Wie der Leser schon aus den Chroniken und vor allem aus den Legenden weiß beruht die Umwälzung auf der Tatsache, dass der Königspriester göttliche Macht forderte. Aber wieso tat er dies? Und wie konnte er sich sicher sein, dass sie ihn erhören würden?
In einem fantastischen Finale verknüpft Chris Pierson alle losen Enden und rote Fäden zu einem gigantischen Meisterwerk bei dem nichts offen bleibt.
Persönliche Schicksale des Widerstandes, die Ängste des Königspriesters und der Machtkampf des Quarath werden genauso beschrieben wie die Qualen, die der zweifachgeborene erleiden muss oder das Problem dem sich Fistandantilus gegenüber sieht.
Endlich einmal wird die Umwälzung aus der Nähe, quasi von Zeitzeugen, berichtet. Fast hätte man das Gefühl man ist dabei so fesselnd berichtet Pierson von diesem Ereignis.
Man leidet mit dem Königspriester mit, als er krank in seinem Bett liegt oder als Sir Bron dem Tode nah ist. Der Autor schafft es das Spannungsmoment fast bis zum Ende aufrecht zu erhalten und so den Leser bis zum letzten Wort an das Buch zu fesseln.
Es stellt ein wahrhaft würdiges Ende einer Trilogie dar, über ein Reich, das von Anfang an zum Untergang verurteilt war.
Auch dieses Buch verdient 5 Sterne sowie einen Platz dort oben zwischen den Konstellationen des Paladin und der Takhisis.