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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine nachdenklicheres Donna Leon Buch,
Rezension bezieht sich auf: In Sachen Signora Brunetti (Gebundene Ausgabe)
Auch der achte und bislang letze Fall des Commissario Guido Brunetti ist wieder und ein sehr gelungener und amüsanter Kriminalroman der Erfolgsautorin Donna Leon. In diesem Fall setzt sich die seit dem Fall "Nobiltà" erstmals aufgetreten nachdenkliche Erzählweise fort, die den Esprit und Witz den anderen Fälle ein wenig vermissen lässt. Hier wird ein sehr intensiver Blichkwinkel auf die Brunetti-Familie gerichtet, der mitunter geradezu mitreisst. Trotz alledem war ich sehr begeistert von diesem Roman, der die gewohnte Flapsigkeit des Guido Brunetti nie vermissen lies. Alle acht Fälle sollten ein MUSS für jede Heimbibliothek sein!
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Aus Venedig nichts Neues,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: In Sachen Signora Brunetti (Gebundene Ausgabe)
Es ist durchaus loeblich, dass Donna Leon in ihrem achten Brunetti-Krimi versucht der Reihe eine neue Perspektive zu geben: Nicht Kidnapper, Umweltsuender oder Klerikale stossen das Geschehen an, sondern Brunettis Frau Paola selbst. Diese empoert sich ueber ein oertliches Reisebuero welches Sextrips in den Fernen Osten vermittelt. Um der Sache Einhalt zu gebieten greift sie, im wahrsten Sinne des Wortes, zur eher unorthodoxen Methode wiederholt Pflastersteine in das Schaufenster der Reiseagentur zu werfen. Signora Brunetti geht dafuer ins Kittchen, und eines Tages wird der Inhaber des Bueros tot aufgefunden. Beides ruft Mann Guido auf den Plan, der in gewohnt routinierter Manier den Fall zur Zufriedenheit aller loest. Dieser Krimi ist ebenso solide heruntergeschrieben wie seine Vorlaeufer, und wer ein eingefleischter Donna Leon Fan ist, wird auch ihr achtes Buch verschlingen. Ansonsten kann man sich der Erkenntnis nicht verwehren, dass sich die Reihe langsam aber sicher totlaeuft. Zu statisch die Charaktere, zu aehnlich die plot-Schablonen, zu ennervierend die Venedig-Platitueden, die Leon immer und immer wieder auflegt. Die Brunetti-Reihe ist zu erfolgreich als dass Leon nicht noch ein paar Romane nachlegen wuerde, aber vielleicht sollte sie dem guten Guido doch einmal eine laengere Pause goennen. Wer wirklich spannende Krimiromane mit italienischem Flair, geschrieben von angelsaechsischen Autoren, liebt, der sollte sich lieber an Timothy Holme oder Michael Dibdin halten. Leon erwaehnt dies nie, aber es kann kein Zweifel daran bestehen, dass sie selbst diese beiden in extenso fuer ihre Werke ausbeutet. Nicht dass das verboten sei - aber die Originale sind doch weit besser als die Kopie; auch in achtfacher Ausfuehrung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine gute Idee-mehr auch nicht!,
Von
Rezension bezieht sich auf: In Sachen Signora Brunetti: Der achte Fall (Taschenbuch)
Wer gerne in der Krimi-Szene unterwegs ist und viele liest, kommt an Donna Leon nicht vorbei. So dachte ich und kaufte mir einen Band.Ich entschied mich für die achte Folge aus der Brunetti Reihe "In Sachen Signora Brunetti", weil mich der Klappentext sehr ansprach. Wirklich gut gefallen hat mir dann auch die ungewöhnliche Idee, dass die Frau eines Kommissars selbst zur Straftäterin wird. Paola, Literaturprofessorin aus gutem Hause, kann die Praxis eines Reisebüros nicht mehr ertragen, das Sex-Tripps nach Thailand verkauft und somit die Prostitution mit Minderjährigen duldet. Soweit so gut. Signora Brunetti wirft also zweimal die Schaufensterscheibe des Reisebüros ein, und als sie die Chance hätte, ihre Meinung in der Presse kundzutun, kneift sie und benimmt sich wie ein Kind, dass beim Marmeladenaschen erwischt wird. Schade! Interessant ist, wie die Eheleute mit dieser Situation umgehen. Brunetti wird kurzerhand suspendiert und freut sich ja so darauf, endlich mal lesen zu können- ich finde das unglaubwürdig. Dann wird der Besitzer des Reisebürös, Mitri, erdrosselt. Endlich wird mal ermittelt, dachte ich. Und schwupps darf der ausgebotete Brunetti wieder ermitteln und zwar ganz offiziell, obwohl er eindeutig befangen ist. Eine heimliche parallele Ermittlung wäre bestimmt spannender gewesen. Wenn der Kommissar zwischen Essen und Tee trinken Zeit findet, ermittelt er ein bisschen rum, kommt aber ohne Hilfe der Chef-Sekretärin nicht aus und weiß noch nicht einmal, wie ein Computer angeschaltet wird. Hallo? Sprachlich gesehen ist dieses Buch ein Genuss und hier spüre ich auch etwas von den großen Erfolgen der Donna Leon. Ansonsten fand ich das Buch eher mittelmäßig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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