Die Landwirtschaft in Deutschland, in der EU, in der ganzen Welt sichert unsere Nahrungsproduktion.
Viele meiner Berufskollegen verlieren aber leider immer mehr den Blick auf die wesentlichen Dinge.
Wie ich dies selbst auch erlebt habe.
Wir werden alle diesbezüglich mit bunter Fachliteratur zur Höchstleistung angespornt.
Die 15 % Besten sind immer das Maß der Dinge. Nur die höchste Arbeitsproduktivität zählt.
Alle anderen werden nicht mehr gebraucht.
Schlagworte wie Kostenführerschaft, Strukturwandel, Globalisierung, WTO und Agrarreform ist immer in aller Munde.
Es wird nur noch von Cross Compliance, QM, QS, Zertifizierung und sonstigem Bürokratismus geschrieben und gesprochen.
Warum ?
Wer profitiert von diesem "Wachstums- und Kontrollwahn" ?
Warum könnte es sinnvoll sein die bäuerliche Landwirtschaft in der EU finanziell derart zu schwächen, wie es im Moment passiert?
Warum wird die Landwirtschaft in finanzielle Abhängigkeiten - Subvention - getrieben ?
Die Produktpreise müssen runter, wird immer gesagt, WTO und Globalisierung fordern das, koste es was es wolle.
Warum werden Förderprogramme zur ldw. Investition aufgelegt, deren Auflagen eigentlich nur noch von Agrarfabriken erfüllt werden können ?
Wenn man sich vor Augen führt, daß momentan ein Prozent aller ldw. Betriebe bereits 1/3 aller Subventionen einstreichen und die einzelnen Produktionsbereiche gegen einander ausgespielt werden macht man sich ja bereits Gedanken.
Aber wenn man den wahren Hintergrund nur ansatzweise versteht, weil man dieses Buch gelesen hat, bekommt man als Landwirt schlaflose Nächte ........
Wenn auch nur ein Drittel von dem wahr ist, was in diesem Buch steht, ist es bereits eine globale Katastrophe unermesslichen Ausmaßes.
Im Buch selber sind alle Fakten durch Quellenangaben belegt.
Wer dazu noch der Film von Michael Moore "Fahrenheit 9/11" anschaut und mit diesem Buch verknüpft, findet sich im Gruselkabinett des Turbokapitalismus wieder.
Der reale Horror in dem wir leben ......