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Produktinformation
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STRINGS ist eine dramatische Saga über Sklaverei, Liebe, Krieg und Schicksal. Mit einer einzigartigen Machart hat der dänische Regisseur Anders Rønnow Klarlund in der Tradition von PINOCCHIO und der AUGSBURGER PUPPENKISTE sowie opulenter Historien-epen wie GLADIATOR und KÖNIGREICH DER HIMMEL mit STRINGS ein faszinierendes Königs-Drama um Tod, Verrat und Intrigen inszeniert.
In den Hauptrollen dieser ebenso aufwändigen wie visuell beeindruckenden Produktion sind dabei ausschließlich Marionetten zu sehen, deren Schicksalsfäden, die Strings, von unsichtbaren Händen gelenkt werden und die ewige Verbindung zwischen Himmel und Erde sichtbar machen. Gänzlich ohne Computertricks ist Klarlund so nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch der erste komplett mit Marionetten gedrehte Film der Welt gelungen. Im englischen Original gesprochen von Top-Stars wie James McAvoy und Dir Derek Jokobi.
Der endlose Krieg zwischen Hebalon und den Zeriths hat Herrscher Halderon jegliche Lebenskraft geraubt. Im Glauben, sein Sohn Hal Tara könne Frieden über das Land bringen, begeht er Selbstmord. Doch sein machtgieriger Bruder Nezo verwischt die Spuren und stellt die Tat so dar, als wäre das verfeindete Volk der Zeriths verantwortlich. Bei dieser Gelegenheit will er auch den Thronerben Hal Tara aus dem Weg räumen. Dieser fällt auf die Lügen seines Onkels herein und zieht in das Feindesland hinaus, um den Tod seines Vaters zu rächen. Auf seinem Weg begegnet er nicht nur der schreck-lichen Vergangenheit seiner Vorfahren, sondern auch der schönen Zita. Erst als es schon fast zu spät ist, erkennt Hal Tara, dass die wahre Gefahr für Hebalon aus dem Inneren droht. Eine letzte große Kriegsschlacht scheint unausweichlich...
EXTRAS:
Originaltrailer
Making of (60 Min. / dt. untertitelt)
Trailershow
AUSZEICHNUNGEN:
Gewonnen:
Best Children / Family Film Robert Festival
Citizen Kane Award for Best Directorial Revelation Sitges
Grand Prize of European Fantasy Film in Silver - Special Mention Sitges
Außerdem nominiert für:
Bester Film Sitges
Golden Poznan Goat
Emden Film Award
STRINGS hat an unzähligen Festivals teilgenommen: Espoo Ciné International Film Festival, Sitges Int. Film Festival, Bologna New Danish Cinema, Brussels European Film Festival, Danish Film Academy Award (Robert), Göteborg Int. Filmfestival, Haugesund Film Festival, Hong Kong Int. Film Festival, International GLT Film Festival, Bilbao, International Young Audience Film Festival Ale Kin, Istanbul International Film Festival, Karlovy Vary Int. Film Festival, London Film Festival, Mexico City International Contemporary Film Festival, Montreal International Nouveau Cinema, Tribeca Film Festival, Nordic Film Festival Rouen, Palm Springs Int. Film Festival, Potsdam Cartoon Movie, Seattle International Film Festival, USA, Tallinn Tarta, Black Nights Film Festival, Titanic Budapest Int. Film Festival, Venice International Film Festival
PRESSESTIMMEN:
Ein echter Geheimtipp! (Senseofview.de) Visually stunning (viewlondon) Hoch originell und intelligent erdacht. (cinefacts.de) Bemerkenswert! (Bbc.co.uk) Einer der ungewöhnlichsten Familienfilme auf dem Londoner Film Festival in der dänischen Erzähltradition von Hans Christian Anderson. (THE TIMES) Ein virtuoses Kunststück des Puppenspiels, das einen mutigen Schwenk in Richtung Fantasy macht. Bern Ogodnik und sein Team von Marionettenspielern animieren die Charaktere mit bemerkenswerter Anmut und Kunstfertigkeit. (VARIETY)
Die Geschichte könnte eine alte Sage oder eine reine Fantasygeschichte sein, und stellenweise erinnert sie sogar an ein Königsdrama, das direkt von Shakespeare stammen könnte. Zu Beginn nimmt sich der Herrscher der Stadt Hebalon das Leben; da er sich selber die Schuld daran gibt, dass der Krieg zwischen seinem Volk und dem der Zeriths so lange und grausam wütet, möchte er seinem Sohn Hal den Thron überlassen. Nezo, der hinterhältige Berater des Königs, lässt jedoch den erklärenden Abschiedsbrief verschwinden und behauptet, die Zeriths hätten den Herrscher ermordet. Prinz Hal schwört daraufhin, den Tod seines Vaters zu rächen und verlässt zum ersten Mal in seinem Leben die Stadt, und mit ihm ein einst treuer Gefährte seiner Familie, der den Auftrag hat, ihn zu töten. Hal kann diesem Schicksal jedoch entfliehen, gerät in die Hände seiner angeblichen Feinde, verliebt sich, und muss nach und nach erkennen, dass vieles, was man ihm und seinem Volk erzählt hat, nicht stimmt, und dass in Wahrheit nicht die Zeriths eine Bedrohung darstellen...
Obwohl der Film vollends mit Holzpuppen bevölkert ist, darf man den Film keineswegs als Kinderfilm abtun. Tatsächlich ist der Film eher brutal und stark stilisiert, so dass er eher als Kunstfilm eingestuft werden könnte. Zwar ist es teilweise nicht ganz einfach, immer mitzubekommen, wer jezt gerade spricht, da die Mimik der Puppen natürlich sehr eingeschränkt ist, jedoch ist es gerade die Puppentechnik, die das wirklich Einmalige des Filmes ausmacht. Anstatt nämlich einfach eine Geschichte mithilfe von Marionetten anstatt mit menschlichen Schauspielern zu erzählen, spielen gerade die spezifischen Eigenschaften der Puppen - allen voran deren Fäden, die dem Film ja auch seinen Namen geben - eine zentrale Rolle. Denn die Fäden der einzelnen Figuren werden immer in die Geschichte miteinbezogen: wer sich zu schnell bewegt, verheddert sich in seinen Fäden, wer einen Faden durchtrennt, verliert ein Gliedmass - im Falle des Kopffadens sogar sein Leben. Die Fäden führen alle scheinbar undendlich in die Höhe, und wie sich letztlich herausstellt, sind alle Wesen der Welt durch eben diese Fäden miteinander verbunden, was dem Film eine sehr philosophische Note verleiht.
Auf der DVD findet man neben dem Film - leider nur mit der englischen Tonspur - Kommentare vom Regisseur, Bilder-Gallerien, und ein sehr interessantes Special, das einem die Techniken von Puppenbauern und -spielern genauer zeigt. Alles in allem: ein tolle Film mit einem sehenswerten Making-Of. Wer es also gern etwas abstrakt und philosophisch hat: unbedingt ansehen!
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