Einige Leckereien schmecken einfach nur frittiert!
Ich hatte lange Zeit eine Friteuse von einem Markenhersteller, die an sich auch gut funktioniert hat. Leider wurde dieser weiße Kunststoffkasten von mal zu mal unansehnlicher und die Reinigung war sehr aufwändig, so dass man sich irgendwann von ihr trennte.
Nun gingen ein paar Jahre ohne Friteuse ins Land und man machte vieles im Backofen ' allerdings mehr als Notlösung.
Doch jetzt musste wieder eine Friteuse ins Haus! Und von diesem Punkt an las ich Testberichte und Rezensionen und Testberichte'. Und irgendwann kommt der Begriff Kaltzone ins Spiel. Das Prinzip ist ja einfach zu verstehen ' aber ob es wirklich funktioniert? Aus eigener Erfahrung wusste ich das kleines Frittiergut das durch das Gitter niedersank, verbrannte und wie schwer man es vom Aluminiumeinsatz wieder weg bekam.
Kurz und gut ' Kaltzone!
Da die Solac F6930 durchaus gute Bewertungen bekam und um die 50¤ super im Preisrahmen lag wurde sie ausgewählt.
Bei Amazon bestellt (ich warte auf den Tag an dem der Paketbote am Tag der Bestellung klingelt) und am nächsten Tag schon in den Händen gehalten.
Sie wirkt zierlicher als die die alte 'Standardfriteuse' macht aber trotzdem einen stabilen Eindruck. Die Friteuse gereinigt, Frittieröl aus einem großen Discounter eingefüllt, eingeschaltet und gewartet. Kartoffeln in Pommesstäbchen umgewandelt, 10 Min. gekocht und bereitgestellt. Nach ca. 8-10 Min. geht die Lampe für die eingestellte Temperatur an und signalisiert die Einsatzbereitschaft. Pommes ins Gitter und hinab ins heiße Öl, schnell den Deckel drauf um den Dampf zu filtern. Die Pommes brauchen bei mir dann ca. 5-6 Min. bis zu meiner gewünschten Bräune und Krossigkeit. Das Sichtfenster ist wirklich nicht zu gebrauchen da es nach Sekunden total beschlagen ist. Jetzt die Pommes aus dem Öl raus nehmen kurz abtropfen lassen, mit ein wenig Pommessalz verfeinern und genießen!
NIE WIEDER BACKOFENPOMMES!
Und die Kaltzone? ' Funktioniert!
Das durchgefallene Grillgut wird kross, brennt aber nicht an, bzw. verbrennt nicht. Nach dem sich das Öl wieder abgekühlt hat (das dauert allerdings ganz schön lange), schütte ich es problemlos in eine Luftdicht zu verschließende Kunststoffbox und stelle es in den Kühlschrank für den nächsten Einsatz. Beim langsamen Umfüllen bleiben die durchgefallen Reste in dem Edelstahleinsatz ' praktisch so brauche ich noch nicht mal ein Sieb
Zur Solac F6930 bleibt noch zu sagen:
- das Gehäuse wird sehr heiß (gilt nicht für die Griffe),
- das Sichtfenster kann man vergessen,
- die Kaltzone funktioniert super,
- die Reinigung ist in der Spülmaschine sehr einfach,
- Aufgrund der rechteckigen Bauform benötigt Sie wenig Platz,
- Für unseren 2 Personenhaushalt mehr als groß genug,
- Geruch: Klar ' aber im akzeptablen Bereich (Wir benutzen sie unter der Dunstabzughaube) und Öl scheint angenehmer zu sein als Fett.
Zurzeit wird der Speiseplan so ausgearbeitet das möglichst immer Pommes oder Bratkartoffeln dabei sind ' selbstverständlich komplett selbst gefertigt.
Ich bin mit dem Kauf der Solac F6930 sehr zufrieden und kann sie nur Empfehlen.