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Sagen des klassischen Altertums
 
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Sagen des klassischen Altertums [Kindle Edition]

Gustav Schwab
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (152 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Audiobook-Rezensionen

Der fliegende Ikaros, der angekettete Prometheus, dem ein Adler die Leber fraß oder die in ihrer Verletzung alle Grenzen überschreitende Medea - alles Namen, die unser kulturelles Leben weitgehend bestimmen. Was es wirklich mit diesen Göttern und Helden der antiken Welt auf sich hatte, worauf die weit reichenden kulturgeschichtlichen Zusammenhänge fußen, kann man jetzt in einer spannenden Lesung, vorgetragen von Hanns Zischler, hören.

Zimperlich ging es in der Welt der Götter und Helden nicht zu, große Gefühle und große Taten zählten zum Repertoire. Hanns Zischler, der nach eigenem Bekunden sehr gerne vorliest, interpretiert diese faszinierende Mythologie. Der in Nürnberg geborene Schauspieler ist bekannt durch Filme wie "Die flambierte Frau", "Das Mädchen Rosemarie" oder "Die Bubi-Scholz-Story".

Im ersten Buch, genannt "Götter und Helden" geht es um Prometheus, Phaeton, Europa, Pentheus, Perseus und um den Künstler Dädalus, der seinen Sohn Ikaros auf tragische Weise für einen früheren Mord verlieren muss. Die Königstochter Europa gab ihren Namen unserem Kontinent. Zuvor musste sie sich jedoch von Zeus, als Stier verkleidet, entführen lassen. Einsam und verlassen, hatte Europa keine andere Wahl, als sich dem Mann, der sie beschützen wollte, hinzugeben.

"Die Argonautensage", das zweite Buch handelt von Iason und Medea. Dass Medea, die Kolcher-Königstochter für Iason ihren Vater verraten und ihren Bruder von ihrem Geliebten, töten ließ, bevor sie in unermesslicher Verletzung Glauke und ihre eigenen Kinder tötete, zählt genauso zu dieser hochspannenden Geschichte wie die abenteuerliche Schifffahrt unter der Führung Iasons. Dieser sollte das Goldene Vlies zurückbringen und dann als rechtmäßiger Anwärter den Thron besteigen.

Gustav Schwabs Sagen des klassischen Altertums sind ein Standardwerk. Schwab (1792 -1850) zählte zur "Schwäbischen Dichterschule". Mit seinen Nacherzählungen der "Schönsten Sagen des klassischen Altertums" machte er diese seit 1838 bis 1840 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Gustav Schwab war Autor, Lektor, Herausgeber, arbeitete als Lehrer und war politisch engagiert. Er gab die "Deutschen Volksbücher" heraus und zusammen mit Albert von Chamisso den "Deutschen Musenalmanach".

Fazit: Eine Lesung, der man sich trotz der nicht gerade "leichten" Diktion mit Genuss hingeben kann. Zum Auffrischen ideal!

Lesung, Spieldauer: ca. 145 Minuten, 2 CD. Ausführliches Booklet mit äußerst hilfreichem Glossar. -- culture.text

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die schönsten Sagen des klassischen Altertums
OA 1838–40 Form Mythensammlung Epoche Spätromantik
Die schönsten Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab ist bis heute das einzige deutschsprachige Standardwerk zur griechischen Mythologie. Die umfangreiche Nacherzählung überlieferter Mythen ging aufgrund der lebendigen Schilderung sowie der ausführlichen und detaillierten Darstellung in den literaturwissenschaftlichen Kanon ein.
Entstehung: Während seiner Tätigkeit beim Metzler Verlag in Stuttgart beschäftigte sich Schwab ab 1827 intensiv mit der Herausgabe griechischer und römischer Werke der Antike. Seine Kenntnis der griechischen Mythologie erweiterte der engagierte Literaturliebhaber durch das Sammeln und Auswerten sämtlicher antiker Quellentexte, die ihm zugänglich waren. Als Lehrer sah er seine Aufgabe in der Vermittlung antiker Mythen an seine Schüler. Dieses Bestreben ließ ihn das aufwändige Projekt einer vollständigen Erfassung aller überlieferten Sagen des Altertums beginnen, wobei er Wert darauf legte, in seiner Nacherzählung möglichst nah am Originaltext zu bleiben. 1838 erschien der erste der insgesamt drei Bände.
Inhalt: In einer nie da gewesenen Ausführlichkeit erzählt Schwab sämtliche erhaltenen Mythen des griechischen und römischen Altertums nach. Dabei bezieht er beispielsweise die Ilias sowie die Odyssee (beide entst. 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr.) von R Homer ein, beschreibt jedoch die gesamte Sage des Trojanischen Kriegs, von denen die beiden antiken Werke jeweils nur einen Ausschnitt darstellen. Neben diesem wohl bekanntesten Mythos um den Trojanischen Krieg zählen die Argonautensage, die Heraklessage und die Sage von Ödipus, die Schwab in seinem Werk nacherzählt, zu den verbreitetsten und meistzitierten Sagen der griechischen Antike. Da der Autor Wert auf eine umfassende Darstellung legt, erwähnt er auch viele weniger bekannte Sagen.
Struktur: Das Werk ist in drei Bücher gegliedert, die jedoch in einem Zusammenhang stehen. Das erste Buch widmet sich den Sagen, die vor dem Trojanischen Krieg stattgefunden haben. Hierzu zählen die Prometheussage, die Argonautensage und der Mythos um den Vatermörder Ödipus, der unwissentlich seine eigene Mutter heiratet. Das zweite Buch behandelt ausführlich die Sage um Troja bis zum Niedergang der Stadt und den Sieg der Griechen. Im dritten Buch wird schließlich geschildert, was den griechischen Helden während der Rückkehr aus Troja widerfährt. Hierzu gehört vor allem die bewegte Rückreise des Odysseus, die so genannte Odyssee. Auch die sagenhafte Gründung Roms fällt in diesen Zeitrahmen und wird von Schwab beschrieben.
Wirkung: Das Werk bildet mehr als 160 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen immer noch die Grundlage für das allgemeine Verständnis der griechischen Mythologie. Die drei Bände sind zum festen Bestandteil der Literaturgeschichte und Altertumswissenschaft geworden und prägen bis heute die Vorstellung von der antiken Welt Griechenlands. J. D.

Pressestimmen

»Eine zuverlässige Dosis der Entschleunigung bieten nach wie vor Gustav Schwabs Sagen des klassischen Altertums...sprachlich übertrifft seine Sammlung noch immer alle anderen Nacherzählungen.«

(Olaf Schmidt kreuzer, Leipzig. Subjektiv. Selektiv )

Nürnberger Nachrichten, 23.9.2006

"Das Buch ist für Anfänger ein vergnüglicher Einstieg in die Geheimnisse der Mythologie und für Fortgeschrittene eine heitere Erinnerung."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2007

"Es sind die frechen, im bildlichen Witz heutige Kinder unbedingt gewinnenden Illustrationen von Stefanie Harjes, die jede Schwellenangst vor "Bildung" vergessen lassen."

Buchprofile, Jg. 52/2007, Heft 1

"Hervorragende Ausgabe!"

Kurzbeschreibung

Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe.
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Der Verlag über das Buch

Standardwerk für die ganze Familie

Klappentext

"Am Anfang war das Chaos, die grenzenlose, gähnende Leere. Aus dem Chaos entstanden Gäa, die Erde, und Eros, die Liebe." So beginnt die Schöpfungsgeschichte der alten Griechen. In diesem Band finden sich viele der schönsten Sagen des klassischen Altertums in einer Nacherzählung von Josef Guggenmos, die durch die Illustrationen von Stefanie Harjes in ein völlig neues Licht gerückt werden. Wie durch Zauberei lässt die Hamburger Künstlerin diese Geschichten, die viele tausend Jahre erst mündlich, dann schriftlich überliefert wurden, zu einem ganz besonderen Lektüreerlebnis und einem Fest für Augen und Sinne werden.

Klappentext

DIE GÖTTER UND HELDEN DER GRIECHEN

Von Zeus und Hera, Apollon und Artemis, Hermes und Aphrodite, Hades und Dionysos, von Prometheus, Orpheus und Eurydike, den Argonauten, Herakles, Theseus, Oidipus, der schönen Helena, Achilleus, Hektor, Odysseus und vielen anderen berichtet dieses Buch -

Gustav Schwabs klassische Nacherzählung der griechischen Sagen, die hier in neuer, auf das Wesentliche beschränkter Bearbeitung erscheint

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gustav Schwab wurde am 19. Juni 1792 in Stuttgart als Sohn eines Professors und Geheimen Hofrates geboren. Ab 1809 studierte er, wie sein Kollege Hölderlin einige Jahre zuvor, Philologie und Philosophie und Theologie am Evangelischen Stift in Tübingen. Nach dem Studium erhielt er eine Professur für Latein in Stuttgart. Ab 1825 arbeitete er als Redakteur bei F.A. Brockhaus Leipzig; drei Jahre später nahm er eine Stelle im Verlag von Johan Friedrich Cotta an. Seit 1837 übernahm er verschiedene Pfarrstellen und wurde 1845 zum Leiter der höheren Schulen in Württemberg berufen. 1847 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Theologie von der Universität Tübingen verliehen. Als Schriftsteller hat er sich insbesondere durch seine Übersetzungen und Nacherzählungen klassischer Sagen einen Namen gemacht. Er starb am 4. November 1850 in Stuttgart.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Vorwort der Herausgeberin: "Es ist das große Verdienst Gustav Schwabs, dass er im Zuge der romantischen Bewegung diesen unendlichen Steinbruch für die Öffentlichkeit erschlossen hat. Er übersetzte die alten Texte und gliederte sie in ein Werk aus einem Guss, das es ermöglicht, den umfassenden Bogen der Götter- und Heldensagen als ganzes organisches Gebilde wahrzunehmen und sich darin zurechtzufinden. Natürlich war auch Gustav Schwab innerhalb dieser Vielfalt eine gewisse Beschränkung auferlegt, zudem prägten ihn die Wertvorstellungen des 19. Jahrhunderts, auch konnte er nicht über die zusätzlichen Kenntnisse, die historische und psychologische Forschungen über die Bedeutung der Mythologie im Laufe des 20. Jahrhunderts für uns erbracht haben, verfügen. Wir nehmen seinen 150. Todestag daher zum Anlass, eine Neuausgabe der "Sagen des klassischen Altertums" zu veröffentlichen und dabei zugleich einen Schritt in diese Richtung zu gehen."
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