Die Vorgeschichte zum zweiten Teil des Spiels - meiner Meinung nach gut gelungen.
Garlan, der Hauptcharakter, ist ein Schattenkrieger. Im Großen und Ganzen ist das jemand, der durch schwarze Magie von den Toten erweckt wurde und mit besonderen, vor allem sehr starken Fähigkeiten "gesegnet" ist. Der Begriff des Schattenkriegers wird aber im Laufe der Story noch deutlicher und detaillierter erklärt.
Zuallererst wundert er sich stark über die Veränderungen seines Ancarias. Schließlich ist sein Tod mehrere Tausend (?) Jahre her.
Mittlerweile haben die Elfen, gegen die Garlan und seine Mitstreiter damals gekämpft haben, das Land unterworfen. Menschen sind nur noch Sklaven, bestenfalls ungern gesehene Arbeiter.
Um ein wichtiges Artefakt für den Großinquisitor zu finden, macht er sich auf nach Grünerd, ein Dorf, von dem ganz zu Beginn auch erzählt wird. Dabei trifft er die ziemlich hübsche, diebische Halbelfe namens Leandra und den Kleinganoven Loi.
Auf ihrer Reise erleben sie oft Abenteuer, die man sich schon sehr gut als "Quests" im Game vorstellen kann - sind immer kleinere, in sich abschließende Geschichten, nebenher geht es aber auch ständig mit dem Hauptstrang weiter.
Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, freute ich mich - denn neben meinem Bett lag schon der zweite Band. Man kann das Buch wirklich am Stück durchlesen - ist seitenzahltechnisch und vor allem der Spannung wegen recht einfach.
Für alle, die was für "Zwischendurch" suchen ist das genau das Richtige. Also, kauft es euch ;)