Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
SOMETIMES IN APRIL
 
Größeres Bild
 

SOMETIMES IN APRIL

 Nicht geprüft   DVD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Achtung: Dieser Titel ist nicht FSK-geprüft. Eine Lieferung an Minderjährige ist nicht möglich. Klicken Sie bitte hier für weitere Informationen.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch
  • Bildseitenformat: Unbekannt
  • Anzahl Disks: 1
  • Produktionsjahr: 2005
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007R4SYU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.630 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

SOMETIMES IN APRIL

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(10)

 

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut sehenswert! 23. Februar 2008
Von Uwe John
Format:DVD
Im Jahr 2002 habe ich einen Freund besucht, der in der Entwicklungshilfe in Ruanda arbeitete. Seitdem habe ich mit diesem schönen Land und seiner tragischen Geschichte auseinandergesetzt.
"Sometimes in April" beleuchtet in meisterhafter Weise die Hintergründe und die Geschichte des Völkermordes in Ruanda im Jahr 1994. Durch die Geschichte des Lehrers Augustin und seiner Familie, bekommt man einen emotionalen Zugang zu den Geschehnissen und beginnt gleichwohl das Grauen und die Unbegreiflichkeit dieser Massaker zu erahnen.
In den Familienverhältnissen der Protagonisten zeigt der Film, dass die ethnischen Konflikte quer durch die Familien gehen, was der ruandischen Realität entspricht. Augustins Frau ist eine Tutsi, sein Bruder gehört als Journalist zu denjenigen, die per Radio, die Hutu-Bevölkerung aufwiegeln.
Gleichzeitig ist der Charakter des Journalisten Honore nicht eindimensional negativ gezeichnet. Er versucht die Frau und die Kinder seines Bruders zu retten, scheitert aber.
Durch die wiederkehrenden Szenen aus dem Washingtoner Aussenministerium wird die Tatenlosigkeit und das Wegesehen der US-Politik und der Völkergemeinschaft verdeutlicht. Man wusste was geschieht, aber internationale Gemeinschaft griff nicht ein. In einem Telefonat zwischen einer US-Diplomatin und einem General der ruandischen Armee wird das erschreckend deutlich. Der General sagt (sinngemäss): "Sie werden nicht eingreifen. Es gibt hier kein Öl, keine Bodenschätze, nichts was sie interessiert...Sie werden nicht eingreifen."

Die Geschichte wird in Rückblenden erzählt, wodurch die Problematik und das Trauma des heutigen Ruanda deutlich wird. Die Menschen müssen mit den schrecklichen Geschehnissen weiterleben. Mit dem Verlust von Angehörigen, mit der Erfahrung, dass Täter vergleichsweise milde bestraft werden oder ungeschoren davon kommen, mit der Realität, dass Opfer und Mittäter des Genozids in einem kleinen Land auf engstem Raum zusammenleben müssen.

"Sometimes in April" ist ein Meisterwerk. Ein kleines Juwel. Es ist zu wünschen, dass dieser Film ähnliche Beachtung findet, wie der bekanntere Film "Hotel Ruanda".

Wer verstehen möchte, was geschehen ist, ist mit diesem Film bestens bedient. Ein Film, den man auch sehr gut in Bildungsinstitutionen einsetzen kann, die sich mit dieser Thematik beschäfigen.

Schwachpunkte gibt es so gut wie keine. Einzig, dass bei der internationalen Politik nur die USA gezeigt werden und das Verhalten von UN und europäischen Staaten wie Belgien und Frankreich nur am Rande erwähnt wird, mag man bedauern.
Aber das gegenüber dem exzellenten Gesamtbild kaum ins Gewicht.
Deshalb 5 Sterne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dada Yuyu
Format:DVD
Ein Film der den dramatischen Ereignissen des Genozids in Ruanda mit aller Eindrücklichkeit gerecht wird und trotzdem ohne reisserische, blutige Szenen auskommt. Irgendwo zwischen Dokumentation und Fiktion (...ziemlich genau so hätte es sein können...) und dabei weniger pathetisch als "Hotel Ruanda" ist es meiner Meinung nach jammerschade, dass diesem meisterlichen Film vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Kein "Vergnügen" im eigentlich Sinne, aber absolut sehenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut empfehlenswert! 19. Juli 2008
Format:DVD
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen!

Für jeden, der verstehen will, was damals in Ruanda geschehen ist, ist dieser Film absolut notwendig. Was ich besonders mag ist, dass er im Gegensatz zu Hotel Ruanda und Shooting Dogs (Beide erzählen jeweils die Geschichte eines Ortes in Kigali - einem Hotel und einer Schule) versucht die gesamte Geschichte des Völkermordes zu erzählen und dabei an einer Reihe von original Schauplätzen spielt. Er erhält dadurch, und auch durch die Tatsache, das viele Ruander am Film mitgewirkt haben, eine ergreifende Authentizität.

Ich finde es aber auch gut, wie hier mit der Rolle der internationalen Gemeinschaft umgegangen wird. Diese steht in Shooting Dogs und Hotel Ruanda noch mehr im Vordergrund. Hier wird das eigentlich mehr nebenbei erzählt. Der Fokus liegt auf den Menschen in Ruanda. Auf dem was passiert ist. Dadurch bleibt der Film nicht daran stehen, dass die internationale Gemeinschaft versagt hat, sondern zeigt auch, welche Folgen das hatte. Dadurch wird der Blick für den innerstaatlichen Konflikt geschärft, schließlich waren untätige UN-Soldaten nur eine Sache - Hutus mit Macheten aber die andere.

Es gibt einige Szenen, die richtig an die Substanz gehen - ohne dabei übermäßige "Action-Blutvergieß-Effekte" einzusetzten. Stellenweise war ich froh, dass ein Film nicht in der Lage ist, das Maß an Emotionen auszulösen, wie es die Realität tun würde. Denn ansonsten hätte ich mir den Film wahrscheinlich nicht zu Ende ansehen können. Die Vorstellung, durch welch unendliches Leid die Menschen damals gegangen sein müssen, ist überwältigend.
"Sometimes in April" ist es meiner Meinung nach wirklich gelungen, dem Zuschauer eine Vorstellung des Ausmaßes dieses grauenhaften Teils der ruandischen Geschichte zu geben.

Schaut euch diesen Film an! Er ist es wert!!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar