... endet auch der fünfte und letzte Band der Mangaserie aus Korea.
Hae-In, die dank der von Kon-Woo finanzierten Augenoperation wieder sehen kann, erholt sich nur langsam von dem Wissen, dass Jun-Young tot ist. Kon-Woo bleibt an ihrer Seite, schenkt ihr wieder Lebensmut und will schliesslich die Macht der Firma seines Vaters nutzen, um Hae-In eine Gesangskarriere zu ermöglichen. Als Coach stellt er dabei seinen alten Freund Jun-Gyo ein... Der niemand anderes ist als Jun-Young. Obwohl Hae-In eine gewisse Ähnlichkeit feststellt, erkennt sie ihn jedoch nicht... Kon-Woo versucht währenddessen seinen Vater davon zu überzeugen, Hae-In als seine Schwiegertochter zu empfangen während Jun-Young mit sich kämpft: Er liebt Hae-In noch immer - aber wie kann er ihr zerbrechliches Glück mit Kon-Woo zerstören?
In vier vorangehenden Bänden haben Autor und Zeichner von "Sad Love Story" den Leser bereits mit der dramatischen Geschichte der beiden Menschen, die zusammengehören, doch vom Schicksal immer wieder auseinandergerissen werden, zum Weinen gebracht. Klare Zeichnungen und eine sehr sanfte Linienführung schaffen wunderschöne Bilder von deutlich koreanischem Stil.
Das Ende der Geschichte ist - auch durch die Ähnlichkeit der Geschichte zu vielen Dramen - voraussehbar. Ebenso erscheint es abrupt im Vergleich zu den 25+ Jahren, die bereits vorausgingen... Dass eine der drei Personen in dieser tragischen Verstrickung ihr Leben gibt, gehtim Kontext der sowieso bereits dramatischen Geschichte beinahe unter.
Trotzdem bildet dieser Band einen würdigen Abschluss der Serie. Über das weniger zufriedenstellende Ende hilft vielleicht der sehr süße Epilog hinweg, in dem ein kurzer Blick in die Zukunft getätigt wird. Auch die Gedanken der Charaktere auf den letzten Seiten - bei denen leider Hae-In ein wenig zu kurz kommt - fassen die Handlung und die Gefühle noch einmal zusammen und lassen die "Sad Love Story" so ausklingen, wie sie auch verlief: Traurig und wunderschön.