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Saeco Primea Cappuccino Touch Plus New Edition
 
 

Saeco Primea Cappuccino Touch Plus New Edition

von Saeco
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • ASIN: B000W7Q4QA
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 19. März 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 593.913 in Küche & Haushalt (Siehe Top 100 in Küche & Haushalt)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Über gut 2 Jahre habe ich die Kaffee-Zubereitung einer Philips Senseo II überlassen. Ich war damit eigentlich sowohl von der Qualität der Maschine als auch vom Geschmack des Kaffees zufrieden. Zu teuer in der Anschaffung / Reparatur und zu aufwendig in der Reinigung bzw. Wartung schienen mir die Kaffee-Automaten von Saeco oder Jura.

Als ich dann aber zum erstenmal einen Cappuccino aus einer SAECO Touch Duo probieren durfte, änderte sich meine Einstellung gegenüber Kaffee-Automaten schlagartig. Ich bekam einen Cappuccino in einer Qualität, der jene aus den umliegenden Bäckereien oder Restaurants locker in den Schatten stellte.

Der Schaum war fest (Mein Stäbchentest: Ein Stächen mittig in den Kaffee stecken; dann testen, ob das Stäbchen auch dann stehen bleibt, wenn an der Tasse leicht gerüttelt wird.), sackte nicht zusammen und das Aroma war ausgezeichnet.

Am meisten verblüfft war ich über die Art, wie der Cappuccino zubereitet wurde. In den seitlichen Behälter wurde frische Milch (vorzugsweise Haltbarmilch mit einem geringen Fettgehalt) gegeben. Anschließend wurde nur noch auf das Cappuccino Symbol im Display gedrückt. Dann begann die Ausgabe des weißen Milchschaums in die Tasse, darüber dann ein Espresso, dessen Stärke über das SBS System (silberner Drehgriff vorne) während des Betriebes geregelt werden kann. FERTIG!!!

Neben dem Cappuccino beherrscht die Primea auch die Herstellung von Latte Macchiato mit einer überzeugenden Tricolore und Espresso Macchiato. Im Menü Caffé del Mondo werden noch Anleitungen / Rezepte für bekannte Zubereitungsarten (Ristretto, American Coffee, etc..) im 4farbigen Display angezeigt.

Das vierfarbige Display ist mit seinem sehr guten Kontrast der ,Eye-Catcher` schlecht hin. Daß man mittels einer einfachen Berührung des Displays die Maschine fast vollkommen bedienen kann, erstaunt den einen oder anderen Bekannten und weckt noch mehr Interesse an der Maschine. Ein schöner Nebeneffekt des Touch-Screens ist natürlich, daß Dank der grafischen Aufbereitung der Funktionen die Bedienung wesentlich vereinfacht wird.

Nur einige Worte zur Qualität der Maschine, da doch einige schlechte Bewertungen geschrieben wurde.
Mein TIPP: In jedem Fall eine Maschine der NEW EDITION kaufen, KEIN 2006er Modell. Die New Edition wurde in vielen Bereichen verbessert. So wird jetzt das Wasser für die Reinigung des Milchkreislaufes aus dem Wassertank gezogen. D.h., es muß der Milchbehälter nicht mehr zur Reinigung mit dem Ersatzbehälter mit Wasser gewechselt werden. Der Cappuccinatore besitzt ein Rädchen, das gedreht werden muß, wenn durch Verdreckung die Luftzufuhr zur Milchschaum-Aufbereitung behindert wird. D.h., kommt anstelle von Milchschaum nur ein flüssiges Gemisch aus Wasser und Milch, dann sollte zuerst am Rädchen gedreht und eventuell dann der Cappuccinatore gereinigt werden.

Da sind wir schon bei der Reinigung angelangt. Oft wird bemängelt, daß die Maschine zu oft zur Reinigung des Milchkreislaufes auffordert. Aus meiner Sicht kann ich das nur begrüßen, denn ich kenne kein anderes Lebensmittel, das schneller verdirbt als Milch. Verbleibt die Milch in der Maschine, dann wird auch eine Haltbarmilch innert 3-4 Stunden sauer. Daß die Milch bereits zuvor eine erhöhte Keimzahl aufweist, sollte hier auch erwähnt werden. Und genau aus diesem Grund fordert die Maschine durch ein Blinken der entsprechenden Anzeige zur Durchspülung des Milchkreislaufes auf. Das muß natürlich nicht nach jeder Zubereitung gemacht werden, sondern sollte daran erinnern, den Milchkreislauf zu spülen und anschließend den Milchbehälter aus der Maschine zu nehmen und im Kühlschrank aufzubewahren. So steht es auch ausdrücklich im Handbuch! Wer das nicht beachtet muß auch damit rechnen, daß aufgrund des Milchzuckers der Cappuccinatore verklebt und verstopft. Hier hilft dann nur noch das Auseinandernehmen und Reinigen des Cappuccinatores wie im Handbuch beschrieben.

Generell verschmutzt die Maschine nicht stark. Ich habe sie so eingestellt, daß nach dem Aufheizen die Kaffeeeinheit gespült wird. Die herausnehmbare Brühgruppe sollte 1x wöchentlich unter warmem Wasser gespült werden; gelegentlich muss der Auffangbehälter unter der Brühgruppe und der Kaffeesatzbehälter geleert werden. Mit der Entsorgung des Kaffeesatzes, der übrigens kompostierbar ist, sollte nicht all zu lange gewartet werden, da der Kaffee ziemlich schnell schimmelt. Das gefährdet zwar nicht die Gesundheit, scheint mir aber doch etwas unhygienisch. Eine komplette Reinigung (wöchentlich) der Maschine ist in 10-20 Minuten erledigt. Wer das befolgt, wird lange eine Freude an dieser Maschine haben!!

Tja, der auf den ersten Blick hohe Anschaffungswert (EUR 1.399 UVP) mag den einen oder anderen abschrecken. Doch bereits nach nur 1.000 Cappuccinos habe ich den Kaufpreis bereits erspart! Da bleibt auch noch genügend Erspartes für etwaige Reparaturen nach Ablauf der 2jährigen Garantie übrig. Basis für meine Kalkulation ist ein Preis von EUR 2.40 - 2.80 für einen Cappuccino bzw. Latte Macchiato in einem Restaurant. Ein Cappuccino aus der Primea kostet ca. EUR 0.4 - 0.6 je nach verwendeter Kaffeesorte und schmeckt sogar noch besser! So schön kann Geiz sein ;).

Fazit:
===
Unterm Strich kann ich nur sagen, daß mich die Primea Touch Plus voll überzeugt hat. Die Zubereitung und der Milchschaum selbst sind der Hammer. Nicht umsonst bekam die Maschine beim Konsument-Test ein SEHR GUT für die Milchschaum-Zubereitung. Tja, und die Restaurants haben einen Cappuccino Kunden verloren;). Die Qualitätsprobleme aus der Vergangenheit wurden demnach behoben, denn Probleme mit meiner Primea (Produktion 02 / 2008) hatte ich bis jetzt keine.

Wer gerne Cappuccino oder Latte Macchiato trinkt, wird zurzeit wohl kein besseres Gerät finden. Die Primea Touch Plus ist zu Recht wieder der Mercedes unter den Kaffeeautomaten!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sybil123
Wir sind reine Cappuccino-Konsumenten (meint: keinen Filterkaffee, keine Instantprodukte, etc.) mit Saeco-Erfahrung. Als im Sommer 2008 ein Ersatz für unsere alte Magic fällig wurde, entschieden wir uns aufgrund der technischen Features und auch wegen des Designs für die "Primea Cappuccino Touch Plus New Edition" (allerdings mit dunklem Korpus und hellen Seitenteilen - also anders als hier abgebildet).

Leider zeigte das erste Gerät von Anfang an deutliche Macken (häufig kein Schaum, selten heiss und der Cappuccinatore fiel ziemlich schnell auseinander), und hätten wir uns nicht für den Händler Amazon entschieden, wäre unsere Reklamation wohl eine langwierige und ärgerliche Angelegenheit geworden, denn weder die sog. Hotline von Saeco noch die Vertragswerkstatt scheinen sich große Gedanken über Service und Kundenzufriedenheit zu machen. Amazon hingegen nahm das Gerät sehr freundlich und unkompliziert (und sogar gegen Geld) zurück.
Habe ich schon erwähnt, dass wir Amazon lieben? Bleibt so, Leute! Sowas erzeugt echte Kundenbindung!!

Na ja, neue Marktrecherchen in diesem Preissegment haben uns mangels überzeugender Alternativen wieder zum gleichen Gerät geführt, und wir haben es erneut bei Amazon bestellt. Zum Glück: wir sind absolut happy mit dem Teil (Produktion 7/2008). Es macht den vertrauten perfekten Saeco-Schaum, holt das Beste aus unserer guten Bohne, der Cappuccino hat genau die richtige Temperatur, die notwendige Bedienung und Wartung sind einfach bis idiotensicher, und wenig zeitintensiv.

Nach gut 4 Monaten intensiver Nutzung kann ich diese Hinweise "aus der Praxis" geben:
Neben den diversen Wartungszyklen, die das Gerät ohnehin bedingungslos verschreibt, ist es am wichtigsten, den Cappuccinatore funktionsfähig zu erhalten. Also, nach jeder Benutzung den Milchbehälter SOFORT entnehmen und kühlstellen, jeden Abend den Cappuccinatore auseinandernehmen und in warmes (nicht heisses!) Wasser mit etwas Spülmittel legen (das geht ganz schnell), morgens abspülen, zusammenbauen, einsetzen. Es rächt sich, wenn man den Milchresten Gelegenheit gibt, zu gerinnen oder anzutrocknen - dann dauert es ewig, bis man wieder alle Löcher freigepult hat. Den Milchbehälter reinige ich 2-3mal/Woche in der Spülmaschine. Für den Cappuccinatore habe ich mir einen Minipinsel mit feinen Nylonborsten beschafft, mit dem ich sehr schnell auch in kleinste Löcher komme. Ich musste noch nie am weißen Rädchen drehen, um den Milchschaumfluss wieder in Gang zu kriegen - weder links noch rechts rum. Ich glaube, das ist nur ein Trick für die, nicht nicht regelmäßig saubermachen, um so festgesetzte Milchreste zu lockern. Ich mache lieber kurz sauber.
Stereotyp jeden Freitagabend spüle ich alle zu spülenden Teile gründlich und lasse sie über Nacht trocknen und entferne alle Kaffeemehlspuren aus dem Maschineninneren (dauert knapp 20 min.), alle 2-3 Wochen fette ich die Führungen der Brühgruppe (dauert ca. 2 min.).
Ich warte mit dem Entkalken auch nicht, bis es gar nicht mehr anders geht, sondern entkalke regelmäßig, denn wir haben hartes Wasser.
Wem dies zuviel Wartungsaufwand ist, der gehört vielleicht nicht zur Zielgruppe und ist mit einer Pad-Lösung besser dran.
Mit gefällt, wie leicht und ergonomisch durchdacht sich die einzelnen Teile aus dem Gerät nehmen und wieder einsetzen lassen, und wie leicht sie zu reinigen sind.

Was ich verbesserungsfähig finde:
1. Der Verschluss-Sensor der Milchschublade reagiert etwas träge, und meist muss man nach dem Einsetzen des Milchbehälters nochmal kurz auf den Verschlussclip tippen, damit die Maschine kapiert, dass sie jetzt wieder über Milch verfügt, sonst schreit sie ständig "Milchbehälter einsetzen", obwohl der schon drin ist.
2. Das Gerät merkt sich sehr viel in seinem internen Kalender, aber leider merkt es sich nicht, was man bereits auf dem Display angewählt hat. Wenn man also auf den Cappuccinoknopf drückt, wird zuerst der Kaffee gemahlen. Wenn die Maschine DANN feststellt, dass sie kein Wasser mehr hat, stellt sie alle weiteren Aktivitäten ein und schreit "Wasserbehälter auffüllen". Hat man dies dann getan, hat die Maschine leider zwischenzeitlich vergessen, dass sie schon Kaffeepulver hatte, und fängt erneut an zu mahlen. Die erste Portion Kaffee schmeißt sie ungenutzt weg - das finde ich doof. Unsere uralte Saeco Magic hatte da ein besseres Gedächtnis. Ich habe daraus gelernt, VORHER sicherzustellen, dass genügend Wasser im Tank ist.
3. In einigen Foren-Beiträgen wurde geschwärmt, wie toll die Bedienungsanleitung sei - dem kann ich mich nicht anschließen. Vielleicht gilt dies für Leute, die sich ausschließlich an Bildern orientieren, aber selbst die Abbildungen sind wahrlich nicht alle selbsterklärend oder auch nur korrekt im Kontext; der Text ist auf jeden Fall häufig eher irritierend als hilfreich.
4. Ich fände es schön, wenn Saeco dem Ausstattungsset standardmäßig einen Reinigungspinsel für den Cappuccinatore beilegen würde, und hier nicht auf die Findigkeit der Kunden baut und auf deren Bereitschaft, sich selbst zu helfen (Hint-Hint für den zuständigen PM, für den diese Beiträge hier eigentlich zur Pflichtlektüre gehören sollten).

Trotzdem kriegt die Primea von mir volle Punktzahl, das hat sie sich verdient. Ich kann sie nur empfehlen!

Saeco Primea Cappuccino Touch Plus New Edition
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