"sad songs for dirty lovers" dreht sich ausschließlich um zwischenmenschliche beziehungen, noch dazu um die schwierigsten: nämlich jene, bei denen sich auch noch die liebe in all ihren spielarten einmischt.
die palette reicht von unerfüllbarer sehnsucht ("cardinal song"), dem gefangensein in der ehe ("slipping husband"), über ältere frauen mit jungen männern ("trophy wife") bis hin zur ironischen überheblichkeit gegenüber einer verflossenen angebeteten ("lucky you" - vermutlich der stärkste track des albums). das ganze gepaart mit einem unnachahmlichen sarkasmus und trefflichen wortspielereien.
ob das album nun ein konzept-album ist, sei dahingestellt. das trübt den hörgenuss weder, noch hebt es ihn. und auch die tatsache, dass "sad songs..." wesentlich schwächer ist als das selbstbetitelte debut der band (2001 erschienen), ändert nichts am wohlklingenden ideen- und facettenreichtum dieser scheibe. schwere empfehlung!