Garlan und seine Gefährten sind auf dem Weg zu einer geheimen Bibliothek in der Wüste, wo der Schattenkrieger hofft eine vergessene Abschrift jenes Buches zu finden, mit dem der Fluch des Großinquisitors gebrochen werden kann. Unterwegs kommt es zu einer unangenehmen Episode mit einer menschenfleischfressenden Hexe, die Garlan eine beunruhigende Nachricht mit auf den Weg gibt: Scheinbar befindet sich unter seinen Freunden Leandra und Loi, ein Verräter. Doch Garlan hat noch weitaus schwerwiegendere Probleme. Assur, Hauptmann der Elfen, verfolgt den wiedererweckten Toten mit seiner Garde und der Schattenkrieger in Garlan wird immer unberechenbarer und blutrünstiger'
Knapp zwei Monate nach Veröffentlichung des SCHATTENKRIEGER-Debüts präsentiert Weirdoz* bereits die zweite Folge der Hörspiel-Pentalogie zum Fantasy-Game SACRED 2. Die Hörspiele sollen in schöner Regelmäßigkeit alle zwei Monate erscheinen, so dass der Sammler in absehbarer Zeit eine wundervolle Fantasy-Saga in fünf Teilen sein eigen nennen kann, die es mit jeder auf dem Markt erhältlichen Hörspielproduktion aufnehmen kann. Auch die zweite Folge ist von enormer Rasanz, bietet eine wohldurchdachte und spannende Handlung, und besitzt wieder eine filmreife Klangkulisse. Die Handlung setzt die Geschehnisse aus Folge 1 nahtlos fort, mit dem Unterschied, dass die Charaktere bereits etabliert sind und es sogleich mit der Handlung weitergehen kann. Gerade Garlans geistige Zerrissenheit bietet eine Menge Potenzial und hebt den Schattenkrieger noch deutlicher vom typischen Fantasy-Helden ab. Thomas Fritsch geht richtiggehend in seiner Rolle auf und man merkt den Sprechern den Spaß deutlich an, den sie bei der Produktion gehabt haben mussten. Vor allem Annabelle Krieg und Marco Sand sind in Topform. Ein echter Hörgenuss ist auch Raimund Krone, der mit metallisch verzerrter Stimme, einen Tempelwächter mimt. Der Mythos von der großen Maschine macht Ancaria zu einer Welt, die sich durch den technischen Aspekt von anderen Fantasie-Welten unterscheidet. Ein weiterer Punkt, der die Serie sehr interessant macht. Während Garlan und seine Freunde in Grünerd, dem trügerischen Paradies, einen lebensgefährlichen Kampf austragen, geht in der Stadt der Elfen das Intrigenspiel zwischen dem Großinquisitor, genial gesprochen von Michael Pan, und dem Freiherr Karrat, nicht minder grandios verkörpert von Karlheinz Tafel, in die nächste Runde. Auch wenn einige Fragen bereits geklärt werden, so bleibt es weiterhin spannend. Selten gab es eine Hörspielserie, bei der man derart gespannt auf die Fortsetzung warten musste.