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SPAM! Ein Mailodram
 
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SPAM! Ein Mailodram [Broschiert]

Jan Kossdorff
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das ist ein eMail-Roman. Aber nicht so lieb wie von Daniel Glattauer. Sondern unverschämt, bissig und gegen den Strich. Und lustig. --Kurier, 6.3.2010

Unterhaltungsliteratur im besten Sinne – gleich gut wie ein früher Nick Hornby. --Format 17/10

Das ist ein eMail-Roman. Aber nicht so lieb wie von Daniel Glattauer. Sondern unverschämt, bissig und gegen den Strich. Und lustig. --Kurier, 6.3.2010

Kossdorff trifft wieder genau den Lachmuskel seiner Generation! --Wiener Zeitung 03/10

Dieses Mailodram vermittelt tiefe satirische Einblicke in den Lebensraum Büro. --derStandard.at, 22.3.2010

Spam! ist einfach zum Schreien komisch. --Literaturhaus.at, 1.3.2010

Kurzbeschreibung

Betreff: Eine Internetfirma im Jahr 2000, ein frustrierter Jungmanager, die Geliebte des Chefs, eine halsbrecherische Talfahrt Richtung Börsencrash und Happy End! Das alles und noch viel mehr erlebt der charmante Dissident Alex innerhalb von zwei turbulenten Wochen. Panik auf der Titanic im weltweiten Web: Der Internetcompany, für die der Twenty-Something Alex als Chat-Manager arbeitet, springen die Investoren ab. Der von seinem Job schwer frustrierte Email-Junkie sieht seiner Kündigung gelassen entgegen bis die hinreißende Projektmanagerin Judith anheuert. Alex vollzieht eine radikale Kehrtwendung und schwingt sich zum Motivations-Officer der Firma auf, um Judiths Herz zu gewinnen. Doch bald stellt sich heraus: Das Mädchen gehört schon dem Boss, und die Firma ist nicht mehr zu retten ... Hat jemand eine Exit-Strategie?!Gut gegen Langeweile! Alle sieben Sekunden lachen! Spam! ist: schräge Lovestory, Internet-Satire und Büro-Comedy in einem.

Über den Autor

Jan Kossdorff Geb. 1974, ist ausgebildeter Drehbuchautor, arbeitete als Online-Redakteur und Internet-Manager. Seit 2000 Texter und Konzeptionist in der Werbung. Gründer und DJ des Ampers-Club, eines Wiener Rock-Klubs und Musikertreffs. Kurzgeschichte auf der Longlist des Wortlaut-Literatur-Wettbewerbs und Veröffentlichung im Rahmen der Werkstätte Buchverlag. Eigene Textserie, die als Email-Abonnement zu beziehen war. Des Weiteren: Comics, Songs und Webvideos (u.a. für Gerhard Haderer). Sunnyboys ist sein Romandebüt

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es geht mir nicht gut. Ich gehe sogar so weit zu sagen, es geht mir schlecht. Gäbe es ein Aspro, das groß genug wäre, mein Kopfweh auszulöschen, ginge es nicht in einem Stück in meinen Mund hinein. Nach Durchsicht meiner Mails verdichtet sich der Verdacht, dass ich mich gestern nicht eben klug benommen habe, dermaßen, dass man schon getrost von einer Gewissheit sprechen kann. Aber immerhin weiß ich jetzt Bescheid. Das ist weitaus angenehmer als der Status vor 2 Stunden: Ich erwache. Mein erster Gedanke: Oje, ich war saufen. Alle Indizien sprechen dafür: ein Geschmack im Mund, als wäre vor 14 Tagen unbemerkt eine Spitzmaus unter meiner Zunge gestorben; Durst wie nach dem Verzehr von 4 Säcken Sand und Schotter; Kopfweh biblischen Ausmaßes, bevor ich den Schädel auch nur einen Millimeter bewegt habe. Die Augen lasse ich vorsichtshalber noch geschlossen. Okay, Erinnerungs-Engine anwerfen! Ich kann mich erinnern, dass ich mit 12 ein Trampolin geschenkt bekommen habe, dann ist Schluss. Zweiter Versuch: Ich bin bereits erwachsen, kein 12-Jähriger kann so saufen. Ich arbeite in einer Internetfirma. Warm! Ich bin im Großen und Ganzen kein besonders glücklicher Mensch. Heiß! Das meiste fällt mir jetzt wieder ein! Gut, jetzt vollen Fokus auf den gestrigen Abend! Es ist nach 17 Uhr, und wir trinken Bier im Büro. Was dann? Wir trinken immer mehr Bier. Stimmt, weiter so! Irgendwas mit Judith … Oh nein! Sie fährt mit Holger nach Rom!
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