem Spagetti-Western zu stammen scheinen, ganz im Heute angesiedelt. Dem Saitenderwisch, der in allen möglichen und unmöglichen Stilen zu Hause ist, ist hier eine Lehrstunde in Sachen Beschränkung gelungen.

© Jazz thing - Rolf Thomas


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Marc Ribot's neues Album knüpft an "Don't blame me" an, seiner Platte von 95, auf der er schon sehr frei sowohl jazz-standards als auch moderne free-jazz kompositionen interpretierte. mit dem für beide platten (und für marc ribot) typischen, kantigen gitarrensound, auf um zwei ganztöne tiefergestimmter e- bzw. akkustik-gitarre gespielt, entstehen träge klangebilde, die mal mehr (happiness is a warm gun), mal weniger (go down moses) die grundmelodie des stückes aufgreifen. in jedem fall absolut original und eigen, was das gitarrenspiel marc ribots so faszinierend macht. für die freunde der 'melodiöseren` aufnahmen ribots wird diese platte gewöhnungsbedürftiger sein, für gitarristen ist sie ein absolutes muß, da sie dazu anregt, sich in freier form der musik zu nähern, also 'frei` zu spielen. schade, daß marc ribot nie konzerte in berlin gibt...
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